um den 12V-Lüfter meines Pentium 75 AT-Netzteils leiser zu bekommen, habe
ich mal einen 100 Ohm-Widerstand vor den Lüfter geschaltet. Die
Lautstärke
war daraufhin sehr angenehm, jedoch habe ich mir am Widerstand fast die
Finger verbrannt. Zum Einsatz kam ein ca. 8mm langer, ca. 2mm hoher runder
Widerstand, den ich mal im Set bei Conrad gekauf habe. Keine Ahnung, wie man
die bezeichnet.
Nun die Frage: Was gibt es für Widerstände, die nicht so schnell
heiß
werden? In de.comp.misc habe ich gelesen, dass die Widerstände mindestens
2
A vertragen sollten. Wo bekomme ich passende Widerstände her? Sind
Hochlast-Drahtwiderstände das Richtige für mich?
MaWin wrote:
> Mario Zeller <interlux@gmx.net> schrieb im Beitrag
> <bg99j8$miml5$1@ID-160410.news.uni-berlin.de>...
>
>>> Vergiss die Widerstände, das ist Käse.
>>
>> Warum? Was ist der Nachteil?
> Also hilft nur eins: Temperaturgeregelte Luefter, vorausgesetzt der
> Sensor ist
> an einer angemessenen Stelle.
Lars Mueller wrote:
> Mario Zeller wrote:
>
>>
>> +12V
>> I
>> /III
>> IIIII
>> DDDDD
>> IIIII
>> III/
>> I
>> Lüfter
>>
>> D ist Diode, I Leitung
>
> Wieviel KW hat denn der Lüfter? :-) Mal im Ernst: eine 1N400x z.B.
> kann 1 A soweit ich mich entsinne. Der Lüfter hat wieviel? Genau!
> Wieviel Spannung muß weg? Ich dachte, das wären mehrere Volt.
Eine
> Diode verbrät aber nur 0,7 V. Wenn das jetzt nicht einen ganzen
> Christbaum aufleuchten läßt, solltest du die Finger von
Netzteilen
> und Lüftern lassen.
Ich habe von Elektronik nicht so viel Ahnung. Was soll das jetzt heißen?
Das
mit den Dioden ist mir von Sebastian empfohlen worden. Was spricht jetzt
wieder dagegen?
Vielleicht sollte ich doch einfach beim Widerstand bleiben. Laut Georg
scheint das ja völlig unkritisch zu sein. Ich kann ja auch einfach 3x300
Ohm
parallel schalten, dann verteilt sich die Wärme besser.
ich hoffe mal, ich bin hier nicht wirklich Off-Topic, wenn doch, dann wäre
ich für eine Empfehlung einer anderen NG dankbar.
Also: Mein Autoradio besitzt einen Eingang für externe Geräte in Form
von 2
Chinch-Buchsen. Laut Betriebsanleitung ist dieser Eingang für Player mit
einem Ausgangssignal von 750 mA (ja, ich glaube, es waren Ampere) geeignet.
Nun kann das mein MP3-Player anscheinend nicht wirklich liefern (sonst
wären
meine 2200 mAh Akkus dann doch recht schnell leer. Da ein Akku ca. 8 Stunden
hält, schließe ich mal darauf, dass der MP3-Player etwa 250 mA
liefert. Weiß
allerdings auch nicht, ob man so rechnen darf ;-). Selbst wenn ich den
MP3-Player auf höchste Lautstärke einstelle, kommt am Radio kaum was
an.
Schlauerweise funktioniert die Lautstärkeregelung am Radio für extere
Geräte
auch nicht.
Nun wollte ich fragen, ob es eventuell Schaltungen gibt, mit denen man
dieses Ausgangssignal entsprechend verstärken kann, dass ich auch bei
nicht
voller Lautstärke des MP3-Players am Autoradio gut was hören kann.
Gibt es
Schaltpläne oder eventuell sogar schon fertige Geräte für sowas?
das Autoradio ist von Philips, genaue Bezeichnung habe ich jetzt nicht im
Kopf, ist ohne Kassettendeck, hat sowohl einen Chincheingang für externe
Geräte als auch einen für nen CD-Wechsler.
MaWin wrote:
> Mario Zeller <interlux@gmx.net> schrieb:
> Was man sich aus Unkenntnis so alles abenteuerliches zusammnenreimem
> kann....
Da sag ich jetzt mal nix dazu, sonst bekomme ich womöglich hier keine
Antworten mehr ;-) Wenn ich die mV statt den mA im Kopf gehabt hätte,
wäre
ich auch nie auf die Blöde Idee mit den Akkus gekommen.
>> Selbst wenn ich den
>> MP3-Player auf höchste Lautstärke einstelle, kommt am Radio
kaum was
>> an. Schlauerweise funktioniert die Lautstärkeregelung am Radio
für
>> extere Geräte auch nicht.
>>
> Das klingt eher danach, als ob dein Autoradio gar nicht auf Chinch
> umgeschaltet hat, denn normalerweise funktioniert dann die
> Lautstaerke-
> Reglung, und es ist auch lat genug (der Player wird normalerweise laut
> gestellt, eben fuer die 760mV)
>
> Wenn man jedoch selbst in einen abgeschalteten Eingang volle Pulle was
> reinsteckt, kommt auf irgendeinem Wege auch aus dem Radio hinten was
> raus (natuerlich in grausam mieser Qualitaet). So scheint es derzeit
> bei dir zu sein.
>
> Bedienungsanleitung des Autoradios lesen.
Habe ich gemacht, Autoradio ist auf AUX IN eingestellt. Weiterhin steht dort
auch, dass eine Lautstärkeregelung nur über das extere Gerät
möglich ist.
Solange das Auto steht, kann man das Zeug auch noch einigermaßen gut
hören,
sobald aber erstmal die Fahrgeräusche dazukommen ist es nix mehr. Die
Qualität ist übrigens einwandfrei nur eben sehr leise.
Stefan Heimers wrote:
> Gewisse Kopfhörerausgänge bringen einfach bei weitem nicht die
> gewünschten 750mV.
So ist es bei meinem MP3-Player wohl auch, habe ich mir schon die ganze Zeit
gedacht. Werde ich am Besten mal mit nem Multimeter überprüfen.
> Entweder den Player umbauen (vermutlich müssen nur zwei
Widerstände an
Habe den SP600 von Pontis, der ist so klein, dass da vermutlich SMDs zum
Einsatz kommen und um die umzulöten bin ich dann doch zu grobmotorisch
;-).
Außerdem hätte ich doch ganz gerne noch Garantie drauf.
Ist der IC geeignet bzw. reicht Schaltplan 2 bereits aus, um einen
funktionsfähigen Verstärker zu bauen. Gibt es noch andere
Schaltpläne für
Stereo. Können ruhig auch andere ICs sein.
Martin Lenz wrote:
[...]
>> Ist der IC geeignet bzw. reicht Schaltplan 2 bereits aus, um einen
>> funktionsfähigen Verstärker zu bauen. Gibt es noch andere
>> Schaltpläne für Stereo. Können ruhig auch andere ICs
sein.
>>
> Du brauchst den Schaltplan aus Bild 8, die Koppel Cs sind wichtig.
> der TDA7050 ist m.W.n. ein Lautsprecherverstärker. Ein einfacher
> doppel OPV wie NE5534, LM833, TL072, etc. reicht. Für Stereo baust du
> einfach 2 getrennte, gleiche Stufen auf, daher der Doppel OPV. Für
> die UB/2 verwendest du am besten die einfache Variante Bild 9 mitte.
> Jede Seite (L/R) bekommt einen getrennten Spannungsteiler. Eine
> Aktive UB/2 Erzeugung wäre für die 2OPs Overkill.
> Den Eingangswiderstand der Schaltung würde ich auf 47kOhm legen
> (audioüblich), also nicht 100k. Die invertierende Schaltung hat den
> Vorteil, daß der Common Mode Bereich des OPV (fast) keine Rolle
> spielt. Mit der Verstärkung kannst du etwas experimentieren
> (Rückkopplungswiderstand), ich denke ein Wert zw. 2 und 10
müßte OK
> sein.
Kann man für den Rückkopplungswiderstand ein Drehpotentiometer
nehmen? Wenn
ja, müsste es linear oder logarithmisch sein bzw. würde sich das dann
auch
gut zur Lautstärkekontrolle eignen?
Ist U B eine eigene Versorgungsspannung d.h. bräuchte die Schaltung auch
noch eine Batterie? Ich nehme es mal fast an.
Ich werde mir die OP-Seite wohl mal ganz durchlesen, sobald ich Zeit
finde...
Sebastian Voitzsch wrote:
> Mario Zeller wrote:
[...]
>> das Autoradio ist von Philips, genaue Bezeichnung habe ich jetzt
>> nicht im Kopf, ist ohne Kassettendeck, hat sowohl einen
>> Chincheingang für externe Geräte als auch einen für nen
CD-Wechsler.
>>
> Vielleicht steigst Du, um dem Rätselraten ein Ende zu bereiten, mal
> in Dein Auto und guckst nach der genauen Bezeichnung? Dann läßt
sich
> der mysteriöse Anschluß sicher identifizieren. Das letzte mal,
als
Philips RN139. Identifiziert ist er schon lange. Ich habe ja ein Handbuch.
Und darin steht klipp und klar, dass es ein Eingang für externe CD-, MD-,
Kassetten-Player ist, wie man ihn aktiviert und dass eine
Lautstärkeregelung
nur über das extern angeschlossene Gerät möglich ist. Vielleicht
gibt es ja
eine Möglichkeit, das irgendwie zu umgehen (ohne Modifikationen am
Gerät,
ist ein Dienstfahrzeug!), ich kann es mir aber nicht vorstellen, deshalb
habe ich direkt nach einer Möglichkeit zum Verstärken gefragt. Falls
jemand
von euch weiß, wie es ohne Verstärker geht, wäre es
natürlich noch besser,
allerdings halte ich es für unwahrscheinlich. Vielleicht sollte ich mal in
einer Hifi-Gruppe explizit danach fragen.
> Nochmals eine Idee: Nimm zwei Tonfrequenzübertrager (kleine
> Transformatoren) mit einem Übertragungsverhältnis 1:10. Damit
> brauchst Du keine Stromversorgung.
Kannst du mir mal nen Link zu so einem Artikel bei Konrad oder Reichelt
geben?
> Die Impedanz wird mit dem Quadrat des Übersetzungsverhältnis
> gewandelt, also 1:100. Die typ. 47kOhm Eingangsimpedanz des Line-In
> am Autoradio werden also auf 470 Ohm transformiert, welche ein
> Kopfhörerausgang (typ. für 32 Ohm ausgelegt) locker treiben mag.
>
> Die Spannung wird mit 1:10 verstärkt, die Ausgangsleistung an den
> Lautsprechern also mit 1:100, es wird dann schön laut!
Also etwa 5-10mal so laut würde mir eigentlich schon reichen. Bin gerade
mal
wieder Autobahn gefahren. Da hört man echt überhaupt nix mehr. In ner
30er-Zone gehts noch wenn man sich anstrengt ;-)
Dieter Wiedmann wrote:
> Mario Zeller schrieb:
>
>> Kannst du mir mal nen Link zu so einem Artikel bei Konrad oder
>> Reichelt geben?
>
> Reichelt: NFÜ 1:10, EUR 2,40.
Ein 1:2 NFÜ würde dann also eine 4fache Verstärkung bewirken?
Dieter Wiedmann wrote:
> Mario Zeller schrieb:
>
>> Ein 1:2 NFÜ würde dann also eine 4fache Verstärkung
bewirken?
>
> Nein, die Impedanz wird 1:4 übertragen, die Amplitude 1:2. Welches
> Übersetzungsverhältnis für deinen Zweck optimal ist
lässt sich nur
> durch eine Messung feststellen. Wenn du die Möglichkeit hast ein
> Testfile (50Hz, voll ausgesteuert) zu erstellen (geht z.B. mit
> CoolEdit), dann mach das auf deinen Player drauf und miss die
> Ausgangsspannung mit einem Digitalmultimeter (200mVAC- oder
> 2VAV-Bereich). Wenn das z.B. 120mV sind, dann ist ein Trafo 1:6
> günstig, aber auch 1:10 ist o.k..
Mittlerweile habe ich es geschafft, ein 50 Hz Testfile zu erzeugen. Hier die
Ergebnisse:
Bei 0 dB (also volle Pulle) kommen am MP3-Player-Ausgang etwas mehr als 600
mV an.
Bei -3,2 dB (Cooledit-Standard-Einstellung) sind es etwa 400 mV.
Wenn ich normale Musik abspiele schwankt es zwischen zweistelligen Werten
und maximal etwa 200 mV.
Was nehme ich jetzt also am Besten für einen Trafo?
Post subject: Spannung an IR-Modul TSOP1738 erhöhen
Posted: 2003-11-02 18:18:27
Replies: 19 Views: 1423
Hallo NG,
ich habe mir folgende Schaltung zusammengelötet: http://www.heise.de/ct/00/18/208/bild2.gif (Daten der Bauteile auf http://www.heise.de/ct/00/18/208/ bei "Minimal-Empfänger")
Auf einem meiner Rechner funktioniert das auch alles, wenn ich das Ding aber
an meinem Hauptrechner betreiben will, dann versagt die Schaltung.
Ich habe jetzt mal mit einem Multimeter nachgemessen: An Pin7
(Stromversorgung) liegen im durch den PC geschalteten Zustand doch
tatsächlich nur 4 Volt an. Daraus folgt, dass der TSOP1738 nur 2,5V
erhält.
Das sind laut http://www.vishay.com/docs/tsop17.pdf genau 2,5V zu wenig ;-)
Da ich zwar einfache Schaltungen löten kann, aber doch von Elektronik
jetzt
nicht übermäßig Ahnung habe, frage ich mal: Habt ihr eine Idee,
wie ich die
Schaltung umlöten könnte (evt. zusätzliche Teile rein?), dass am
TSOP1738
doch irgendwie 4,5-5,5V ankommen?
Post subject: Spannung an IR-Modul TSOP1738 erhöhen
Posted: 2003-11-02 18:43:23
Replies: 19 Views: 1423
Hi Daniel,
Daniel Schramm wrote:
> Mario Zeller wrote:
>
>> Auf einem meiner Rechner funktioniert das auch alles, wenn ich das
>> Ding aber an meinem Hauptrechner betreiben will, dann versagt die
>> Schaltung.
>
> Das Problem hatte ich bei dem Empfaenger vor Jahren auch mal, dass
> einer lief, ein anderer nicht.
> Das Problem war, dass einige 78L05 Spannungsregler mit niedrigerer
> Eingangsspannung auskommen und weniger Strom benoetigen, als andere,
> bei letzteren gibt es dann je nach PC Probleme, die 5V aufrecht zu
> erhalten. Also entweder mal einen 78L05 eines anderen Herstellers
> ausprobieren, oder einen vernuenftigen Low-Drop-Spannungsregler mit
> niedrigem Eigenstromverbrauch einsetzen.
Danke erstmal für die Antwort. Kannst du mir vielleicht Alternativen
nennen,
die ich bei Reichelt bestellen kann? Auf 5V soll er regeln.
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