Post subject: Re: 700 Hausdurchsuchungen in Deutschland wegen Chemikalienkaufs
Posted: 2006-09-09 18:20:26
Replies: 93 Views: 957
Hallo,
"Jürgen Hüser" <dg7gj@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4502e494@news.knipp.de...
> Hallo!
>
> Ingo Liebe schrieb:
>
>> Mit anderen Worten, ich habe die Chemikalien nur zu "zivilen
>> Zwecken" benutzt...
>
>> Das Natriumchlorat wird
> > [...]
>> Was ich allerdings noch mit Kaliumdichromat, [...]
> Aber kann mich mal jemand aufklären, was insbesondere die beiden von
mir
> oben zitierten Substanzen für Zwecke im Foto- und Elektronikbereich
haben?
> Ich denke seit gut 10 Jahren, das solche Sachen nicht mehr frei (für
> Jedermann) erwerblich sind, oder täusche ich mich da?
Natriumchlorat habe ich bisher als effektivstes Herbizid eingesetzt, wo
teurer Gartenmarktpluntz versagte. Und Kaliumdichromat wird in
Bleichbädern
bei der Umkehrentwicklung eingesetzt. Ersatztunken mit Kaliumpermanganat
sind nicht haltbar. Daher ging nichts über Dichromat.
"Jürgen Hüser" <dg7gj@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:44ff4772$1@news.knipp.de...
>
> Klar, die teure Nobellösung währe: Alublock + CNC-Bank...
Naja, relativ gesehen. Dien letzter Vorschlag ist eher die teure
Nobellösung.
> Scheinbar Gehäuseschalen aus PVC, welche rundherrum mit einer sehr
> niederohmigen, silbrigen Schicht bedeckt sind.
> Ich vermute mal aufgedampftes Nickel o.ä.?
Plastik kann man verkupfern und anschließend vernickeln. Das ist
überhaupt
kein Thema.
>
> Meine eigentliche Frage:
> Wer produziert solche Gehäuseschalen in Kleinserienauflagen (50-500
Stück)
> nach Maßvorgaben?
Hmm, hast Du dir mal Gedanken gemacht, was ein Werkzeug für die
Spritzgießanlage kostet? Lohnen da die 50-500 Stück? Eher nicht.
"MaWin" <me@private.net> schrieb im Newsbeitrag
news:eds0br$9m3$2@online.de...
> "Ingo Liebe" <ingo@elektronengrab.de> schrieb im
Newsbeitrag
> news:edrv3b$c78$01$1@news.t-online.com...
>>
>> Hmm, hast Du dir mal Gedanken gemacht, was ein Werkzeug für die
>> Spritzgießanlage kostet? Lohnen da die 50-500 Stück? Eher
nicht.
>>
>
> Bei 500 schon, erst recht wenn es gegenueber einem Gehaeuse von der
> Stange an anderen Ecken Geld spart, dann vielleicht schon ab 50
> (ok, muesste dann ein Edelprodukt sein).
Wir lassen für unsere Produkte sehr viele Gehäuse und
Gehäuseteile sowie
Klarsichtträger für LCDs spritzen. Die Werkzeuge dafür liegen
gleich mal im
4-stelligen Bereich. Ich kann mir nicht vorstellen, daß selbst eine
Auflage
von 500 Stück Abschirmgehäusen diese Initialkosten wieder aufwiegt,
lasse
mich aber gerne belehren.
"Axel Berger" <Axel Berger@b.maus.de> schrieb im Newsbeitrag
news:200609081209.a40258@b.maus.de...
> *Dieter Wiedmann* wrote on Fri, 06-09-08 00:52:
>>Platine mit alkoholischer Kolophoniumlösung einpinseln,
>
> Welcher Alkohol?
Ethanol, Methanol...
> Ich habe mal Kolophonium mit Azeton probiert - großer Fehler und
> Riesensauerei. Was nehme ich, damit es klappt?
Ich habe meine Tunke mit 50/50 Ethanol / Aceton angesetzt. Geht hervorragend
und trocknet schön schnell.
ich trage mich mit dem Gedanken, eine CNC Portalfräse zur Herstellung von
Front und Leiterplatten und anderen Kleinigkeiten für den Modellbau
anzuschaffen. Bevor ich aber eine derartige Menge Kohle ausgebe, wollte ich
mich noch etwas informieren. Ab welcher Leiterbahnbreite oder Abständen
auf
der Platine ist es nicht mehr sinnvoll zu fräsen? Ich weiß, das
Fräsen
länger dauert als ätzen. Evtl. nutze ich ja auch nur das Teil zum
Bohren der
Platine, da mich das Gefummel mit dem Drehmel im Bohrständer ziemlich
nervt
:-(
Besteht ab Leiterzugbreite <0,3mm die Gefahr, daß Unterbrechungen
auftreten,
weil das Kupfer vom Basismaterial runterreißt? Wäre es möglich
z.B. auch SMD
Platinen durch Fräsen herzustellen? (z.B. für QFP 32, 44 o.ä.)
Ich würde
mich über massig Erfahrungsberichte freuen. Wenn hier OT, dann gerne per
Mail.
"Stefan Raeder" <StefanRaedernospam@gmx.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:eej0ka$ldt$1@online.de...
>
> Meine Meinung: Mal zum basteln für einfache Platinen, wenn man
> Zeit hat, gerne experimentiert und als Hobby geeignet. Wenn
> Du damit Geld verdienen möchtest, sei es zum Beispiel um Prototypen
> zu bauen, die Du dann testest, eher ungeeignet. Wie gesagt, meine
> Meinung.
Nein, Geld will ich damit nicht verdienen. Mir geht es hauptsächlich
darum
nicht immer abhängig von anderen Firmen zu sein. Ab und an mal eine
Frontplatte. Die Teile der Schaffer AG sind prima, kosten aber jede Menge
Kohle. Wenn das Gerät dazu noch präzise Löcher bohrt, soll es
für meine
Zwecke ausreichend sein. Es würde mir schon vollkommen ausreichen, wenn
die
Platine sauber gebohrt ist. Das Ätzen habe ich mit meiner Radix
Sprühätze
recht gut im Griff. Eine einseitige Eurokarte ist nach 5 min fertig. Das
wird die Fräse nicht toppen ;-). Allerdings ist der Aufwand beim Bohren
hinterher recht massiv. (zumindest bei rein THT Bestückung) Mein Gedanke
ist Folgender. Ich ätze die Platinen wie bisher, mache mir aber einen
0-Punkt auf die Platine welcher natürlich mit eingeätzt ist. Ich
denke an
eine oder 2 Indexbohrungen. Das Maschinchen wird an diesem 0-Punkt
ausgerichtet und das Bohrungsfile abgearbeitet. In der Zeit kann ich dann
genüsslich Kaffe schlürfen, wo ich früher in einer unergonomisch
gebückten
Haltung vor dem kleinen Bohrständer stand und im Zweifel auch noch neben
die
Pads gebohrt habe, weil ich es so schlecht gesehen habe.
"Olaf Kaluza" <olaf@criseis.ruhr.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kg9jee.6pi.ln@criseis.ruhr.de...
> Warum steigst du nicht auf SMD um?
Weil mein Hauptvorrat an Bauteilen THT Teile sind. Ich möchte sie ungern
wegwerfen.
> Im uebrigen, wenn deine Bohrmaschine von Proxxon ist (Kugellager), du
> keine VH-Bohrer sondern die Speerbohrer von Proxxon benutzt und nicht
> am grossen Tatterig (Alkoholenzug :-) leidest, dann kann man auch gut
> und schnell aus der Hand bohren.
Ist ein Drehmel mit Netzversorgung. Die ersten Erlebnisse mit dem Teil haben
mich ganz schnell einen Bohrständer besorgen lassen...
> Problem sehe ich darin das man bei SMD dann sehr kleine Fraeser
> braucht, die wiederum an anderer Stelle kaum etwas wegnehmen.
Naja, was ist sehr klein? 1 mm VHM Fräser hätte ich da. Das wäre
bei den
Pitches mancher SMD Teile schon massivst zu groß. Ich lasse mir das noch
mal
durch den Kopf gehen und tendiere doch schon eher zu einer Gesamtlösung
zum
Frontplatten fräsen und Platinen bohren. Wenn man mal den Zeitaufwand
für
eine gefräste Platine betrachtet wird das sicher auch im privaten Sektor
schnell unwirtschaftlich. Aber CNC gebohrt ist sicher ganz was Feines ;-)
"MaWin" <me@private.net> schrieb im Newsbeitrag
news:eejbvq$bhb$1@online.de...
> "Ingo Liebe" <ingo@elektronengrab.de> schrieb im
Newsbeitrag
> news:eejbfb$ltu$03$1@news.t-online.com...
>
>> Aber CNC gebohrt ist sicher ganz was Feines ;-)
>
> Klar, vor allem wenn hinterher alle Loecher falsch sitzen.
> CNC laesst automatisches Arbeiten ohne Beobachtung zu,
> aber genau das ist auch deren Problem :-)
Genau das ist ein Problem. Man darf der Technik und vor allem dem User nie
blind vertrauen. Es kann nicht schaden, die ersten Löcher mal zu
kontrollieren. Wenn der 0-Punkt korrekt angefahren und auch abgespeichert
worden ist und das Bohrfile das richtige ist, sollte die größte
Hürde
genommen sein. Die von Dir angesprochenen Platinenbohrmaschinen kenne ich.
Man positioniert das Lötauge unter dem Fadenkreuz und betätigt den
Fußschalter. Der Bohrer kommt dann von unten aus der Versenkung und bohrt
sein Loch. An und für sich keine schlechte Sache. Der Haupteinsatz der von
mir angefragten Technik sollte aber schon bei der Frontplatten Herstellung
und für meinen Modellbahnfetischistisch veranlagten Vater sein. Im
früheren
Leben (weit vor meiner Elektronischen Tätigkeit) hatte ich schon recht
häufig mit dieser Art Technologie zu tun. Ich war mal Zerspaner und mit
Arbeiten an CNC Fräsmaschinen, Fräsbearbeitungszentren und
Drehbearbeitungszentren beschäftigt. Ein dummer Unfall zwang mich dann
dazu
das Hobby (Elektronik) zum Beruf zu machen. Von daher bin ich schon mal
vorbelastet und ärgere mich eigendlich, wie Thorsten auch schon schrieb,
über die Preise mancher Anbieter. Zumal ich neulich bei uns in der Firma
(Elektronikfertiger) die Preise einer aus V2A gelaserten Vorrichtung für
COB
erfuhr. Selbst da lag eine 4mm Platte mit massig Durchbrüchen um 20 Euro
vor
Steuer. Da frage ich mich schon, warum ich da für manch kleinere
Frontplatte
nahezu das Doppelte ausgeben muß, nur weil noch ein paar Beschriftungen
und
Skalen eingraviert sind...
Die Zeit kann ich nicht investieren. Da wäre ich ein alter Mann, wenn ich
die tägliche Zeit, welche mir so neben Beruf und Familie bleibt,
berechne...
>Wenn Du Alu damit Fräsen willst gilt aber für alle
käuflichen
>"Hobbyfräsen" (ob sie nun haase, stepfour, EAS oder Heiz
heissen):
>Viel Geduld und Zustellungen im 1/10mm-Bereich.
Hmm ,also 0,5mm hätte ich schon in Z gedacht, daß das machbar ist.
"Thorsten Ostermann" <News@ostermann-net.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:4oakr1Fdj6ukU1@news.dfncis.de...
> Propanol? Ich kenne nur Petroleum als Schmiermittel bei Alubearbeitung.
> Welche Sorte Propanol nimmt man denn da? Isopropanol? Oder Propylalkohol?
> Oder Aceton?
Vom alten Zerspaner ein paar Tips.
Petroleum ist fein für die Alubearbeitung. Wie es imt Isopropanol
aussieht,
weiß ich nicht. Das auf jeden Fall der billige Baumarktspiritus
funktioniert
ist erprobt. Allererste Wahl ist natürlich Kühlschmierstoff ala
Bohrmilch.
Davon ein satter Strahl ununterbrochen auf den Schnitt und die Flächen
sind
wie poliert. Eklich wird es mit zunehmendem Siliziumanteil im Aluminium. Das
Zeug schmiert wie Sau und bildet demzufolge auch feine Aufbauschneiden.
Daher wenn möglich auf Magnalium ausweichen. Das hat eine gewisse
Sprödigkeit und lässt sich sehr gut auch trocken bearbeiten.
"Ralph A. Schmid, DK5RAS" <dk5ras@dk5ras.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:gskqg25il065cc9usohdvn8jbdgftmlmbc@4ax.com...
> Moin!
>
> In der Eingangsbeschaltung eines ADSL-Modems sitzt eine Diode, direkt
> parallel zur Wicklung des line-Übertragers auf Leitungsseite, somit
> wohl als Überspannungsschutz. Auf folgendem Bild
> http://dk5ras.dyndns.org/modem.jpg
> ist die Diode oben rechts zu sehen, zwischen grauer Westernbuchse und
> dem Übertrager. Glasgehäuse, rot, ein gelber Ring.
Suppressor, Z-Diode? Da hilft wohl nur Kennlinie aufnehmen, wenn man es
genau wissen möchte. Mutmaßungen wird es viele geben.
"Ralph A. Schmid, DK5RAS" <dk5ras@dk5ras.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:jluqg2hm38q25a8h0tlijmt6ehdrn61hug@4ax.com...
> Jedenfalls scheint sie nicht
> polarisiert zu sein, der Strich ist in der Mitte angebracht, die Diode
> sieht symmetrisch aus.
Oha, da würde ich mich nicht unbedingd drauf verlassen. Ich habe das schon
bei LL4148 gesehen, als mich mir bei einer fehlerhaften Baugruppe den Wolf
gesucht habe. Eigenartigerweise sind die Suppressordioden, die ich so kenne
alle fein mit Kathodenstrich auf einer Seite gekennzeichnet.
"Michael Rübig" <michaely@bigfoot.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:4nmq04Fauoi4U1@individual.net...
> Also ich suche diesen Link auch schon ewig und finde auch nach Deiner
> Beschreibung davon nichts. Es gibt einfach keinen Link auf
"Zeitraum".
> Ich befinde mich auf der Seite des Bewertungsprofils, wo
standardmäßig die
> letzten 25 angezeigt werden. Und nun?
"Marte Schwarz" <marte.schwarz@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4516a843$0$26959$9b4e6d93@newsspool4.arcor-online.net...
> Hallo Andreas,
>> Vor Jahren hatte ich mal einen BCD Decoder mit
>> einen EPROM realisiert.
>
> ich hatte mir ein Datenblatt angesehen und mir dann mit einem Monoflop
> selbst ein Einfachprogrammiergerät für solche Einfachlogik
gebaut,
> klassisch mit Lochraster und Fädeldraht. Aber solche Technik ist
> furchtbar Out. Wenn Du jetzt mit (digitaler) Elektronik ensteigen
> willst, dann such Dir eine Prozessorfamilie Deiner Wahl aus.
Wobei Du sicher Microcontroller meintest. Da ist ein kleiner aber feiner
Unterschied. Was ich allerdings nicht so recht nachvollziehen kann, was hat
jetzt das Eine mit dem Anderen zu tun? Wären da nicht PLD und für den
Anfang
GALs oder PALCEs angebrachter? Ich nutze die Dinger, wenn auch oftmals
hier verrissen, recht gerne. Zumal man damit für eigene
Controlleranwendungen recht schnell mal die entsprechende Dekodierlogik
zusammengestrickt hat. Auch für relativ komplexe Decoder sind die Dinger
einfach Klasse. Und der intensive Umgang damit schult selbst lange
verschüttete Grundlagen. Boolesche Algebra und dgl. holt der µC
nicht
wirklich wieder zurück. Ist aber nur son Gedanke. Ich hatte sogar
früher
mal angedacht S-TTL Proms für derartige Aufgaben (Decoder) einzusetzen.
Pollin hat die Dinger zu Hunderten rausgehauen. Allerdings mangelte es schon
zu der Zeit an Programmiergeräten für die Teile, so daß der
Gedanke
verworfen wurde. Aber hey, was solls. Ich habe auch mal eine kleine
Lichteffektgeschichte mit einem Taktgeber, Zähler und einem 2716
gebastelt.
Liegt zwar schon Jahre zurück, aber lehrreich wars allemale.
"Johannes Bauer" <dfnsonfsduifb@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:tbbqu3xd19.ln2@news.cis.dfn.de...
> Henning Paul wrote:
>
>> Sinusgenerator mit variabler Frequenz, Audioendstufe, Netztrafo
>> rückwärts.
>
> Ah, okay... aufwendig :-(
Hmm, einen Phasenschiebergenerator (2 Transistoren, einige Cs einige Rs),
einen TDA2030 mit entsprechender Randbeschaltung und einen Printtrafo
gemeinsam auf eine Platine Tackern und fertig. Fraglich, ob im Laminator so
viel Platz ist. Aber wenn Du schon über eine Wellenpaketsteuerung mit
µC
nachdenkst, fände ich die andere Variante besser.
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