Ralph wird sein unangenehmes Erlebnis allerdings mit einer anderen Art
gehabt haben. Die Dornfinger halten sich tagsüber in
Höhlen aus in
Kniehöhe versponnen Gräsern auf. Auf dem Flugplatz
Niedergörsdorf in
Brandenburg fühlten sich diese Spinnen letzten Sommer
offensichtlich wohl...
Post subject: Grund =?ISO-8859-15?für Störungen in Schlatung
Posted: 2006-11-15 00:21:48
Replies: 68 Views: 440
On Tue, 14 Nov 2006 23:29:13 +0100, Bernd Mayer wrote:
> gerade habe ich hier ein paar Infos dazu bei hamamatsu gefunden:
> http://sales.hamamatsu.com/assets/applications/SSD/photodiode technical
information.pdf
>
> Seite 1, Definiton of terms, Abschnitt 8 und 9:
> 8 Rise time tr:
> 9 Ccut-off frequency fc: fc=0,35/tr
Diese Definitionen setzen einen Widerstand in Reihe mit der Photodiode
voraus. Bei der Anstiegszeit ist es 1kOhm und bei der Grenzfrequenz 50
Ohm. Im wesentlichen wird da die Kapazität der Diode
über den Widerstand
umgeladen.
> Fotodioden sind halt doch analoge Bauteile.
Wenn Sie gegen einen Widerstand anarbeiten müssen, schon.
In einer Schaltung in der die erste Verstärkung als
Impedanzwandler
arbeitet, "sieht" die Diode aber 0 Ohm über die
Bandbreite des Verstärkers.
Dadurch wird die Kapazität der Diode nicht umgeladen und die
entsprechende
Zeitkonstante fällt weg. Es bleibt die Diffusionszeit der
Ladungen im
Halbleiter.
Post subject: Grund =?ISO-8859-15?für Störungen in Schlatung
Posted: 2006-11-16 22:20:57
Replies: 68 Views: 440
On Thu, 16 Nov 2006 22:48:04 +0100, Winfried Salomon wrote:
> mit meinem heutigen Wissen hätte ich da eine diskrete
> Schaltung vorgeschlagen.
Die superschnellen Photodioden-Empfänger von Femto sind auch in
der ersten Stufe diskret aufgebaut. http://femto.de/index.html?../products/hsa s.html
Da haben wir mal reingeschaut und festgestellt, dass die Photodiode ohne
Vorspannung an einen Impedanzwandler angeschlossen war. Das Preisschild
war auch interessant: 3000 EUR, also etwa 1.5 EUR pro kHz. Das Besondere
ist, das ein paar mW Lichleistung ausreichen, um ein
vernünftiges Signal
zu bekommen.
Post subject: Laserdiode mit grosser Kohärenzlänge
Posted: 2006-11-14 07:57:02
Replies: 52 Views: 2292
On Mon, 13 Nov 2006 19:54:18 +0100, Michael Eggert wrote:
>>WeiÃźt Du zufällig, ob der Referenz-Resonator
konfokal ist?
>
> Ein Spiegel plan, einer konvex, höhere Moden nicht entartet.
Danke!
Das beantwortet die Streitfrage :-)
Die Vermutung war, dass die Spiegel eventuell so hoch reflektierend sind,
dass es ohne Entartung nicht gelingt nennenswert Licht einzukoppeln.
On Mon, 04 Dec 2006 02:37:41 +0100, Michael Eggert wrote:
> Aah, deshalb heiÃźen die jetzt also Linos.
Das hat auch nicht verhindert, dass man 2003 knapp an der Pleite vorbei
geschliddert ist und vor zwei Monaten von Qiotoptiq aufgekauft wurde.
---> http://de.wikipedia.org/wiki/LINOS AG
On Mon, 13 Nov 2006 16:14:19 +0100, Waldemar wrote:
>> Gibt es ähnlich üble Erfahrungen mit
Samsung 160GB, S0GEJ10L8000095 ?
>
> ich hatte schlechte Erfahrung mit der o.A. Platte in der Schwerelosigkeit
> und bei erhöhter Schwerkraft.
Bremer Fallturm? Parabelflug?
> Aber es ist nicht ganz normale Anwendung, zugegeben.
On Mon, 13 Nov 2006 04:48:00 -0800, Andreas Beermann wrote:
> Ich frage mich, ob es irgendwelche low-level tools gibt, mit denen man
> Platten unter Umgehung des Bios auslesen kann um so noch an die Daten zu
> kommen
Linux schert sich nicht um das Bios. Daher kann man alte 200
MHZ-Möhren
mit aktuellen Festplatten im lokalen Netz als Backup-Server laufen lassen.
Das war der Teil des Backup-Konzepts, der bei mir geklappt hat...
Post subject: Re: Energiepreis, was: Defektes Notebook
Posted: 2006-11-15 01:24:55
Replies: 4 Views: 1690
On Tue, 14 Nov 2006 20:30:24 +0100, Marc Fehrenbacher wrote:
> Wir sortieren in der 11. und 12. (und manchmal auch direkt vor dem
> Abitur).
Das hebt die durchschnittliche Qualität der bis zum Ende
verbleibenden
Schüler. Der Erfolg einer Schule sollte allerdings nicht nur an
diesen,
sondern an allen gemessen werden.
> Da sind Grundkenntnisse in Rechnen und Schreiben bereits gelegt und die
> Leute können eine Lehre machen.
Eine hochtechnisierte Gesellschaft braucht aber nicht mehr so viele Leute
in Lehrberufen, wie vor 50 Jahren. Die Aussortiererei schleust also zu
viele in eine nicht mehr zeitgemÃ¤Ãźe Bahn. Dort
konkurierren dann erst um
knappe Lehrstellen und dann um den permanent kleiner werdenden Anteil von
Arbeitsplätzen konkurrieren, für die ihre
(Aus)Bildung ausreicht. Im
Ganzen betrachtet bleiben dabei unnötig viele auf der Strecke,
sprich in
der Chancenlosigkeit.
Eure Abgänger nach der 11. oder 12. sind davon wahrscheinlich
persönlich
nicht betroffen. Sie profitieren dass es mit den Hauptschülern,
Realschülern und Abschlusslosen noch ein ganzes Spektrum an
Mitbewerbern
gibt, die in früheren Stufen nach weiter unten sortiert wurden.
Gegen die
werden Eure Abgänger sich wahrscheinlich durchsetzen
können. Dennoch ist
Eure Aussortierung Teil des Problems.
> Wir "machen" (hoffentlich) hochschulfähige Leute.
Das möchte ich gar nicht abstreiten. Das Aussortieren an sich
macht jedoch
niemanden hochschulfähig. In Eure Bilanz solltet Ihr fairerweise
all die
aussortierten Abgänger einbeziehen, die Ihr eben nicht
hochschulfähig
machen konntet.
Das deutsche Schulsystem als Ganzes ist im Vergleich zu den PISA-Gewinnern
erschreckend ineffektiv bei dem Ziel Leute hochschulfähig zu
machen. Eine
der verstörenden Aussagen von PISA war übrigens,
dass selbst die
besten deutschen Schulen gerade mal an den Durchschnitt von Finnland
heranreichen.
> Was meinst du, warum der Hochschulprofessor seinen Sohn zu uns schickt?
Weil die Alternativen schlechter sind?
Die Tatsache dass Ihr lokale Favoriten seid, sagt noch nichts
über Eure
absolute Qualität aus. Auch in Bremen schicken Hochschullehrer
ihre Kinder
auf eine der Schulen vor Ort.
> Ein Firmenchef war selbst auf unserer Schule und hat sein 4. von 4
> Kindern bei uns.
Markentreue funktioniert auch auf anderen Gebieten.
Alte Marketing-Erkenntnis: Solange keine zwingenden Gründe zum
Wechsel
gibt, bleiben die meisten beim bekannten Stiefel, selbst wenn es nebenan
eventuell besseres gäbe. Das ist als nicht schlecht, oder
abwertend,
sondern schlicht menschlich.
Post subject: Re: Energiepreis, was: Defektes Notebook
Posted: 2006-11-15 23:05:13
Replies: 12 Views: 1526
On Wed, 15 Nov 2006 22:01:06 +0100, Marc Fehrenbacher wrote:
>>> Wir sortieren in der 11. und 12. (und manchmal auch direkt vor dem
>>> Abitur).
>>
>>Das hebt die durchschnittliche Qualität der bis zum Ende
verbleibenden
>>Schüler. Der Erfolg einer Schule sollte allerdings nicht
nur an diesen,
>>sondern an allen gemessen werden.
>
> Wir haben ein Zentralabitur. Demnach müsste man die
Standards senken,
> damit die Schüler die Hürde noch schaffen.
Da sind wir uns einig, dass das Augenwischerei wäre.
> Eine andere Möglichkeit wäre, die schlechten
Schüler zu fördern.
ack.
> Dafür haben wir aber schlicht keine Zeit.
Genauer: Ihr habt nicht genug Zeit, um die jetzigen Lehrmethoden
intensiver zu verfolgen.
> Notwendig wäre also eine Erhöhung der
Lehrerdeputate, eine
> bessere Ausstattung der Schulen, kleinere Klassen und mehr
> Stützunterricht.
Nun ist es aber so, dass in Finnland die Zahl der Schüler pro
Lehrer und
die Ausstattung der Schulen sich nicht dramatisch von hiesigen
Verhältnissen unterscheidet. Die Folgerung ist klar: Die
hiesigen
Unterrichts- , oder vielmehr Schul-Konzepte sind offensichtlich
ineffektiv. Es braucht bei uns mehr Lehrkraft(stunden) um n
Schüler
auf eine bestimmte Stufe zu bringen.
Man muss auch gar nicht immer nach Finnland schielen, um zu sehen, wie man
Schule anders machen kann. Auch hierzulande gibt es genug Beispiele. Die
heiÃźen dann Modellschulen, haben teilweise über
Jahrzehnte hinweg weit
überduchschnittlich guten Erfolg und werden traditionell von der
Normalschule ignoriert. Beispiele wären die Helene-Lange-Schule
in
Wiesbaden oder die Odenwaldschule in Heppenheim.
Natürlich können diese Konzepte nicht eins zu eins
nach überall hin
kopiert werden. Aber es ist schon erstaunlich, wie wenig über
die
Jahrzehnte hinweg von diesen Vorbildern übernommen wurde. Aber
selbst ohne
äuÃźere Vorbilder würde schon lokale
Erfahrung und Lebensweisheit reichen,
um vieles zum Besseren zu wenden. Die Konzepte der Modell-Schulen wurden
ja auch nicht von einem allwissenden Druiden als geheime Mixtur gebraut.
Und sage nicht, dass das Ministerium und der Lehrplan Euch jeglichen
Freiraum nimmt. Schon zu meiner Schulzeit waren einzelne Lehrer durchaus
in der Lage, einen deutlich vom üblichen abweichenden Unterricht
zu
gestalten. Seit PISA gibt es für Initiativen zur Verbesserung
des
Schulerfolgs eine allgemeine öffentliche Zustimmung. Wenn Ihr
wirklich gut seid, lasst Ihr diese Chance nicht ungenutzt verstreichen.
Wieviele entsprechende Projekte habt Ihr im Moment laufen?
> Durch die Einführung der Studiengebühren
überlegt sich so mancher
> Schüler, ob er mit einer kürzeren
BA-Ausbildung, einer Banklehre oder
> einer Fachinformatikerausbildung nicht mehr Lebenseinkommen oder
> zumindest schneller ein Einkommen hat.
>
> Dabei nimmt er übrigens keinem Hauptschüler
einen Platz weg.
Indirekt schon. Die Arbeitsstellen in der Bank waren traditionell eine
Domäne der Realschulabsolventen. Da sie nun von den Abiturienten
verdrängt werden, treten sie in Konkurrenz mit den
Hauptschulabsolventen
um eine Stufe niedrieger angesiedelte Ausbildungsbrerufe. Ãśbers Ganze
gesehen schlägt dann die Statistik erbarmungslos zu.
Post subject: Re: Energiepreis, was: Defektes Notebook
Posted: 2006-11-16 17:41:44
Replies: 12 Views: 1526
On Thu, 16 Nov 2006 08:42:04 +0100, Nicholas PreyÃź wrote:
>> Die Folgerung ist klar: Die hiesigen
>> Unterrichts- , oder vielmehr Schul-Konzepte sind offensichtlich
>> ineffektiv. Es braucht bei uns mehr Lehrkraft(stunden) um n
Schüler
>> auf eine bestimmte Stufe zu bringen.
>
> Diese Folgerung ist nur leider absolut unwissenschaftlich, weil dazu
> auch alle anderen gesellschaftlichen Rahmenbedingungn gleich sein
> müssten.
Nein. Wissenschaftliche Arbeitsweise besteht darin, die relevanten von den
irrelevanten Umständen zu trennen. Ansonsten könnte
man unterschiedliche
Konstellationen von Venus und Jupiter für die Ursache
unterschiedlicher
Ergebnisse halten. Konkret kann ich Dich beruhigen: Es gab zu PISA
genügend
Detailauswertungen in denen auf Einzel-Schul-Niveau gleiches mit gleichem
verglichen wurde. Auch in Finnland gibt es Schulen deren Schüler
nicht aus
dem Bildungsbürgertum stammen. Leider zeigten diese
Detail-Vergleiche in
dieselbe Richtung, wie die globalen Ergebnisse.
> So wie es aussieht scheinen beide Schulen nicht unbedingt soziale
> Problemfälle als Zielgruppe zu haben. Geschweige den
allgemein taugliche
> Konzepte aufzuweisen.
Es ging um Marcs Schule und seine Ausssage, dass sie schwächere
Sschüler
aussortieren statt sie zu fördern, weil die Resourcen fehlen.
Bisher hat er
mit keinem Wort angedeutet, dass seine Schule in irgendeiner Weise ein
Sammelbecken sozialer Problemfälle wäre. Was
hält diese
Mittellklasse-Schule davon ab, sich an erfolgreichen Schulmodellen zu
orientieren, um nicht einen relevanten Teil ihrer Schüler
aussortiere4n zu
müssen?
> Aber gerade in gesellschaftlich schwierigen Milieus liegt doch unser
> Bildungssystem so fundamental im Argen.
Nein. Dort treten die Folgen lediglich besonders deutlich vor Augen. In
weniger schwierigen Lagen mogelt man sich durch, wo man Exzellenz
erreichen könnte.
> Dann sag doch mal bitte was davon konkret an allen Schülern
übernommen
> werden sollte?
Ich kann mich zurückhalten (Obwohl ich durchaus
wüsste, was ich an meiner
alten Schule verändern würde). Jede Ã
Hallo.
Bei meinem Diodenlasertreiber soll eine Möglichkeit dabei sein,
einen
Piezo anzusteuern. Speziell sollte ein HV-Verstärker enthalten
sein, der
ein 0-12 V Analog-Signal auf 0-150 V Spannung für einen
Stapelpiezo
umsetzt, wobei der Piezo etwa 5 nF Kapazität hat. Bandbreite
sollte bis
ein paar hundert Hz sein. Darüber kommen ohnehin bald
mechanische
Resonanzen im Laser.
Ein Blick in die HuH-Bibel fördert eine Schaltung zu Tage, die
gleich
zweimal vorgestellt wird: Einmal auf Seite 169, Fig 3.75 genau passend als
HV-Verstärker für einen Piezo. Und dann noch
einmal auf Seite 369, Fig 6.47
als geregelte HV-Versorgung.
Ist die Schaltung empfehlenswert, oder nur ein Lehr-Beispiel mit
vermeidbaren Macken? Ist die Wahl der Transistoren kritisch? Wodurch
bestimmt sich die Bandbreite der Schaltung?
Sollte man an weiteren Stellen Schutz-Zener-Dioden anbringen?
On Wed, 22 Nov 2006 14:25:37 +0000, Kai-Martin Knaak wrote:
> Ein Blick in die HuH-Bibel fördert eine Schaltung zu Tage,
die gleich
> zweimal vorgestellt wird: Einmal auf Seite 169, Fig 3.75 genau passend als
> HV-Verstärker für einen Piezo. Und dann noch
einmal auf Seite 369, Fig 6.47
> als geregelte HV-Versorgung.
Eigentlich wollte ich eine mit aacircuits abgemalte Schaltung
anhängen.
Der Versuch das Posting abzuschicken endete aber mit der Fehlermedlung
"Angle bracket bot", was immer das heiÃźen mag.
Hier die noch ein Versuch für Schaltung von Seite 169:
Das Schaltbild auf Seite 369 unterscheidet sich abgesehen vom Input
hauptsächlich dadurch, dass die beiden 180R
Widerstände um T3 herum
weggelassen sind und statt dessen ein 10p Kondensator zwischen Emitter und
Kollektor angebracht ist. Was könnte das bewirken?
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