> Wozu ist ein 4046 (Phase Locked Loop) eigentlich im gesamten gesehen gut?
> http://home.arcor.de/markus.gronotte/temp/4046.GIF
> Ich möchte von dem Chip nur den VCO benutzen und würde
> gerne verstehen wofür der Rest da ist. Nun gibt es ja Wikipedia ;)
> http://de.wikipedia.org/wiki/PLL
>
> Aber eine Frage bleibt jetzt:
> Wenn man nun einen PLL zum "synchronisieren" benutzt, warum
nimmt
> man nicht einfach den Originaltakt und teilt ihn runter?
Weil man nicht alle Zielfrequenzen durch teilen aus dem Originaltakt
gewinnen kann. Z.B. man hat einen genauen 13MHz Quarztakt und man will
einen VCO im Bereich 430-440MHz im 25kHz Raster auf diesen Referenztakt
syncronisieren.
Also wählt man eine Phasenvergleichsfrequenz von 25kHz, d.h. man teilt
den 13MHz Takt durch 520 und die VCO Frequenz durch 17200. Dadurch hat
man bei gelockter PLL eine genaue VCO Frequenz von 430MHz. Für
434,025MHz wählt man einen Teilerfaktor von 17361.
Durch reines teilen würde man nur 6.5, 3.25 MHz, etc. erhalten
können.
> ich suche o.g. Schaltung, also etwas, was dem Ladegerät einen Akku
> vorgaukelt. Der alte Akku wird nicht mehr geladen und die FSE mag nicht
> ohne Akku arbeiten. Neuer Akku kommt nicht in Betracht, da das Telefon
> im Dauerbetrieb am Netzgerät laufen soll und der Akku nutzlos
gegrillt
> würde.
Es ist durchaus möglich dass das Handy beim senden pulsweise einen so
hohen Strom benötigt den das Ladegerät nicht liefern kann, der also
auf
jeden Fall aus dem Akku kommen muß.
So ein altes Teil hat doch sicher keinen LiIon Akku, und die alten NiMH
Packs hatten normalerweise nur einen NTC am 3. Pin des Akkublockes (zum
Temperaturmessen) als interne Beschaltung. Also versuch herauszufinden
wo der Akku einen Plus- und Minuspol hat und schließ ein entsprechend
starkes Netzteil an die Pins des Akkufaches, ca. 1A sollte es schon
können. Die Spannung ist wahrscheinlich 3,6V? (d.h. 3 NIMH Zellen)
Damit das Handy das Netzteil als Akku erkennt musst du evtl. noch den
NTC entsprechend der ursprünglichen Belegung anschließen, also den
alten
Akkupack schlachten.
> Ich halte es sogar für ausgemachten bullshit. Wie zum Geier soll ich
> vermittels geeigneter Suchbegriffe in den newsgroups Informationen zum
> Beispiel zum Conrad $irgendwas finden, wenn irgendwelche Doldis daraus
> sowas machen wie "C*nrad" oder "Conr*d" oder so
*grmbl*
Genau darum gehts ja. Dass es Firmen schwerer gemacht wird schnell und
automatisch nach Beiträgen zu suchen in denen der eigene Firmenname
erwähnt wird. Hat wohl was damit zu tun dass bei Beiträgen die ein
Produkt nicht in den Himmel loben einige Rechtsverdreher schnell mit
Drohbriefen bei der Hand sind. So müsste man manuell suchen, was wegen
Zeitaufwand sehr viel weniger gemacht wird.
> Kennt von euch jemand ICs die man mit einem MIDI-Signal
> füttern kann, wo dann entsprechende Musik irgendo
> herauskommt?
Midi überträgt nur die Notenhöhe und den Zeitpunkt. Den ganzen
Sound
daraus, ob Flöte oder Klavier müsste der "Chip" selber
erzeugen. D.h. da
können nie alle denkbaren Instrumente drin sein. Und auch ob der Klang
des Instruments nur ungefähr nachgestellt wird oder ob aufwändige
Simulationen einen möglichst naturgetreuen Klang erzeugen sollen ist
sache des "Chips" der das Midi abspielt.
> Keyboard
Mit einem Keyboard, Synthsizer oder auch PC mit entsprechender Software
hast du das Gerät das die Midi Signale in Klang umsetzt.
> Ideal wäre es wenn es sowas als Chip gibt,
Obs einen Chip gibt weiß ich nicht. Evtl kannst du ja was mit uC selber
programmieren, indem du eine gespielte Note des Instruments im FLASH
ablegst und je nach Tonhöhe schneller oder langsamer auf einen DAC
gibst. Das wäre die primitivste Methode eines Sythesizers. Allerdings
verändern Instrumente mit der Tonhöhe auch (ein wenig) die
Klangfarbe,
so dass es nur so ähnlich wie das echte Instrumenr klingt.
Post subject: Verschenke: ISA-Parallelportkarte (z.B. zum uC-Programmieren)
Posted: 2007-02-10 16:50:23
Replies: 3 Views: 27
> vorab: Ja, ich weiß, dass hier nicht de.markt.* ist.
>
> Ich habe eine ISA-Parallelport-Karte übrig,
falls sich hier kein Abnehmer findet, (ISA ist doch schon ziemlich alt)
kannst du es auch in de.alt.folklore.computer versuchen. Dort haben sie
auch nichts gegen On-Topic-Verkäufe.
> Nun ja, das Problem fuer uns Auswaertige ist, dass wir keinen deutschen
> Wohnsitz und damit auch keine deutsche Telefonrechnung haben, ueber die
> das abgerechnet werden koennte. Muesste schon irgendetwas mit
> Telefonkarte (oder Internetkarte?) sein.
Dann hast du ja erstmal gar keinen Festnetzanschluss in Deutschland. Von
den meißten Hotels aus dürfte Telefonieren zu teuer sein um damit
ins
Internet zu gehen. Wenn du bei Bekannten wohnst und deren Telefon
verwenden kannst (sofern die nicht eh DSL haben), sehen die den
Internet-by-Call Betrag i.a. explizit auf der Telefonrechnung angegeben,
du kannst ihnen also das Geld geben.
> Ich hab uebrigens eine interessante Diplomarbeit im Netz gefunden:
>
> http://norbert.old.no/exp/extra/Spektrum-Analysator.pdf
>
>
> Der geht dort einen anderen Weg, mischt nur runter. Finde ich auch
> ganz interessant. Nur meine DDS koennte ich dann vergessen.
Der Speki in der Diplomarbeit hat eine recht hohe untere Grenzfrequenz
und nur einen relativen Frequenzbereich von 1:2. Da kann man die erste
ZF unterhalb der unteren Grenzfrequenz wählen. Du willst aber von fast
Null Hz an messen, da muß man Hochmischen.
Das machen die R&S Spekis ähnlich. Von 0-3 GHz Eingangsfrequenz
(typischerweise) mischen sie auf eine ca. 3GHz ZF hoch, über 3 GHz
schalten sie um und mischen gleich runter.
> >und nur einen relativen Frequenzbereich von 1:2. Da kann man die erste
> >ZF unterhalb der unteren Grenzfrequenz wählen. >
>
> Hat er ja nicht. Die erste ZF ist 36Mhz bei 5Mhz unterer fg.
Wenn ich das Diagramm auf S.16 richtig interpretiere (ich habe das alles
nur ganz schnell überflogen) ist der erste ZF Filter bei 472 MHz.
Und der Eingangfrequenzbereich liegt bei 0-390MHz (S.19), d.h. er
arbeitet doch mit einer hohen ZF (d.h. ZF höher als der
Eing.Freq.Bereich).
> >Du willst aber von fast
> >Null Hz an messen, da muß man Hochmischen.
>
> Das wuerde mir eigentlich auch besser gefallen, allerdings frage ich
> mich gerade was ich gegen die Mehrdeutigkeiten tun kann.
Welche Mehrdeutigkeiten? Spiegelfrequenzen?
In Frequenzbereichen in denen man gleich runtermischten muß (typ. ab
3GHz bei den 0-7Ghz Spekis) nimmt man mitlaufende Bandpässe, mit YIGs
geht das ganz gut, ist aber teuer.
Sollte so klappen. Üblich ist ein obenliegender LO, d.h. über der
ZF-Frequenz, d.h. selbe Anordnung, aber mit 70MHz ZF-Filter. Aber ich
sehe nichts warum es nicht auch mit diesem Frequenzplan gehen sollte.
> Ich hatte bisher eigentlich angenommen das man sich bemueht eher nur
> Sinusfunktionen zum mischen zu benutzen. Wenn der LO jedoch ein
> zackiges Rechteck ist, dann muesste mir der Mischer doch aus
> bergeweise Oberwellen durchmischen oder?
Das tut er sowieso, wenn es kein echter Multiplizierer ist. In allen
Diodenringmischern werden die Dioden so "rechteckig" wie möglich
umgeschaltet, deshalb auch die Angaben der Mindest-Eingangsleistung des
sinusförmigen LOs.
Das macht man damit bei mehreren Signalen am Eingang die Signale sich
möglichst nur mit dem LO und nicht auch noch untereinander mischen, d.h.
dass keine Summen und Differenzfrequenzen der Eingangsfrequenzen
entstehen (Stichwort Intermodulationen bzw. IP3). Dazu muß der LO das
bei weitem stärkste Signal am Mischer sein.
> Schafft man sich damit nicht jede Menge Probleme?
Manchmal nutzt man des Effekt sogar um ein hochfrequentes Eingangssignal
mit 3 oder 5xf(LO) zu mischen. Die vielen Spiegelfrequenzen muß man dann
entweder akzeptieren oder man schafft es einen passenden Bandpass am
Eingang zu haben.
Post subject: Leitungstheorie / Wellenanpassung. Problem bei Aufgabe
Posted: 2007-03-31 22:47:35
Replies: 17 Views: 2056
> Danke für deine Hilfe. Die Grundlagen, also wie man so was rechnet,
> sind mir eigentlich klar,
> aber ich hab keine Ahnung, wie ich jetzt speziell an dieses Problem
> ran gehen soll.
Eine Lamda/4 Leitung mit einer reeller Impedanz (d.h. kein induktiver
oder kapazitiver Anteil) am Eingang hat am Ausgang auch wieder eine
reele Impedanz.
D.h. in diesem Fall muß die Last durch die Leitung 3 auf einen reellen
Wert gebracht werden, denn unter der Annahme dass der Generator 4 Ohm
hat (sonst wäre die Länge der Leitung 1 wichtig, die ist aber nicht
gegeben) liegen an Punkt 2 die 4 Ohm.
Das ist wohl die Aufgabe a, die kürzeste Leitungslänge zu finden in
der
die Last auf eine reelle Impedanz kommt. Mal die Situation mal ins Smith
Diagramm, die Last die durch eine Leitung (Kreisbogen um den
Mittelpunkt) auf die reelle Achse (die x-Achse, die mittlere horizontale
Linie) gebracht wird.
Da die Last eine Imedanz von ca. 5,83 Ohm (+ einen Winkel) hat wird sie
bei den 5,83 Ohm landen wenn sie als erstes rechts vom Mittelpunkt (den
4 Ohm) die x-Achse schneidet, oder 2,74 Ohm (sqr(4)/5,83) wenn sie links
vom Mittelpunkt die reelle Achse schneidet. Ich hab jetzt kein Smith
Diagramm da es mir aufzuzeichen um zu sehen welcher von beiden Fällen
das ist (ok, ich gebe zu, schwache Ausrede(1))
Lösung b wäre im ersten Fall Zw2=sqrt(5,83*4)=4,83 Ohm, im zweiten
Fall
Zw2=sqrt(2,74*4)=3,31 Ohm.
Ok, ziemlich kurz, aber du hast geschrieben dass dir die Rechenmethoden
bekannt wären.
HTH
Thomas
(1) Wenn ich das rumdrehen mit Leitungen und Impedanzen richtig aus dem
Gedächtnis geholt habe, müsste es der erstere Fall sein.
mir ist ein 60MHz Oszi von Philips (PM3337) zugelaufen, aber ohne
Tastköpfe. Da ich noch nie welche aussuchen musste: wer kann mir sagen
was ich für Tastköpfe brauche, die weder übertrieben Geld kosten
aber
trotzdem mir den Fähigkeiten des Oszis mithalten können?
Ist da sowas wie der Rechelt "TESTEC MF 212" geeignet oder ist der
schon
überdimensioniert? http://www.reichelt.de/?ARTICLE2418
(Falls der Link geht)
Oder besser was mit 1:1/1:10 Umschaltung wie den "TESTEC MF 312"? http://www.reichelt.de/ARTICLE2419
Sind beides Noname. Sollte ich besser Geld für eine Markenfirma ausgeben?
> Oder besser was mit 1:1/1:10 Umschaltung wie den "TESTEC MF 312"?
> http://www.reichelt.de/?ARTICLE2419
> Sind beides Noname. Sollte ich besser Geld für eine Markenfirma
ausgeben?
Gerade sehe ich dass es die Umschaltbare Variante ein wenig billiger mit
etwas weniger Bandbreite auch gibt. Ist der Ausreichend? (15/150MHz) http://www.reichelt.de/?ARTICLE2416
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