> Fehler nicht. Verbinde ich den Lineausgang des Autoradios mit dem
> Eingang der Endstufe, so pfeifts. Schalte ich in diese Verbindung
> einen Übertrager, pfeifts immer noch. Verbinde ich meinen tragbaren
> CD-Player mit der Endstufe pfeifts nicht.
sieht also so aus, als ob es am Radio liegt, da würde ich jedenfalls mal
weiter forschen. Schon einmal ausgebaut und mit freier Verdrahtung probiert?
Von der Batterie führen zwei
> Kabel ins Fahrzeuginnere, eins für 12V und eins für Masse. An
jedem
> Kabel hängt ein Verteiler, der jeweils Radio und Endstufe mit 12V
bzw.
> Masse versorgt. Eine Masseschleife dürfte ich eigentlich nicht haben.
Da wäre ich mir nicht so sicher: Beim Auto ist die gesamte Karosserie
die Masse und Du könntest schon eine Masseschleife bekommen, indem Du
nur das Radio festschraubst (Kontakt Metallgehäuse - Karosserie). Der
Antennenanschluss wäre auch noch eine Fehlermöglichkeit -
durchgescheuerte Abschirmung oder eine ähnliche Verbindung zur
Karosserie. Gegen Masseschleife spricht allerdings der Übertrager, aber
nicht, wenn die Einstrahlung direkt in das Radio geht.
> Anscheinend besteht wischen Masseanschluss des Radios und der Masse
> der Chinchausgänge keine leitende Verbindung. Das scheint mir ein
> Fehler zu sein, oder täusche ich mich da?
das könnte aber auch ein Ausgangs-Übertrager sein, man müsste
einen
Schaltplan vom Radio haben.
> Was ich im ursprünglichen Posting vergessen habe, die Anlage lief im
> Prinzip bereits 7 Jahre.
was soll denn das heißen? Lief das Ding nun 7 Jahre störungsfrei,
oder
hatte es "Prinzipien"?
> Früher mit einem Grundigradio, das dann gegen
> ein Aiwa ausgetauscht wurde. Auch das lief einige Zeit. Das Pfeifen
> kam relativ plötzlich.
> Ich habe das Gerät mal aufgemacht. Ein Übertrager ist nicht zu
sehen.
> Auf der Platine ist zwischen der Massefläche (M1) der Chinchbuchsen
> und einer weiteren Massefläche (M2) ein Bauteil eingelötet. Das
> Bauteil wird mit L401 bezeichnet und könnte, von der Form her, auch
> eine Induktivität sein. Masse M1 hat Verbindung mit der Chinchmasse.
> M2 hat Verbindung mit der Masse der Spannungsversorgung. M1 und M2
> haben laut Multimeter keine Verbindung.
aha, Induktivität kaputt! Die Bezeichnung "L" wird AFAIK nur
für
Induktivitäten verwendet. Wenn da Farbringe zu sehen sind, bezeichnen
sie (normalerweise) die Induktivität in Mikrohenry.
Ich würde das mal probeweise brücken und wenn der Fehler dann weg
ist,
die Spule ersetzen. Irgendwelche Störungen scheint sie ja abzublocken,
sonst wäre das Ding nicht kaputt gegangen.
> ich möchte die Spannungsversorgung für mein AVR-Board (s.h. AVR
> Anfängerdesign) verbessern, bzw. vom Standart abweichen.
Du brauchst also mehr Strom? Wieviel? Vielleicht reicht ja schon der
78S05 mit 2A? Oder ein LM350T mit 3A (wird allerdings anders beschaltet
als der 7805)?
Bei allem was darüber hinaus geht, wird der Längstransitor
wahrscheinlich so viel Leistung verbraten, dass ein Schaltregler
sinnvoller wäre.
Post subject: Re: Zulassung für kanadischen/amerikanischen Markt?
Posted: 2003-08-13 22:43:23
Replies: 16 Views: 1894
Hallo Rafael,
> Wenn der Trafo im Gerät ist, wollen sie statt VDE die UL/CSA.
aha, das brauche ich!
> Dabei sollten wohl alle Bauteile auf der Netzseite sowie die
> Leiterplatte nach dieser Norm zugelassen sein.
> Die meisten Markenbauteile haben ohnehin diese Zulassung.
es sind alles ERA-Printtrafos (mit jeder Menge Zulassungen), die
Leiterplatte ist da wohl das größere Problem?
> Glassicherung haben die auch andere Bauform
Das ist natürlich nicht so toll, da müsste ich mal gucken, ob es
passende Sicherungshalter gibt - die Leiterplatte ist sowieso für
mehrere Bauformen ausgelegt.
> Boebel "Zertifizierung nach der Vorschrift von UL und CSA"
> VDI-Verlag 1999
> Bei Bedarf leihweise.
Nettes Angebot, da würde ich mich noch einmal melden, wenn wir uns das
wirklich antun.
> Ferner: die haben Brownouts in der Stromversorgung.
Da bin ich optimistisch - die Elkos sind ziemlich überdimensioniert. Wir
hatten schon Ärger mit Netzstörungen, aber da ist immer nur der PC
abgekackt.
> Wenn am Gerät Kaltgerätesteckdose ist, kein Problem.
Drei von den Geräten haben Netzkabel mit Stecker, zwei werden direkt mit
Wago-Federklemmen angeschlossen.
> Ob die webseite was hergibt weiss ich nicht, aber www.ettinger.de
> hat im Papierkatalog seitenweise exotische Netzkabel, Adapter.
Webseite hat irgendein Problem mit Javascript - sieht aber ansonsten gut
aus!
> Rasek bei Nürnberg macht fast alle denkbaren Zulassungen und
> das seit ewigen Zeiten.
> Mikes in Straubing ist auch gut. Wäre von München aus gesehen
> näher, weiss nicht wo ihr haust.
Koblenz, das ist alles ziemlich weit südlich, allerdings sind wir für
EMV-Messungen auch schon einmal 4 Stunden nach Norden gefahren.
> Ist ein Mikroprozessor drin ?
Stapelweise Microcontroller mit 7,3728-MHz-Quarz. Die sind aber schon
als "flugzeugtauglich" befunden worden, nachdem sicher stand, dass
die
Geräte wirklich eingeschaltet waren. ;o)
> In dieser newsgroup mal nach UL googlen, es gab mal
> vor einem Jahr einen thread dazu.
Hmpf - warum suche ich auch nach "Amerika", mit USA hätte das
gleich
geklappt...
>>Ist so etwas überhaupt den Ärger wert?
> Wenn genau 1 Gerät exportiert wird nein.
Modifikationen für genau 1 Gerät werden schon länger nicht mehr
bei mir
angefragt - ich habe genug zu tun und kann ziemlich pampig werden. Da
möchte schon jemand größer einsteigen.
> Ursprünglich waren US-Urteile auch in Deutschland
> vollstreckbar, aber bezüglich Bertelsmann/Napster gabs
> da in Deutschland kürzlich ein bemerkenswertes Urteil.
Hähä und vor dem internationalen Gerichtshof muss ich ja auch keine
Angst haben! :o)
Rein Wiehler schrieb:
> eine gute gebrauchsanweisung fuear Canada in engl. und french ist muss.
Das passt, mit dem französischen Markt sind wir gerade dran und ich
hatte erst vor zwei Wochen Besuch für eine Software-Übersetzung. Mit
gemeinsamer Sprache englisch war das recht abenteuerlich! :o)
An der englischen Doku als Vorbereitung für die
Französisch-Übersetzung
habe ich heute noch gearbeitet. Programmieren macht mehr Spaß! :o((
> Was fuer flach stecker, unsere normalen stecker haben auch 3 contacte,
> neutral,phase und schutz-erde und sind nicht flach.
Sind die drei Kontakte denn rund? Ich habe auf eine Reise-Webseite
geguckt und die haben irgend etwas von Flachsteckern erzählt. Aber da
stand auch etwas von 110 V und der TÜV auf der Seite von Ulrich schreibt
120 V...
> 220/110V transformers (60Hz) 500W bis 1500W bereich, gibt es hier auch
> mit entsprechenden steckern.
Dafür ist die Anlage zu verteilt, aber eine Bestückungsvariante mit
anderem Trafo ist wirklich kein Problem.
Post subject: Re: Zulassung für kanadischen/amerikanischen Markt?
Posted: 2003-08-14 10:50:14
Replies: 16 Views: 1894
Hallo Rein,
> 110/120v is alles das gleiche, Officiel ist es 117VAC/60Hz.
aha!
> Die gerate in eurem bild sehen sehr nach Pc gehausen aus.
da ist zwar ein PC drin, aber Auslandskunden müssen sich den selber
kaufen und unsere Software draufbügeln. Dann stimmt nämlich gleich
die
Sprache des Betriebssystems, das Tastaturlayout und der PC-Service vor
Ort ("Kunden" sind bei uns übrigens nur Händler, keine
Endkunden).
Der PC-Anschluss ist aber intern verdrahtet und geht noch über einen
Hauptschalter und einen Netzfilter, deshalb braucht man einen Stecker,
um die gesamte Kiste anzuschliessen. Bei der großen Kiste könnten
wir
noch eine Kaltgeräte-Buchse vorsehen (dann kann der Kunde sein PC-Kabel
nehmen :o), aber die kleinen Kisten haben direkt ein Netzkabel.
diese Schaltung erscheint mir im Komplexitätsgrad beherrschbar...
> Nach fünf Sekunden sollte(!!!) durch setzen des MOSFET auf 5V das
GSM- Modul
> eingeschaltet werden, doch nix passiert. Es liegen immer noch die besagten
> 20mA an.
> Mit einem weiteren Multimeter habe ich dann im Verlauf des Vorgangs die
> Spannung am Eingang des MOSFET gemessen und festgestellt, dass diese nahe
> 1,7mV beträgt.
Du könntest das Problem eingrenzen:
Controller entfernen und FET per Prüfstrippe an 5V/ 0V ein/ ausschalten
(wegen ESD besser noch einen Widerstand gegen Masse beibehalten, so etwa
10 k bis 47k). Dann müsste es entweder irgendwo anfangen zu rauchen (da
wo die Spannung auf 1,7 mV gezogen wird), oder das Modul wird
eingeschaltet. In letzterem Fall hast Du irgendein Problem mit dem
Controller (z.B. die Reset-Sache).
Post subject: Zwei Lautsprecher bei gleicher Leistung lauter als einer?
Posted: 2003-08-21 21:29:03
Replies: 9 Views: 1180
Hallo,
ist ja eher ein Problem der Akkustik, aber vielleicht gibt es hier ja
Leute, die davon Ahnung haben:
Ich möchte wirklich wissen, ob es "lauter" ist, wenn ich einen
Lautsprecher mit z.B. 6 W oder zwei Lautsprecher mit je 3 W ansteuere,
wobei es sich immer um den gleichen Lautsprechertyp handelt.
Im ersten Fall habe ich vergleichsweise doppelten Hub bei einfacher
Fläche, im zweiten Fall einfachen Hub bei doppelter Fläche. Bleibt
sich
das gleich (gleiches Volumen) oder gehen Hub und Fläche unterschiedlich
in die Lautheit ein? Diese Betrachtung erscheint mir auch eher im
Bassbereich anschaulich, wie sieht das bei den Höhen aus, wo
"Leistung"
und "Auslenkung" ja weniger zu bedeuten hat?
Ein einzelner Lautsprecher sollte bei steigender Leitung einen immer
schlechteren Wirkungsgrad haben, weil die Auslenkung beschränkt ist,
aber wie stark ist dieser Effekt?
Ganz genau muss ich das nicht wissen, mich interessiert eher, ob es da
überhaupt einen hörbaren Unterschied gibt.
Post subject: Zwei Lautsprecher bei gleicher Leistung lauter als einer?
Posted: 2003-08-22 00:43:46
Replies: 9 Views: 1180
Hallo Benjamin,
>> Akkustik
> Nee, mit Akkus hat das nix zu tun.
ächz - zwei(!) Schreibfehler in einem Posting! Da muss ich mich wohl
geisseln! ;o)
> Wenn man als Bassbereich denjenigen Bereich nimmt, in dem gilt dass
> der Membranumfang klein gegen die Wellenlänge ist, dann sind zwei
> Lautsprecher deren Abstand klein gegen die Wellenlänge ist, bei
> insgesamt gleicher Eingangsleistung 3dB lauter, als ein einzelner.
Wird also als doppelt so laut empfunden. Klasse, genau das, was ich
hören wollte! :o)
> Hier gibt es
> dann auch die Interferenzen, die Bernd angesprochen hat, die es bei
> kleinem Abstand natürlich nicht gibt.
Interferenzen interessieren hier nicht. Es geht um einen Lautsprecher
mit Mono-Signal im Vergleich zu zwei Lautsprechern mit Stereo-Signal:
Ein Kundin hat sich beschwert, dass unser Musiksystem zu leise wäre und
immer der Kurzschluss-Schutz anspringt (das Ding also automatisch
herunterregelt). "Zu leise" habe ich aber noch nie gehört
(normalerweise
muss die maximale Lautstärke begrenzt werden), allerdings hat diese
Kundin eben auch nur einen Lautsprecher angeschlossen (kein Kommentar
;o). Der Kurzschluss-Schutz überwacht direkt die Versorgungsspannung
(die beide Kanäle versorgt) und ich habe mich gewundert, warum eine
Leistung die üblicherweise als völlig ausreichend empfunden wird,
hier
nicht reicht...
> Je nach Konstruktion mehr oder weniger ausgeprägt als Kompression
> vorhanden.
Aha, "Kompression" hört sich gut an - ist wahrscheinlich irgend
eine
Billigtröte mit ausgeprägter Kompression.
Dann kann ich jetzt also mit gutem Gewissen zur Problemlösung einen
zweiten Lautsprecher empfehlen. :o)
Post subject: Zwei Lautsprecher bei gleicher Leistung lauter als einer?
Posted: 2003-08-22 10:05:07
Replies: 9 Views: 1180
Hallo Benjamin,
> Jedenfalls brauchst Du Dich in diesem Fall nicht zu geisseln, es sei
> denn Du willst es ausdrücklich.
da bin ich aber froh! ;o)
> Leider nein. 3dB ist gerade mal das, was man als gut hörbar
> bezeichnet. 6dB sind doppelte Lautstärke und für doppelte
subjektive
> Lautheit braucht man ca. 10dB.
dann habe ich das wohl mit "Dämpfung um 3 dB" bei Spannungen
verwechselt
oder so etwas - ist schon mehr als 10 Jahre her, dass ich mich mit
logarithmischen Werten auseinander setzen musste...
> Da ist dann der Abstand üblicherweise nicht klein gegen die
> Wellenlänge, d.h. die beiden Lautsprecher/Schallquellen addieren
> sich mit geteilter Leistung im Mittel nur auf +-0dB. Bei doppelter
> Eingangsleistung (man hat ja zwei Kanäle) sinds dann wieder 3dB.
Ein zweiter Lautsprecher bringt also nichts. Doppelte Eingangsleistung
habe ich ja nicht, weil die Begrenzung der Gesamtleistung anspricht.
> Die Dame einfach abzukanzeln ist eh nie das Wahre.
War auch nicht meine Absicht, sondern ich suche wirklich nach Wegen, der
guten Frau die gewünschte Dröhnung zu verpassen. Muss jetzt wohl das
Ansprechverhalten des Kurzschluss-Schutzes unter die Lupe nehmen. Da ist
wahrscheinlich noch Reserve...
> Kennt jemand vielleicht eine Möglichkeit, die Bauteil-Pads direkt im
> Board zu ändern? (Die Außendurchmesser kann man ja über
die
> Design-Rules beeinflussen; ist aber auch nicht so das wahre.)
Das Programm "xpad.exe" wird bei Eagle mitgeliefert. Damit kannst Du
gezielt Shape, Innen- und Außendurchmesser von Pads verändern - old
->
new. Die genauen Optionen bekommst Du durch Aufruf von xpad aus einer
Eingabeaufforderung.
> Falls dies nicht geht, wie muss man vorgehen, um die Pads in der
> Library zu ändern?
Auch das geht mit xpad, ansonsten kannst Du die Packages natürlich immer
per Hand ändern.
> Derzeit ist ein PNP drin, der macht aber Probleme, da die
> Stromaufnahme der Schaltung nicht konstant ist und damit zwischenzeitlich
> die Spannung um 0.2V schwankt...
was für ein PNP ist dass denn und wird der auch vernünftig in der
Sättigung betrieben? Möglicherweise tut es schon ein anderer PNP oder
ein höherer Basisstrom?
Ein BC537 (TO-92A, http://www.microelectr.com.hk/datasheet-list/Transistor) hat
beispielsweise einen max. IC von 1 A und in der Gegend einen
Verstärkungsfaktor von etwa 60, der bei niedrigeren Strömen steil
ansteigt. Ich würde den mal mit 10 mA Basisstrom ansteuern (müsste
Sättigung bis mindestens 0,5 A ergeben) und dann noch einmal gucken, ob
die Spannung immer noch schwankt. Transistoren haben zwar immer auch
einen statischen Innenwiderstand, der bei Typen mit hoher
Strombelastbarkeit aber deutlich geringer ist.
> Kauflösungen kosten um die 160-180 Euronen. Da sollte man doch was
basteln
> können, wenn Arbeitszeit nix kostet.
hängt aber auch davon ab, wie teuer Deine Fische sind und wie sehr Du
Deiner Arbeit vertraust. Ob Du da wirklich mehr als 80 bis 90 Euro
sparen kannst und das ein Risiko wert ist?
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