Post subject: Wieviel Ampere aus einem Standard Bleiakku (starterbatterie) was: Re: Toyota Prius - Benzin Motor
Posted: 2007-07-06 21:11:00
Replies: 63 Views: 2405
On 07 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
<g-h-w@gmx.de> (gUnther nanonüm) wrote:
>Und Busse gabs mal elektrisch mit Akku und
>Oberleitung, damit der Bus gelegentlich die Spur wechseln konnte.
Och, O-Busse gibt es schon über 50 Jahre in Solingen und IIRC in
Mannheim. Die Solinger Stangentaxis haben keinen Akku für den
Fahtbetrieb, jedoch als Notstromversorgung einen ollen Käfermotor mit
einem Generator. Wenn mal wieder die Oberleitung abgerissen ist, dran
gearbietet wird oder was sonst noch, dann schmeißt der Fahrer den Moppel
an und schleicht sich mit Höllengetöse von dannen :-)
Im normalen Oberleitungsbetrieb ziehen die recht zackig an. Nen gemeinen
Golf schlufft der Bus im anfahren immer, jedenfalls solange alle Omas
sitzen :-)
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn,
Lötzinn.
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Post subject: Re: Wieviel Ampere aus einem Standard Bleiakku (starterbatterie) was:
Posted: 2007-07-08 08:26:00
Replies: 10 Views: 2031
On 08 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
<info@waldek.de> (Achim Waldek) wrote:
>Wolfgang Allinger schrieb:
>> Och, O-Busse gibt es schon über 50 Jahre in Solingen und IIRC in
>> Mannheim.
>Nö. Die O Bsse in Mannheim laufen auf Schienen und heißen
eigentlich
>"Straßenbahn"
Och, früher (tm) waren die Mannheimer ganz wild auf die gebrauchten O-
Busse aus Solingen. Eine zeitlang wurden sogar gemeinsame Modelle
entwickelt und gebaut. IIRC war der 1. Gelenkbus so eine
Gemeinschaftsentwicklung. Aktuell kommen die Busse aus Holland.
Hersteller hab ich vergessen.
>>Die Solinger Stangentaxis haben keinen Akku für den
>> Fahtbetrieb, jedoch als Notstromversorgung einen ollen Käfermotor
>> mit einem Generator. Wenn mal wieder die Oberleitung abgerissen ist,
>> dran gearbietet wird oder was sonst noch, dann schmeißt der
Fahrer
>> den Moppel an und schleicht sich mit Höllengetöse von dannen
:-)
>Echt? Also die Kisten sind auch im normalen Betrieb alles andere als
>leise.
Das stimmt nicht, zumindest für Solingen. Die O-Busse hörst Du erst,
wenn es zu spät ist, jedenfalls die neueren Modelle mit Elektronik statt
Schützen (ca. ab 1980). Manchmal hörst Du die Stangen leicht
klappern,
den Kompressor anspringen oder die Bremsen quietschen, aber eben nur
manchmal :-] Ansonsten Augen auf bei Strasse überqueren.
Der Käfermotor macht im Moppelbetrieb mehr Krach als Vortrieb. Ersetzt
da wohl eindeutig den Suppwuffer :-]
>> Im normalen Oberleitungsbetrieb ziehen die recht zackig an. Nen
>> gemeinen Golf schlufft der Bus im anfahren immer, jedenfalls solange
>> alle Omas sitzen :-)
>Jepp. BTDTGTTS
Jau, so ein fremderregter Gleichstrom-Motor hat eben schon sein
maximales Drehmoment ab Stillstand und fällt auch nicht vom Fleisch ab.
Das Drehmoment ist direkt proportional dem Ankerstrom.
--
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Post subject: Re: Wieviel Ampere aus einem Standard Bleiakku (starterbatterie) was:
Posted: 2007-07-09 11:11:00
Replies: 1 Views: 281
On 09 Jul 07 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article
<info@waldek.de> (Achim Waldek) wrote:
>Ansgar Strickerschmidt schrieb:
>> Am 08.07.2007, 08:26 Uhr, schrieb Wolfgang Allinger
>>> Och, früher (tm) waren die Mannheimer ganz wild auf die
gebrauchten
>>> O- Busse aus Solingen. Eine zeitlang wurden sogar gemeinsame
>>> Modelle entwickelt und gebaut. IIRC war der 1. Gelenkbus so eine
>>> Gemeinschaftsentwicklung. Aktuell kommen die Busse aus Holland.
>>> Hersteller hab ich vergessen.
Habs gerade gefunden: Van Hool baut die nun.
>demnach gibbet heute in d in folgenden Städte O-Busse:
>Solingen
>Eberswalde
>Esslingen
>eine Line der O Busse fährt nach Wuppertal.
Von Solingen nach Wuppertal. Solingen hat insgesamt 6 Linien. Alle
ziemlich lang. BTW Solingen ist flächenmäßig größer
wie Düsseldorf.
Da fährt der Obus durchaus noch durch Felder und Wälder.
Leider kommen unter dem obigen Link (bei mir) keine Bilder, drum noch
einen Link zu den Stadtwerken Solingen(SWS) auf deren Bus-Daten-Seite:
Da sind die aktuellen O-Busse verstreut drauf zu sehen mitsamt den
wichtigsten Daten. Die Diesel-Stinker sind auch dabei :-]
Aber was beschwer ich mich, so wie die Diesel hier in Asuncion/PY
russen, sowas hab ich in D noch nie gesehen. Die (zumeist) nicht
vorhandenen Bremsleuchten kannste meistens nicht erkennen vor lauter
schwarzem oder grauen Qualm. Vielleicht werden deswegen die Bremsleuchte
nie instand gesetzt? :-]
Da würden O-Busse die Luftqualität wohl deutlich anheben.
Saludos Wolfgang
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On 02 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<muellernick@gmx.de> (Nick Mueller) wrote:
>Dieter Wiedmann wrote:
>>> Warum krummkloppen? Einfach auf ein Blech stellen mit den Schuhen
>>> an und den Nagel von oben reinhauen - fertig.
>>
>> Das tut doch weh! Gleich Blechschuh nehmen, erst kürzlich in
>> Jagsthausen so ein Modell gesehen.
>Kurzfristig weniger schmerzhaft wäre Quecksilber. :-)
Da wäre ich doch eher für reinpinkeln :-)
So das wäre mein 1. (Blödel)-Beitrag hier, womit schon mal bewiesen
wäre, das ich zumindest nicht alles ernst nehme :-) Ob ich mit der ng
zurechtkomme, wird sich zeigen.
Ansonsten noch zu meiner Person: bin 61a, studiert habe ich
Nachrichtentechnik mit Schwerpunkt Datenverarbeitung (wurde dann später
wohl zur Informatik), hab praktisch meine ganzes Berufsleben als
Entwicklungsingenieur gearbeitet und lebe jetzt seit April mit Frau und
Kater in Paraguay.
On 09 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<invalid@invalid.invalid> (kosst amojan) wrote:
>"Rolf Bombach"
>> Ein Kollege hatte immer im Winter Probleme mit Aufladung und
>> anschliessendem Peng an der Türklinke. Er lief schliesslich
>> einen Meter Lötzinn am Fussgelenk nachschleifend rum. Merk-
>> würdigerweise hat sogar das nicht richtig funktioniert, trotz
>> Klinkerboden.
Vielleicht hätte der mal seine Nylon Unterwäsche gegen Feinripp
auswechseln sollen <fg>
>Dagegen hilft ein Löffel.
>
>Kein Scherz! Wenn man einen Metalllöffel in die Hand nimmt und damit
>die Türklinge vorher berührt, spürt man den Stromschlag
nicht,
>weil sich dieser großflächig genug verteilt. Ich trage
dafür
>immer einen kleinen Metallstab ausm alten Märklinbaukasten bei mir.
Es reicht auch ein Ehering, mit dem man(n) sich an die Türklinke
nähert.
Ob das allerdings ein Grund zum heiraten ist, soll jeder für sich
entscheiden.
Saludos Wolfgang
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On 09 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<fb@frank-buss.de> (Frank Buss) wrote:
>kosst amojan wrote:
>> Dagegen hilft ein Löffel.
>>
>> Kein Scherz! Wenn man einen Metalllöffel in die Hand nimmt und
damit
>> die Türklinge vorher berührt, spürt man den Stromschlag
nicht,
>> weil sich dieser großflächig genug verteilt. Ich trage
dafür
>> immer einen kleinen Metallstab ausm alten Märklinbaukasten bei
mir.
>Vervollständigt wird das ganze dann noch durch das Umhängen eines
>Elektroskops. Dann kannst du vor jeder Türklinke ablesen, ob du jetzt
>den Löffel rausholen musst :-)
BTW, da bekommt Löffel abgeben eine weitere Bedeutung, wenn der aus der
Kantine stammt und man den AG wechselt :-)
Saludos Wolfgang
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Post subject: Anreibesilber für Leiterplatten, gibt es das noch?
Posted: 2007-09-08 09:53:00
Replies: 40 Views: 1340
On 08 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<news-1171796400@discworld.dascon.de> (Michael Schwingen) wrote:
>In article <5ootbf.lg5.ln@criseis.ruhr.de>,
>Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> wrote:
>>
>>Und warum nehmt ihr nicht einfach ein Taschentuch mit etwas Aceton
>>drauf?
>Davon läuft bei mir das Kupfer immer an.
Probiers mal mit ungebrauchten Taschentüchern :-]
SCNR
Saludos Wolfgang
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Post subject: Re: Empfehlung für Lötstation, Ätzst ation und Software
Posted: 2007-09-03 11:35:00
Replies: 1 Views: 925
On 02 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<a doerr0000@gmx.net> (Alexander Dörr) wrote:
>Oliver Wache schrieb:
>> Frank Buss <fb@frank-buss.de> schrieb:
>>
>>> Wenn du mehr SMD verwendest, unbedingt empfehlenswert, aber was
>>> teurer, ein Stereo-Mikroskop. Seitdem ich das habe, kann ich sogar
>>> 0,5 mm Pinabstand noch von Hand löten.
>>
>> Sowas würde mich auch noch reizen. Was kannst Du und die anderen
>> hier denn so empfehlen? Ich hab mich schon mal auf Ebay umgeguckt,
>> doch die Preise, selbst für gebrauchte Geräte, sind ja noch
immens.
>> Was für eine Vergrößerung sollte so ein Teil haben?
40x 80x oder
>> weniger?
>Hallo Oliver,
>
>sieh mal bei www.zujeddeloh.de unter Sonderangebote nach. Da wird
>gerade ein Stereo-Mikroskop für unter 100 Euro verkauft. Ich habe das
>gleiche Modell schon seit drei Jahren für die SMD-Löterei,
allerdings
>habe ich damals 180 Euro dafür bezahlt.
Ich hab mir vor 1-2 Jahren bei ebay mal günstig ein gebrauchtes
(russisches) Stereomikroskop MBS-10 gekauft (201EUR). Wird manchmal auch
als MbC-10 angepriesen, wenn der Verkäufer keine kyrillischen Buchstaben
kann :-)
Zusätzlich noch ein Objektiv mit 190mm Brennweite bei einem Händler
(55EUR) gekauft. Mit den 190mm komme ich auf gut 170mm Arbeitsabstand,
da kann man noch prima mit dem Schmorhaken rumfummeln ohne dauernd
irgendwo anzustoßen :-) Mit dem normalen Objektiv hast Du gerade mal
95mm Arbeitsabstand, das ist wenig.
Das Mikroskop hat eine Trommel mit Galilei-Fernrohren. Sehr einfach
umzuschalten, man muss kaum nachregeln. Zoom vermisse ich da nicht
(mehr).
Mit Okular 8x, dem Objektiv 190mm komme ich so auf folgende
Vergrößerungen:
2,2x 3,9x 7,7x 15,4x 27,1x
Zum 0,5mm pitch löten benutze ich 3,9x und 7,7x
Ich habe lange nach erschwinglichen Mikroskopen gesucht, unter 400EUR
findet man nichts wirklich brauchbares.
Die Ohrijinal-Beleuchtung kannste direkt in die Tonne treten.
Einfach 1x 20W 12V Halogenbirnchen plus Steckfassung am Kabel mittels
Lüsterklemme am 3mm Sechskantbolzen an unteren Anschlagring der
Verstellsäule anbringen und Du hast eine perfekte Ausleuchtung. Wenn ich
meine Anschlusskabel wiederfinde, werde ich es mal mit 2 Strahlern mit
je 10 oder 20 Watt probieren. Aber wirklich nötig war es bisher noch
nicht.
On 07 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<g-h-w@gmx.de> (gUnther nanonüm) wrote:
>
>"Martin Wiesner" <Martin.Wiesner@kawo2.rwth-aachen.de>
schrieb im
>Newsbeitrag news:5kceg8F33m3cU1@mid.dfncis.de...
>..
>> Ich würde gerne kleine Platinchen (max. 1,5cm breit) vor
>> Umwelteinflüssen und nebenbei auch vor allzu neugierigen Blicken
>> schützen. Conrad hat Flüssigsilikon, allerdings sehr teuer
(15 euro
>> für 82ml) und natürlich nicht zum Eintauchen geeignet.
>Hi,
>billig und sicher: Bitumen. Den kannst Du auf der Herdplatte aufkochen
>und mit dem Pinsel draufschmieren. Hält wirklich gut. Wer sich ekelt,
>kann das fertige Geschmier mit irgendeiner Folie
>"antihaftbeschichten". Für so kleine Platinchen würde
ich aber erstmal
>an Schlumpfschlauch denken. Der billige ist schwarz und kann ziemlich
>dickwandig werden. Beim Fönen kann man endseitig durchaus auch einige
>Kabelmaterialien mit "einschweißen", wir haben schonmal
>PE/PP-Buchsenmaterial mit dem Schlauchmaterial verschmolzen. Im
>Prinzip spricht nichts dagegen, den fertigen "Schlumpf" mit
>irgendeinem Gießharz aufzufüllen. Vorschlag: pinsel erst Deine
>Geheimnisse mit Bitumen an, dann, noch warm, schlumpfe das ganze. Der
>Spion wird fluchen ;-)
Jau, aber vorher nicht vergessen, mit einer kleinen Schleifscheibe
(Proxon, Dremel & Co) die Transistor bzw. IC-Bezeichnungen von den
Gehäusen abschleifen. Platinen mit ohne Bestückungsdruck sind auch
hilfreich.
Vor dem Schlupfschlauch hilft auch noch Heisssiegelkleber an strategisch
wichtigen Stellen, ggf. vor Bitumen und am Ende um Kabel noch vorm
schrumpfen festzulegen.
Spion möchte ich dann nicht mehr sein. Stell Dir die Arbeit vor und
hinterher weiss man nicht viel mehr. Na gut, dann muss er eben die ICs
anschleifen und hoffen, dass er unterm Mikroskop noch was auf dem chip
erkennen kann :-] Oder mit Röntgen Geräte wurschteln. Aber das sind
dann
schon fast KGB oder CIA Ausrüstungen.
Ein anderer fieser Trick: wenn Du einen uC hast, vorzugsweise mit Ports
mit einem weak pull-up (8051er...), dann noch eine DALLAS one wire
(gibbet die überhaupt noch?) Seriennummer in einem TO-92 Gehäuse (3
pin,
aber nur 2 sind aktiv, den 3. pin irgenwohin verdrahten macht es
geheimnisvoller, natürlich vorher Typenbezeichnung weg). Seriennummer
bei der Produktion ins P-mem kopieren und gelegentlich mal nachsehen ob
die Seriennummer noch da ist und dann irgendwann (paar Millionen T-
cyclen später) mal die Konsequenz ziehen mit zielführender Meldung
ala
M$ "checksum error" :-)
BTDT Anruf von einem (schlickefängerischem) Kunden, der nur mal 3
Prototypen haben wollte um mal was zu probieren: die SW funzt nicht
mehr, Eprom Fehler, Eprom aus anderem Gerät kopiert, geht auch nicht
mehr... Ich: ebend(tm) <vg> Für die Serienversion hat er dann doch
noch
voll gelatzt. Das Geheimnis hab ich aber nicht verraten, für den
Serieneinsatz hab ich halt einen Transistor wegoptimiert. :-)
Die DALLAS Dinger gabs auch mal mit Zählern, Uhren und was weiss ich
noch alles, dann kannst Du irgendwann auch mal die Funktion begrenzen
:-)
Auch Prototypen in dead-bug und/oder Fädeltechnik anschließend mit
etwas
Heisssiegelkleber verbessert, wirken auch Wunder :-) Wenn der Kleber
entfernt wird, reissen garantiert auch ein paar Fädelungen.
Saludos Wolfgang
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>>Oder einfach ein metallisches Firmenlogo mit Wärmeleitkleber
>>aufkleben.
>Wir haben an sowas auch schon gedacht; es geht ja nur um den, der eben
>mal schnell reinschaut, um dann der Komurrenz ein Photo zu schicken
>oder die Bezeichnungen abzuschreiben. Einem wirklich ernsthaften
>Untersuchungs-Unternehmen kann man ohnehin kaum etwas entgegensetzen.
Die Konkurenz bekommt Dein Produkt doch eh schon über irgendwelche
finsteren Kanäle. Ich hab mal eine Fa. kennengelernt, die schickte
regelmäßig die Datenblätter und alles andere öffentliche
Material
ungefragt auch an die Mitbewerber. Sie känen eh daran, warum nicht
gleich legal :-)
Die Bezeichnungen an den Halbleitern abschleifen/kratzen hilft schon
weiter.
Bei HF-kritischen Teilen hilft auch schon mal eine mehrlagige Platine
mit nicht gebräuchlichem Dielektrikum in den inneren Lagen.
Hatte ich mal in den 80ern bei einem 80MHz 80dB Flash ADC board.
Doppeleuropakarte, 6 Lagen, der Entwickler sagte: wir können alles
veröffentlichen incl. Schaltpläne und layout, bloss nicht sagen, was
die
beiden mittleren Lagen als Dielektrikum haben und mit was die verpresst
sind :-] Das ging da u.a. um Laufzeit/Phase der Signale an die einzelnen
ADC Stufen.
>>Als Sicherung unter der Beschichtung einen Kupferlackdraht mit
>>Funktion verlegen. Z.B. die Batteriezuleitung des Parameter SRAM.
>Hmmm, böse :-) Einfach einen Draht auf irgendeinem GPIO, der abgefragt
>wird, und im Unterbrechungsfalle ein rotes Fenster im Bildschirm "you
>have tampered with one of our PCBs - self destruction activated".
Nö, das ist viel zu offensichtlich und Du könntest IMHO
Schwierigkeiten
mit irgendwelchen Rechtsverdrehern bekommen. Von wegen Erpressung,
Nötigung, Sabotage oder sonstwelchem Unfug.
Eine unverfängliche Nonsens Meldung alla M$ ist da viel besser. In etwa
checksum error oder data integrity error oder denk Dir was aus, was
nicht auf Dich und/oder die Konstruktion zurückfällt.
Saludos Wolfgang
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Post subject: 2 Fragen an Hardware-Kenner zum Canon i865 Tintendrucker
Posted: 2007-09-07 22:40:00
Replies: 67 Views: 2475
On 07 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<acher@in.tum.de> (Georg Acher) wrote:
>In article <5kdns8F38e9vU1@mid.individual.net>,
> Bjoern Wieck <eat this spammer@t-online.de> writes:
|>> Ich selbst hatte bisher mit meinen AVRs (Mega8515, Mega8, Mega16)
|>> noch keine Probleme, selbst an äusserst unstabilen Versorgungen.
>Versuch mal den Wackel-Test mit dem Stecker. Das hats bei mir dann
>auch gebracht...
Da kenne ich noch mehr Kanditaten.
Noch härter: nimm mal nen fetten Kondensator (Anlass Kondensator für
einen dicken Motor) verbinde einen Pol mit einer kräftigen AC-
Spannungsquelle, den anderen Pol mit einer Feile. Den anderen Pol der
Quelle mit einem Pinsel aus aufgedröseltem Kabel und zieh das Kabelende
mal lose über die Feile. Und das alles neben dem zu testenden
Kandidaten.
Mit der Spannungsquelle war latürnich nicht die nächste Steckdose
gemeint :-] (Dieser Satz dient meiner Sicherheit :-] Also Kiddies: sowas
macht man nie nicht (solange ihr in der Nähe seid)
Wenn das Dein uC übersteht ohne abzustürzen, dann bist Du oder der
schon
relativ gut.
|>> Mir kommt das aber irgendwie merkwürdig vor zumal wenn keine
|>> Schreibzugriffe stattfinden der Flash trotzdem verändert wird...
Tja, ich konnte mir das anfangs auch nicht vorstellen!
>Gut, der Bootloader hat zwangsläufig Flash-Befehle. Allerdings kann
>der nur beim Einschalten erreicht werden.
Sowas hab ich auch schon mal geglaubt!
|>> BOR macht doch auch nur nen Dauerreset wenn VCC zu klein wird, da
|>> Wird dann ja auch nix ins Flash geschrieben.
>Aber es wird in einem noch "vernünftigen" Zustand
angehalten...
Glauben heißt nix wissen! Vernunft und reset Schaltungen einiger uC
Typen passen nicht zusammen.
Saludos Wolfgang
--
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Post subject: 2 Fragen an Hardware-Kenner zum Canon i865 Tintendrucker
Posted: 2007-09-08 09:47:00
Replies: 67 Views: 2475
On 08 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<nospam@radio-link.net> (Ralph A. Schmid, dk5ras) wrote:
>allinger@brain.net (Wolfgang Allinger) wrote:
>>Noch härter: nimm mal nen fetten Kondensator (Anlass Kondensator
für
>>einen dicken Motor) verbinde einen Pol mit einer kräftigen AC-
>>Spannungsquelle, den anderen Pol mit einer Feile. Den anderen Pol der
>>Quelle mit einem Pinsel aus aufgedröseltem Kabel und zieh das
>>Kabelende mal lose über die Feile. Und das alles neben dem zu
>>testenden Kandidaten.
>Wir haben dafür einen Schütz, der als Wagnerscher Hammer rattert.
Das
>überstehen auch nur die Härtesten, vor allem, wenn man den
Prüfling in
>eine Schleife der Zuleitung legt :-)
Viel zu langsam :-) Die Feile ist viel brutaler. Die elektr. Sicherheit
mit dem Schütz ist eh für Weicheier ;-p
Saludos Wolfgang
--
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On 06 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<notthisjoergsch@removethispacbell.net> (Joerg) wrote:
>Der Hammer war mal ein Design Review: "Aber das wird doch in 15
>Minuten kaputt sein bei diesen Temperaturen" .... "Es braucht nur
>knapp zwei Minuten zu funktionieren, danach kommt entweder der grosse
>Rumms oder es ist egal, obs noch laeuft"
(Mörser)-Granaten?
Saludos Wolfgang
--
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Post subject: Warum zündet dieser Triactyp nicht, andere Typen gehen...
Posted: 2007-09-07 22:05:00
Replies: 29 Views: 40
On 07 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<Klaus.Bahner@ieee.org> (Klaus Bahner) wrote:
>Nebenbei bemerkt habe ich schon immer darueber gegruebelt was denn
>eigentlich zuerst da war: Die TV-Entwickler (Grundig???), die auf die
>Idee gekommen sind Thyristor-Endstufen zu bauen, und dann die
>Industire solange genervt haben, bis die die entsprechenden
>Thyristoren entwickelten oder ein Halbleiterhersteller (RCA???), der
>diese Thyristoren entwickelt hat und dann die TV-Entwickler solange
>mit Schaltungsbeispielen bombadiert hat, bis die die auch eingesetzt
>haben.
Ich vermute, dass das eher von RCA ausging. Für die paar Thyristoren,
die Grundig da verbrauchte, macht RCA normalerweise kein Fenster auf.
Die Menge produzieren die locker beim Einrichten der Fertigung.
Die Halbleiterfritzen denken doch gleich in 100k Liefermengen :-)
>Ich halte es fuer ein Kuriosum der Elektronikgeschichte, dass
>da spezielle Bauteile fuer exakt eine Anwendung hergestellt wurden.
Och dat gab es öfter. MAXIM ist berüchtigt für vapor-ware. Die
brauen
engineering samples ohne Ende, schieben ein Riesenwelle und wenn sich
dann nicht genügend Deppen finden, wird das IC nie den Preliminary
Status verlieren und irgendwann kriegste auch keine samples mehr. Ich
und einige anderen Entwickler sind schon drauf reingefallen. Freiwillig
setze ich nichts von MAXIM mehr ein, jedenfalls nichts, wo es nicht auch
ein second source gibt. Ich hab vergessen, welche Bausteine das waren.
IIRC wars u.a ein ADC. Aber der Name MAXIM hat sich fest in mein Hirn
eingebrannt.
>Weiss jemand mehr darueber wie das zugegangen ist?
Nö, zu Grundig weiss ich nix.
Saludos Wolfgang
--
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Post subject: uC Reset (was Re: 2 Fragen an Hardware-Kenner zum Canon i865 Tintendru
Posted: 2007-09-07 14:15:00
Replies: 8 Views: 1698
On 06 Sep 07 at group /de/sci/electronics in article
<notthisjoergsch@removethispacbell.net> (Joerg) wrote:
>Georg Acher wrote:
>> In article < nXDi.2098$3Y1.598@newssvr17.news.prodigy.net>,
>> Joerg <notthisjoergsch@removethispacbell.net> writes:
>>
>> |> Wenn er innen eine gescheite Schaltung hat, geht das. Haben die
>> |> meisten uC Designer aber nicht hingekriegt. Bei Atmel weiss ich
>> |> es nicht, nur
>>
>> Der AVR hat wenigstens einen BOR, den man aber explizit anschalten
>> muss. Der ist auch dringend notwendig. Ohne versaut er sich
nämlich
>> beim "langsamen" Abschalten zuverlässig sein Flash und
sogar die
>> Fuses(!). Und das bei ganz normalen Programmen ohne
>> Flash/EEPROM-Befehle. Da kann es dann passieren, dass selbst ein
>> "Safe-Bootloader" mit Flashmöglichkeit auf einmal das
Flash spontan
>> nicht mehr lesen oder schreiben kann.
>>
><grusel>
>
>Gut, dass bei mir das meiste analog ist. Da hat man es selbst in der
>Hand und macht solche Patzer nicht.
Patzer ist aber sehr niedlich ausgedrückt :-(
Diese Gruselliste läßt sich um einiges verlängern: ADuC812,
ADuC824,
Silabs komplette(?) F3xx Familie. Alle zerstören das Flash obwohl z.T.
nicht mal Flash write Routinen in den Programmen sind. Die firmware der
controller hat sicherlich noch die routinen, aber da kommt man als
Anwender nicht gegen an.
Ich hab da nach üblen Erfahrungen mit der Scheixx Reset Logic schon seit
Jahren externe Reset Bausteine drin. Ich nehme V6309 für die F3xx. Dann
ist es absolut problemlos. Die immer angegebene RC, nur R oder nur C
Varianten an den CPUs reset Eingängen taugen alle nichts. Funzen im
Labor meist prima, wenn dann aber die Geräte von den Kunden
zurückgeschickt werden, weil die (Calibrier)Einstellungen (ganz übel)
sich verändern, gibts großen Ärger. Da kannste von Glück
sagen, wenn das
Programm so verändert wurde, dass das Teil schlich nicht mehr läuft,
das
wird in der Regel schneller bemerkt. BTDT!
Die ADuCs haben es sogar geschafft, die original Werkseinstellungen/
Kalibrierungen des chip-Herstellers zu verändern!
Hab etliche bestückte Platinen rumliegen (gehabt) mit ADuCxxxxs und
F3xx, die nichtmal mehr über die JTAG Anschlüsse programmierbar
waren.
ADuCs überschreiben z.B. notorisch die Adresse 0000 im X-RAM. Auch das
läßt sich mit V630x beheben, ich habe trotzdem keinerlei Daten mehr
auf
der scratcht pad address 0000 stehen. Gebranntes Kind... :-(
O-Ton... das kann garnicht sein... Sie sind der einzige, der das Probem
hat... Das ist wohl ein SW-Fehler in ihrem Programm...
Komisch dass sich alle dies Probleme mit einem V630x beheben lassen :-(
Mein Verdacht ist, dass alle 8051 Kerne das Problem haben, weil schon
von intel ursprünglich total falsch designed wurde. Reset Probleme gabs
auch schon seinerzeit bei Siemens 80535..., aber da wurden dann eben
*nur* die RAM Daten zerschossen und nicht das Eprom, da eben noch kein
Flash.
Ich ändere mal das subject, damit man das Thema leichter wiederfindet.
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn,
Lötzinn.
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