Post subject: DC-Offset Regelung beim B?QXVkaW92ZXJzdMOkcmtlcg==
Posted: 2007-08-24 11:09:58
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Hallo,
nach weiteren zwei Jahren schein mein alter Technics nun doch den Geist
aufzugeben und ich hab keine Lust mich schon wieder auf Fehlersuche zu
begeben. In meiner Bastelkiste hab ich noch zwei TDA7294 gefunden, mit
denen ich den Leitungsteil im Technics ersetzen will. Der wird dann als
nicht invertierender Verstärker betrieben. Jetzt zu meiner
Frage: im
Datenblatt wird die Gegenkopplung per Kondensator (Elko) auf Masse gelegt,
damit der Nullpunkt vom Verstärker auch schön bei
Null bleibt. Naja, nun
hab ich in einigen Foren gelesen, das Elkos im Signalzweig ja nicht so toll
sind. Irgendjemand hatte den auch durch zwei dicke WIMAs ersetzt. Ist der
Einfluss auf den Klang wirklich so schlimm? (hab davon keine Ahnung)
Als Alternative hab ich mir überlegt an den Ausgang des TDA
einen aktiven
Tiefpass mit nachgeschaltetem Integrator zu legen und den Ausgang des
Integrators dann an die Gegenkopplung. Ist das besser oder unsinniger
Aufwand? Die OPV hätte ich da, die WIMAs müsste
ich extra kaufen.
Oder sollte ich lieber die beiden LM4700 benutzen, die ich auch noch haben.
Die haben wohl einen schlechteren Klirrfaktor, auÃźerdem gibts da das
gleiche Problem. LeistungmÃ¤Ãźig wollte ich eh nicht mehr
wie 30W Sinus.
Post subject: Re: DC-Offset Regelung beim Audioverstärker
Posted: 2007-08-27 11:43:44
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MaWin wrote:
> "Harald Wilhelms" <newsgroup@ich.ms> schrieb im
Newsbeitrag
> news:1188055008.168219.175330@x40g2000prg.googlegroups.com...
>
>> Welches IC würdest Du denn als Kompromiss vorschlagen,
>
>
> Zwar find ich den LM3875 etwas besser, aber beide sind als
> richtiger Verstaerker eigentlich unzumutbar.
> Die Endtransistoren on Chip sind letztlich zu klein, man muss
> diskrete Schaltungen verwenden, beide Chips haben Probleme
Daran habe ich auch schon gedacht. Nur waren viele der Meinung, das man mit
einer selbst geplanten diskreten Schaltung die Qualität vom TDA
nicht
erreichen kann. (zumindest nicht als Bastler)
> die Waerme bei Maximalleistung abzufuehren, und die
> thermische Traegheit ist relativ klein.
Naja, ich will ihn sowieso höchsten bis 20 W verwenden, das
wäre also
weniger das Problem, oder schafft er das auch nicht?. Evtl, sollte man in
der FAQ diese Probleme beim TDA ansprechen (immerhin wird er dort
für groÃźe
Leistungen empfohlen)
das Schweissgerät von meinem Onkel hat vor einiger Zeit den
Geist
(teilweise) aufgegeben. Jedesmal wenn er mit der Elektrode auf ein
Stück
Metall geht gibts nen Funken, es flieÃźt aber nicht der eingestellte
Strom.
Nach etwa zwei Sekunden schaltet das Teil dann wieder ab (weil wohl nicht
genügend Strom flieÃźt). Macht er das ein paar mal
hintereinander, hauts
irgendwann die 16A Sicherung raus. (Normalerweise hats mit 12A
träge
Sicherungsautomat wunderbar funktioniert)
Ok, soviel zum Vorgebrabbel. Ich hab das Gerät mal auf 5A Strom
eingestellt
und ein Amperemeter drangeklemmt (sekundärseitig, also
Schweissausgang) Es
flieÃźen immer für etwa 2 Sekunden 2,5A
(könnte an der DC-Messung liegen,
der Schweisstrom ist gepulst) dann schalte es ab. (Auf der Steuerplatine
geht ne LED und nen Relais an und dann wieder aus) Nach ein paar Versuchen
roch es schon ziemlich verkokelt. Ãśbeltäter war ein
Keramikwiderstand, der
so heiss war, das ich mir die Finger verbrannt habe. Die Platine unter dem
Widerstand war bereits schwarz/geschmolzen (vorher grün, dickes
FR4). Ich
hab dann mal die Schaltung um den Widerstand herum abgezeichnet:
C1 hat vermutlich eher 2.2n. R1 ist der heiÃźe Widerstand. Die
Schaltung
befindet sich zwischen Netzgleichrichter und den
Ladekondensatoren/H-Brücke
Schweisstrafo. Ich vermute mal das TH1 defekt ist. Bekomme ich das sicher
raus, ohne ihn auszulöten? Ich habe mal von Gate zu Kathode mit
Durchgangsprüfer (1mA) gemessen: Bei TH2 bekomme ich einmal 0,7V
und einmal
1V wie erwarten, bei TH1 jeweils etwa 0,05V. Ist er also defekt? Dies
würde
auch erklären warum die Sicherung nach einer Weile durchfliegt,
irgendwann
wird R1 schon heiÃź genug sein und sein Widerstand klein genug.
Wenn ja, frage ich mich warum, schlieÃźlich ist es ein 50A-Typ. Ich hab
die
Befürchtung, das dahinter etwas kaputt ist. Die
H-Brücke besteht aus 4
GT80J101 IGBTS von Toshiba. Im Prinzip könnten die bei falscher
Ansteuerung
den Thyristor rösten. Oder kann es auch einfach eine
Alterserscheinung des
Thyristors sein? Das Gerät ist mindestens 8 Jahre alt und wird
oft benutzt.
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