>: daß dabei nur einige zehn Elektronen pro pA hin- und her sausen,
ist
>: Dir klar?
>
>Ersetze 10 Elektronen durch 10 Millionen Elektronen und Du kommst besser
>hin.
Nachgerechnet: 1E-12A / (2 * 100000/s) = 5E-18As.
Ein Elektron hat eine Ladung von 1,6E-19C. Das ist ein Verhältnis von
31:1.
>> >: daß dabei nur einige zehn Elektronen pro pA hin- und her
sausen, ist
>> >: Dir klar?
>> >
>> >Ersetze 10 Elektronen durch 10 Millionen Elektronen und Du kommst
besser
>> >hin.
>>
>> Nachgerechnet: 1E-12A / (2 * 100000/s) = 5E-18As.
>> ...
>>
>> Was habe ich falsch gemacht?
>
>Hallo Oliver,
>du hast durch 2*Grenzfrequenz geteilt. Das macht aber nicht so
>richtig Sinn.
>Das Rauschen hat 100kHz Bandbreite, aber damit können genauso gut
^^^^^^^^
Nack. Wenn der Verstärker 100kHz Bandbreite haben soll, wird wohl das
Nutzsignal 100kHz Bandbreite haben und nicht das Rauschen.
Wenn Christian keine 100kHz-Anteile des Nutzsignales sehen will,
braucht er auch keine 100kHz Bandbreite, oder?
Wenn die 100kHz wirklich erforderlich sind, heißt das, daß
Christian
Gruppen von einigen zehn Ionen erkennen will (wenn diese nur je
einfach geladen sind, sonst sogar noch weniger).
>auch mal x-sec lang +1e-12A oder -1e-12A fließen. Wir reden hier von
ich rede nicht davon.
>Effektivwert gemittelt über eine "lange" Zeit und nicht
über
>die kürzest mögliche Pulszeit.
...und Christian weiß im Voraus, wann seine Ionen eintreffen sollen
und verwendet deshalb einen Korrelator, Synchrongleichrichter o.ä.?
>Stromstärke ist Ladung/sec.
...oder Ladung pro Stunde, Ladung pro Nanosekunde usw. Ich sage lieber
"Ladung pro Zeit".
>Also fließen bei einem Strom von 1e-12A genau 1e-12As in einer
Sekunde.
Wie kommst Du gerade auf die Sekunde ? Ich habe in meinem ersten
Posting nicht von "pro Sekunde" sondern "daß dabei nur
einige zehn
Elektronen pro pA hin- und her sausen..." geschrieben. Ich bezog mich
dabei auf eine halbe Periode von 100kHz.
>Naja, das ganze ist ja allgemein zu sehen und nicht nur auf
>Musikelektronik bezogen:
>
>=> Ich will ein analoges Poti durch ein digitales ersetzen :-)
wieso nimmst Du nicht eines der üblichen digitalen Potis von Xicor,
Catalyst, Analog Devices, Maxim...?
Post subject: Welche Microcontroller nimmt man so?
Posted: 2003-10-12 11:20:54
Replies: 43 Views: 2050
schepke@gmx.de (Arnt Schepke) schrieb:
>vor einigen Tagen habe ich ein Angebot von Farnell bekommen, ein
>Starter-Kit mit PIC-Controller (8/12Pin) und Zubehör für ca. 50
>Euronen zu erwerben.
das tät ich mir nicht an - die Gründe stehen schon in dem Thread.
>Ich würde gerne mal was mit Controllern machen, z.B. mehrzeilige
>LCD-Displays ansteuern, Tastaturen bauen usw.
Da brauchst Du mehr Pins.
>Jetzt mal so als Frage:
>lohnt sich dieser Starter-Kit?
>Was gibt es für Alternativen zum PIC? Also Controller, die mehr oder
>weniger komplett in einem Chip sind, oder Basic-Briefmarken..
Was ich von Motorola HC08 und HC(S)12 halte, habe ich vor einem halben
Jahr ab <3e8b5603.8445756@z1.oliverbetz.de> geschrieben. Da finden
sich auch ein paar Informationen zu benötigten Tools. NoICE ist
übrigens auch für den HC08 sehr gut geeignet.
Post subject: Stromverbrauch von Steckdosennetzteil en im Leerlauf nicht vernachlässigbar?
Posted: 2003-11-18 22:13:51
Replies: 14 Views: 2399
"MaWin" <me@privacy.net> schrieb:
[...]
>Also 7W brauchen sie nicht. Ich hatte mal mit einem Leistungsmessgeraet
>gemessen, das ergab eher so 1 Watt realer Verlust im Leerlauf, allerdings
>war das knapp an der Genauigkeitsgrenze. Also 0-2 Watt.
3W sind durchaus üblich (selbst gemessen). Merkt man auch an der
deutlichen Erwärmung.
>Schaltnetzteile brauchen nicht weniger.
Das bereits genannte Mainy im Bereich 0,1W. Keine fühlbare Erwärmung.
>Ungefähr über die Güte Q der Gesamtschaltung als
>gespiegelte Exponentialfunktion:
>
>A(t) = A0 (1- exp(- (omega t) / (2 Q) ) )
Ein kleineres Problem dabei ist, A0 (Rauschen des Verstärkers bei der
Schwingkreisfrequenz?) herauszufinden.
[...]
>Typischerweise kommt so ein uC Quarzoszillator bei
>z.B. 8 MHz in <1ms hoch, die Amplitude ist dann aber
>noch nicht völlig stabil.
...wenn viel Verstärkung übrig ist.
Der Colpitts-Oszillator eines 68HC912D60A mit amplitudenabhängig
geregelter Konstantstromquelle ist so schlapp, daß er mehrere
Millisekunden braucht. Aber der uC rennt schon bei kleinsten
Amplituden los und stürzt dann gerne mal ab, wenn das Rauschen
schneller war als der max. mögliche Bustakt.
>>Ein kleineres Problem dabei ist, A0 (Rauschen des Verstärkers bei
der
>>Schwingkreisfrequenz?) herauszufinden.
>Nö.
>
>Das A0 ist in dem Fall die durch den Amp. begrenzte
>maximale Amplitude bei *möglichst hoher* Verstärkung
>in der Rückkopplung.
Oha, hatte die Formel nicht lange genau angeschaut (und z.B. das "1-"
übersehen). Dieser Teil des "Anschwingens" ist aber doch
i.d.R.
irrelevant, weil das Ausgangssignal ja bereits volle Amplitude hat.
Solange das Ausgangssignal noch nicht begrenzt ist, steigt die
Amplitude exponentiell (A(t)~e^(t/tau)), und dafür brauche ich eine
Anfangsamplitude. Und die kann nur vom Rauschen kommen.
Kann sein, daß ich das jetzt wieder nicht 100% fertig gedacht habe.
>Ja, du sagst ja das Verhalten vor der Totzeit voraus.
Dummerweise sind die ganzen Temper-Regelstrecken keine einfachen
Totzeiten, sondern Ausgleichsvorgänge . Versuche einmal, die DGL für
die Impuls- oder Sprungantwort zu lösen <eg>...
Damit es nicht zu einfach wird, ist der Verlauf natürlich nicht
kontinuierlich: Isolator zwischen Heizdraht und Klotz, Klotz
dreidimensional. Und wenn Du Pech hast, bekommst Du keine einzelne
dominierende Teilstrecke, sondern mehrere wollen berücksichtigt
werden.
Ich habe einmal ein Modell einer Heizung gemacht und letztlich viel
mehr Arbeit investiert, als der (gute) Erfolg wert war. Gut - der
Regler regelt Störungen (die in meinem Fall das Problem für den PID
waren) sehr gut aus, aber es war wirklich knifflig.
Ferner ist es selbst bei bekanntem Streckenverhalten nicht (immer)
einfach, eine optimale Anregungsfunktion zu ermitteln, ohne massiv
Rechenzeit mit einer "brute force" Methode (Ausprobieren) zu
verbraten.
Also nochmal ganz knapp: die Strecke zu simulieren, ermöglicht einen
optimalen Regler, aber es ist nicht einfach, ein in der Praxis gut
funktionierendes System aufzubauen.
Übrigens: Hut ab vor den "von der Stange" PID-Reglern, die mit
den
üblichen Widrigkeiten so gut zurechtkommen, wie es ein
Selbstbau-Regler selten schaffen wird. Da steckt viel Erfahrung und
Optimierung drin.
>de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
>zeigt Oliver Betz seine Vorschlaege, meiner waere der LMC6484
>als Kompromiss zwischen Schnelligkeit, Eingangsimpedanz,
>Genauigkeit, Beschaffbarkeit, Preis und Rauschfreiheit.
Ack, der ist als Universaltyp wirklich gut und sein Geld wert. Viele
Verstärker in meiner Liste (huch,ist ja schon wieder über ein Jahr
alt...) bekommt man fast nur über Distris, z.B. TLC2272A oder TLV272,
die ich mir für einige Anwendungen ausgesucht habe.
Post subject: Schaltung zur leistungssparenden Begrenzung einer Spannung von 5 auf 3 Volt?
Posted: 2003-12-28 11:25:56
Replies: 24 Views: 585
"MaWin" <me@privacy.net> schrieb:
>> lassen. Dazu benötige ich allerdings eine einfache, vor allem
jedoch
>> leistungssparende Schaltung, um die Spannung des Empfängerakkus
für
>> die Kamera zu verkleinern.
>
>Das Bauteil heisst Schaltregler. Man kann den so bauen, das er
>bei 3V/220mA nur 140mA aus 5V benoetigt, aber nicht mit:
>
>> die ich mit einfachen Elektronikschrottkomponenten bauen kann
>
>Im Elektronikschrott findet sich wohl nur ein MC34063, mit dem man
den MC34063 würde ich nicht im RC-Modell einsetzen, weil die Frequenz
der Oberwellen nicht richtig gesteuert werden kann.
Dem OP würde ich außerdem gar nicht empfehlen, einen Schaltregler
im
Modell einzusetzen, weil er nicht weiß, wie man das störarm aufbauen
kann.
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