Nachdem die Regel-Elektronik meiner Bohrmaschine den Geist aufgegeben hat
(Motor lief langsam, wurde schneller und ging dann aus), suche ich jetzt einen
Triac als
Ersatzteil. Das wäre ja alles ganz einfach, würde nicht ein Bauteil
mit so exotischer Beschriftung verwendet. Mit Google kann ich dazu nichts
auftreiben. Der Triac ist mit
M12J45 beschriftet, evtl. hat ihn ja schonmal jemand gesehen.
Den Motor habe ich logischer Weise getestet, ist ok. Die restliche Elektronik
anscheinend auch (soweit ich das messen kann).
Gesteuert wird das ganze durch den IC U2010B. In dessen Referenzschaltung wird
für die Motoransteuerung der TIC226 verwendet. Kann ich alternativ auch den
einsetzen und
das Ganze damit testen?
Achja, die Elektronik ist von einer BD652 von Black & Decker. Als
Ersatzteil soll sie ca. 80 Euro kosten, da lohnt sich das Ersatzteil schon fast
nicht mehr.
Am 20 Aug 2003 16:25:03 GMT hat Georg Acher geschrieben:
> In article <1103 1061395738@news.btx.dtag.de>,
> S. Jansen <mechman@gmx.de> writes:
> |> Hallo!
> |>
> |> Nachdem die Regel-Elektronik meiner Bohrmaschine den Geist
aufgegeben hat
> |> (Motor lief langsam, wurde schneller und ging dann aus), suche ich
jetzt
> |> einen Triac als Ersatzteil. Das wäre ja alles ganz einfach,
würde nicht
> |> ein Bauteil mit so exotischer Beschriftung verwendet. Mit Google
kann ich
> |> dazu nichts auftreiben. Der Triac ist mit M12J45 beschriftet, evtl.
hat
> |> ihn ja schonmal jemand gesehen.
>
> Gesehen nicht, klingt aber nach 12A bei 450V max. Evtl. ist der auch noch
> Snubberless, aber sonst glaube ich nicht, dass er besondere Features hat
ausser
> "muss billig sein". Das hat ihn wohl auch das Leben gekostet ;-)
Auf das einfachste kommt man nicht... ;-) Snubberless scheint er aber zu sein,
da ein Anschluss des Motors direkt am Triac hängt, ohne das noch irgendwas
anderes mit
angeschlossen ist.
> Schau mal, ob es da ein BTA 08/600SW tut (Reichelt, 0.94E). Der hat zwar
> nominell weniger A (8A*230V=1.8KW sollte aber reichen...), ist dafür
Snubberless,
> d.h. hält induktive Lasten besser ohne Zusatzgemüse aus. Kaputt
gehen kann ja
> eigentlich auch nicht viel.
Hört sich gut an! Werde ich testen, sobald ich das Teil habe.
Post subject: Wieder mal ein Bauteil ohne Datenblatt...
Posted: 2003-09-09 14:08:12
Replies: 5 Views: 609
Hallo!
Bei meinem Videorekorder (Telefunken M932) hat sich das Netzteil mit
durchgebrannter Feinsicherung verabschiedet. Bei der genaueren Untersuchung des
Schaltnetzteils bin
ich auf eine gebrochene Lötstelle beim primären Schalttransistor
gestoßen (wenn es dann einer ist), wo ich aber von ausgehe, weil die
Anschlüsse mit B, C und E beschriftet
sind.
Zwischen Basis und Emitter sind 0 Ohm zu messen, wird also defekt sein. Liege
ich da richtig, dass das durch die gebrochene Lötstelle verursacht worden
ist?
Das Bauteil ist von Motorola und mit MJ F1 8004A R232 beschriftet. Jemand eine
Idee, was ich als Ersatz nehmen kann? Unter http://microschuft.bei.t-
online.de/temp/bauteil.jpg habe ich noch ein Photo vom Bauteil abgelegt.
Post subject: Wieder mal ein Bauteil ohne Datenblatt...
Posted: 2003-09-09 14:37:47
Replies: 5 Views: 609
Am Tue, 09 Sep 2003 16:22:14 +0200 hat Pascal Le Bail <news@pascal.at>
geschrieben:
> S. Jansen wrote:
>
> > Das Bauteil ist von Motorola und mit MJ F1 8004A R232 beschriftet.
>
> Naja, wenn MJF18004 draufsteht, wird es wohl ein MJF18004 sein :-)
> Das Datenblatt dazu gibts unter:
>
> http://www.onsemiconductor.com/pub/Collateral/MJE18004-D.PDF
Peinlich, peinlich. Dass ich nicht selbst drauf gekommen bin, mal das A
wegzulassen... :-)
Post subject: =?windows-1252?Bildunschärfe bei Grundig TV Chassis CUC3400
Posted: 2003-10-21 09:51:16
Replies: 5 Views: 264
Hallo!
Da mein Grundig TV mittlerweile doch immer unschärfer geworden ist,
habe ich mich mal auf Fehlersuche begeben. I.d.R. habe solche Geräte
ja einen Focus-Regler und ich wollte eigentlich damit die Schärfe
nachregeln. Ich habe mich dann aber mal mit Google umgesehen und
zwei Seiten gefunden. Einmal http://www.hamradio-
badarc.co.uk/television/tvg/grundig.htm und http://www.avrepair.info/faults/GG010813.HTM, wo jeweils darauf
hingewiesen wird, auch einen Kondensator zu tauschen, weil ansonsten
die Ablenkspulen überhitzen können.
Hat schonmal jemand bei diesem Gerät den Fehler behoben? Würde
mich freuen, wenn mir jemand seine Erfahrungen dazu mitteilen kann!
Post subject: =?windows-1252?Bildunschärfe bei Grundig TV Chassis CUC3400
Posted: 2003-10-21 12:03:06
Replies: 5 Views: 264
Am Tue, 21 Oct 2003 12:31:56 +0200 hat Sebastian Voitzsch geschrieben:
> Ist der Kondensator denn so ungünstig plaziert, daß ein
Tauschen schwierig
> ist? 1000µF/25V ist ja nun nichts besonderes; insofern würde
ich das Risiko
> überhitzter Ablenkspulen für die gesparten 20 ct nicht eingehen
wollen.
Nein, es geht. Das TV ist relativ servicefreundlich, man kommt an den
Kondensator ran. Habe gerade mal in mein Lager geguckt, habe sogar noch
einen Kondensator hier.
Einen neu zu kaufen ist hier in Aachen nicht einfach, es scheint nur
Elektronik-Apotheken zu geben. ;-) 3 Euro muss man für so einen
Kondensator mindestens schätzen, im Gegensatz zu ein paar Cent bei
Reichelt...
Mir ging es auch eher um das Ergebnis, wenn man den Kondensator
getauscht hat. Wäre ja auch möglich gewesen, dass man gleichzeitig
noch
mehr Bauteile tauschen sollte...
Am 24 Nov 2003 13:17:12 GMT hat Christoph Kukulies
<kuku@accms33.physik.rwth-aachen.de> geschrieben:
> Ich habe es eben fertiggebracht, wahrscheinlich ein falsches BIOS
> in ein vorhandenes zu flashen. Es ist ein ASUS P4PE-X/SE und da steht,
> wie ich jetzt sehe, 1006 drauf. Geflasht habe ich aber den File 1007X.bin.
>
> Wie kriege ich das jetzt wieder hin? Schnell ein Flashgeraet bauen? Uh.
Ich kenne die Funktion nicht genau, aber, aber laut http://www.asus.com/products/mb/socket478/p4pe-x-se/overview.htm besitzt
das Board ein "ASUS CrashFree BIOS", wodurch es möglich sein
soll, das
Board nach einem missglückten Update einfach wieder zu beleben.
Am 25 Nov 2003 08:10:23 GMT hat Christoph Kukulies geschrieben:
> Wenn ich die CD einlege, faehrt die scheinbar sogar hoch. Led flackert
> und die CD rotiert eine Weile auf voller Geschwindingkeit.
>
> Wenn ich keine CD einlege, geht das Floppy Led auch kurz an.
> Dann piieep (1 s ungefaehr a 880 Hz, Pause, tae (1/4 s G eine okt. tiefer)
,
> (1 s tiefes G) duh.
Das hört sich doch gar nicht schlecht an! Das Board ist wohl nicht ganz
tot,
somit sollte sich das BIOS mit der entsprechenden CD oder Diskette wieder
flashen lassen.
Du sagtest, das Handbuch wäre mit ASUS P4PE-X, also ohne den Zusatz SE
beschriftet. Ist es möglich, dass das bei der CD auch der Fall ist und
diese
somit auch das falsche BIOS-File enthält?
Die Recovery-Prozedur kenne ich von anderen Boards so, dass man eine
Diskette mit dem entsprechenden BIOS-File einlegt. Das Board greift dann auf
die Diskette zu, flasht diese Datei und ist danach wieder
funktionstüchtig. Die
Datei muss dafür aber den entsprechenden Dateinamen haben.
Werde mich nochmal erkundigen. Kannst es ja evtl. auch mal mit einer Email
an ASUS versuchen.
Modern motherboards have a boot-block BIOS. This is small area of the BIOS
that doesnt get overwritten when you flash a BIOS. The boot-block BIOS only
has support for the floppy drive. If you have a PCI video card you wont see
anything on the screen because the boot-block BIOS only supports an ISA
videocard.
Award: The boot-block BIOS will execute an AUTOEXEC.BAT file on a
bootable diskette. Copy an Award flasher & the correct BIOS *.bin file on
the
floppy and execute it automaticly by putting awdflash *.bin in the
AUTOEXEC.BAT file.
AMI: The AMI boot-block BIOS will look for a AMIBOOT.ROM file on a
diskette. Copy and rename the correct BIOS file on the floppy and power up
the PC. The floppy doesnt need to be bootable. You will see the PC read the
floppy, after about 4 minutes you will hear 4 beeps, this means the transfer is
done. Reboot the PC and modify the CMOS for your configuration.
</Zitat>
Was ich im Kopf hatte war das AMI-BIOS. Da sich dein Rechner ja noch regt
und ein Award-BIOS hat, sollte oben beschriebene Prozedur wirken.
Post subject: Kaltstartprobleme bei Metz TV Classic B70 VT 7945
Posted: 2004-04-14 17:12:00
Replies: 12 Views: 2467
Hallo!
Mein Fernseher fängt in der letzten Zeit an, immer mehr Probleme zu
machen.
Das äußert sich darin, dass man das Gerät sowohl aus dem
Standby als auch
wenn es komplett ausgeschaltet war, kaum noch eingeschaltet bekommt.
Das Gerät reagiert zwar, geht aber direkt wieder in den Standby. Man sieht
kurz die Programmnummer, hört kurz die Hochspannung knistern (in normaler
Form, so wie es immer auftritt) und hört das Pfeifen der Zeilenfrequenz.
Dann
geht es aber wieder in Standby. Nach ein paar Versuchen läuft es dann
einwandfrei.
Die Probleme treten nicht mehr auf, wenn das Gerät warm ist.
Wo sollte ich mit der Fehlersuche anfangen? Kalte Lötstellen kann ich
soweit
ausschließen, da sich durch Klopfen nichts ändert. Mein Tipp
wären
ausgetrocknete Kondensatoren, die durch Wärme wieder etwas an
Kapazität
gewinnen.
Evtl. kennt auch jemand das Gerät oder kann mir einen Tipp geben, so dass
ich nicht anfangen muss, auf Verdacht zu tauschen.
Post subject: Kaltstartprobleme bei Metz TV Classic B70 VT 7945
Posted: 2004-04-14 18:32:24
Replies: 12 Views: 2467
Am Wed, 14 Apr 2004 20:24:43 +0200 hat Dieter Wiedmann geschrieben:
> Das klingt nach dem Siebelko für die Versorgungsspannung des
> SMPS-Controllers. Findest du auf der Primärseite des Netzteils, meist
> 47-220uF/25-40V.
Das ist ja schonmal ein Anfang, werde ich mir morgen mal angucken!
Post subject: Kaltstartprobleme bei Metz TV Classic B70 VT 7945
Posted: 2004-04-15 11:15:18
Replies: 12 Views: 2467
Am Thu, 15 Apr 2004 09:30:41 +0200 hat Sebastian Voitzsch geschrieben:
> Kalte Lötstellen kannst Du soweit ausschließen, wenn Du alles
nachgelötet
> hast, vorher nicht. Nachlöten ist bei solchen Fehlern IMHO das Mittel
der
> Wahl.
Ist natürlich die sicherste Methode, das stimmt.
> Danach kommt die Überprüfung der Elkos im Netzteil.
Ich kann meine Fehlersuche schonmal auf den Primärteil des Netzteils
einschränken. Durch leichtes Erwärmen (mit Fön) in dem Bereich
geht das
Gerät einwandfrei an. Austauschen des Siebelkos für die
Versorgungsspannung des SMPS-Controllers hilft nicht (wie von Dieter
empfohlen). Also werde ich mal nachlöten.
Post subject: Kaltstartprobleme bei Metz TV Classic B70 VT 7945
Posted: 2004-04-15 11:17:47
Replies: 12 Views: 2467
Am Wed, 14 Apr 2004 20:24:43 +0200 hat Dieter Wiedmann geschrieben:
> Das klingt nach dem Siebelko für die Versorgungsspannung des
> SMPS-Controllers. Findest du auf der Primärseite des Netzteils, meist
> 47-220uF/25-40V.
Habe ich getauscht, hat leider nicht geholfen. Fehler wird aber auf der
Primärseite des Netzteils liegen. Erwärmen in dem Bereich hilft!
Post subject: Kaltstartprobleme bei Metz TV Classic B70 VT 7945
Posted: 2004-04-15 14:57:13
Replies: 12 Views: 2467
Am Thu, 15 Apr 2004 09:30:41 +0200 hat Sebastian Voitzsch geschrieben:
> Kalte Lötstellen kannst Du soweit ausschließen, wenn Du alles
nachgelötet
> hast, vorher nicht. Nachlöten ist bei solchen Fehlern IMHO das Mittel
der
> Wahl.
Ok, nachgelötet habe ich jetzt auch, Fehler bleibt.
Beim Erwärmen des Netzteils mit einem Fön habe ich extra darauf
geachtet,
den NTC für die Einschaltstrombegrenzung nicht zu erwärmen, trotzdem
ging
das Gerät dann an. Eben ist mir dann beim genauen Betrachten des NTCs ein
feiner Haarriss in der Vergussmasse aufgefallen. Könnte somit nicht auch
der
NTC schuld sein, weil sein Widerstand zu hoch bleibt?
Kann ist den zum Test überbrücken oder wird dann der Einschaltimpuls
zu
groß?
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