Werner Just wrote:
> DigiOszis sind von Shannon und Nyquist nur eingeschrängt betroffen.
> Wegen der Einschränkung auf periodische Signale können die ein
Signal
> bei nahezu jeder Abtastrate rekonstruieren, auch wenn Frequenzanteile
> sehr viel höherfrequenter sind.
Das trifft nur unter bestimmten Bedingungen zu.
Normalerweise muss die Abtastfrequenz ca. mindestens 10 mal höher sein
als die zu oszilloskopierende Schwingung - um die Schwingung auf dem
Bildschirm ungefähr als solche erkennen zu können.
Nur wenn das Oszilloskop einen speziellen Überabtastungmodus hat,
kann eine periodische Schwingung (und nur die - also ein einzelner
Impuls kann so nicht mehr dargestellt werden, da hierbei nur ein
einziger Abtastwert generiert würde) mit einem entsprechend schnell
abtastenden Sample/Hold-Glied eingelesen und die "Bildpunkte" nach
und nach zu einem kompletten Bild der Schwingung vervollständigt
werden.
Nyquist trifft auf diese Art der Abtastung insofern zu, als das
Sample/Hold-Glied eine kürzere Signalzeit abtasten können muss als
eine halbe Periode der abzutastenden Schwingung.
Post subject: Re: VideoSignal auf STP - Entfernung ?
Posted: 2003-06-26 22:44:51
Replies: 3 Views: 940
Carsten Kurz wrote:
>> Die untere Grenzfrequenz ist bei PAL trotzdem auf 50Hz spezifiziert.
> Wo soll die spezifiziert sein? Jedes PAL Signal enthält HSYNC, und
der
> geht nunmal nicht unter 15625 Hz.
Redet ihr aneinander vorbei? Was ist mit VSync? Ist im Spektrum
eines Video-Signals als unterste (nennenswerte) Spektrallinie nicht
die 50Hz der Vertikalsynchronisation zu sehen?
Fragen über Fragen. Am liebsten mag ich mein Video aber gleichstrom-
gekoppelt. Oder wenigstens Schwarzschultergeklemmt. ;-))
Post subject: Re: ARM-MCU mit 48 Pins(nicht BGA :-)
Posted: 2003-06-27 23:38:55
Replies: 27 Views: 728
Gerrit Heitsch wrote:
>> LQFP mit 48 Pins :-)
> Freundlich faende ich ein 48pin DIP...
Ich habe für Bastelzwecke die PLCC-Gehäuse schätzen gelernt:
So klein wie SMD, aber man kann es in einen Sockel reinstecken.
Und es gibt PLCC-Sockel, die in normale Lochrasterplatinen
(Experimentierboards, 2,5mm Lochraster) reinpassen.
Seitdem vermisse ich diese DIP-Mammutgehäuse nicht die Spur mehr!
Post subject: Re: ARM-MCU mit 48 Pins(nicht BGA :-)
Posted: 2003-06-28 11:55:04
Replies: 27 Views: 728
Mario Klebsch wrote:
> (...) Schnell hab ich den Platzvorteil des
> LQFP44-Gehäuses gegenüber dem PLCC schätzen gelernt.
Gerrit H. fragte aber nach DIP (DIL48 ;-)
Als "Einstiegsdroge" ist PLCC mit bedrahteten Fassungen für
Bastler
einfach ideal und deutlich kleiner als DIL.
Ich selbst bin aber schon lange von SMD überzeugt, auch im Hobby-
bereich.
Post subject: Re: ARM-MCU mit 48 Pins(nicht BGA :-)
Posted: 2003-06-28 19:02:46
Replies: 27 Views: 728
Henning Paul wrote:
>> Ich habe für Bastelzwecke die PLCC-Gehäuse schätzen
gelernt:
> Warum gibts die neuen Mega-AVRs eigentlich nicht mehr als PLCC?
> Hätten die lieber die DIP-Biester abschaffen sollen.
So isses! - Zum Ausgleich bietet ATMEL aber ihre ARM-Controller
nur im BGA-Gehäuse an %-)) (womit wir wieder beim ursprünglichen
Betreff wären).
Post subject: Re: ARM-MCU mit 48 Pins(nicht BGA :-)
Posted: 2003-06-29 21:11:30
Replies: 27 Views: 728
Carsten Kurz wrote:
>> Warum gibts die neuen Mega-AVRs eigentlich nicht mehr als PLCC?
> Weil es keinen Grund gibt, bei SMD eine mittlere Verkleinerung
> einzuführen. Wer mit SMD verarbeitet, hat mit QFP kein Problem.
> Die DIPs sind explizit fürs Prototyping und für Bastler
vorgesehen.
Das Argument trifft nicht ganz: PLCC sind zwar per Definition "SMD",
da es jedoch Sockel dafür gibt, die in ganz normale 2,5mm-Lochraster-
Leiterplatten passen, sind die Teile geradezu ideal für Prototyping.
Wenn also unbedingt noch konventionelle Verdrahtung unterstützt
werden soll, warum dann nicht statt DIL40 ein PLCC40-Gehäuse?
Oder hat nur jemand vergessen, den Jungs bei Atmel zu sagen, dass
PLCC diesen Vorteil hat? :-)
Post subject: Welches Auto Radio ist besser Becker oder Blaupunkt
Posted: 2003-06-29 21:23:45
Replies: 3 Views: 60
Jukka wrote:
> Blaupunkt nuzt Antenna(zwei Antenna Buchsen) Diversity und
> Becker(eine Antenna Buchse) Frequency Diversity Konzept.
> Welche Konzept ist besser, wenige Störungen, besonders im Stadt
> Gebiet(zwischen Hochhäuser)?
Antennendiversity ist dem Frequenzdiversity überlegen (zumindest
bei dem in Autoradios üblichen Frequenzdiversity, wo die Senderkennung
ausgenutzt wird, um dam Radio mögliche Alternativfrequenzen bekannt
zu geben).
Gründe:
- Frequenzdiversity setzt voraus, dass mehr als ein Sender am
Ort empfangen werden kann,
- Frequenzdiversity, so wie ich es von Autoradios kenne, ist nicht
in der Lage, sehr kurze Feldstärkeeinbrüche auszugleichen
(wegen der Umschaltzeit des Autoradios von einer zur anderen
Frequenz).
(Dies ist möglicherweise bei Autoradios, welche zwei unabhängige
Empfangssysteme eigebaut haben, möglicherweise anders, da dann
keine Umschaltzeiten auftreten).
Da Autoradios, die Antennendiversity machen, normalerweise auch noch
zusätzlich Frequenzdiversity machen (was heutzutage auch bei Billig-
Radios fast immer der Fall ist), ist so ein System mit Antennen-
diversity auf jeden Fall überlegen.
Allerdings kommt es auch sehr auf die sonstige Technik der Autoradios
an: Optimal für schwierige Empfangsverhältnisse sind umschaltbare
ZF-Filter-Bandbreiten; möglicherweise ist ein Empfänger, welches
für Verkehrsfunk geeignet ist (RDS-Auswertung etc.) weniger geeignet
für schwierige Empfangssituationen, da für RDS relativ breite
ZF-Filter nötig sind, welche zugleich auch das Rauschen erhöhen
bzw. die Empfindlichkeit und Selektivität verringern.
Johannes Bauer wrote:
> Oder kann es sein, dass durch den Anschluss ans Oszilloskop sich die
> Kapazitäten so ändern, dass der Quarz keine Lust mehr zum
Schwingen
> hat, ich also nichts messen kann?
Das wird´s sein. Wenn Du einen 1:1-Tastkopf verwendest, dann hat dieser
eine Kapazität von etwa 100pF!
Mit einem 10:1-Tastkopf (der immer noch ca. 30pF hat) könnte es klappen,
allerdings dann nur am Oszillatorausgang.
Ganz sicher funktioniert es nur berührungslos: Den 1:1-Tastkopf
mit der Erdungsklemme des Tastkopfes kurzschließen, Oszilloskop
auf höchste Empfindlichkeit stellen und dann den Tastkopf (genauer:
die Leitung, welche Masse mit Tastkopf verbindet) dem Oszillator
nähern.
> Ein Kollege brachte neulich dieses Dingens an:
> http://wosch.teratronik.com/dingens.jpg
Das Teil zählt möglicherweise Impulse, die von der Ferritantenne
aufgefangen werden, nach dem selben Prinzip wie die bekannten Puls-
Uhren: Ein Sender sendet z.B. 5kHz-Impulse, die dieses Dingens dann
auffängt und anzeigt.
Ob das so ist, kannst Du ganz einfach testen: Nehme einen Funktions-
Generator und eine Spule als "Sender" und variiere die Frequenz
und Impulsdauer, bis das Dingens vernünftig zählt.
Wenn dem so ist, dann wissen wir aber immer noch nicht, was das Dingens
anzeigen soll, weil der Sender dazu fehlt - und nur der Sender weiß,
welche physikalische Größe er in Impulse umsetzt.
Harald Wilhelms wrote:
[Variometer]
> Dann müsste es aber irgendwo ein oder zwei Luft- löcher haben.
Zur Belüftung der deutlich sichtbaren Ferritantenne? ;-)
Aber Du könntest schon recht haben: Vielleicht ein abgesetzter
Variometer-Sensor-Sender, der an einer Stelle montiert ist, wo der
vertikale Luftstrom nicht gestört ist (am Rand des Drachens).
Gerhardt Hohn wrote:
> weiß einer was passiert, wenn 2 CAN Knoten zeitgleich Nachrichten
mit
> demselben Identifier rausschicken?
Sofern der Nachrichteninhalt unterschiedlich ist, wird keine der
beiden Pakete angenommen werden, weil die Checksumme nicht mehr stimmt
(die Dateninhalte beider Pakete ver-ODERn sich).
Diese Frage ist aber eher von akademischen Interesse, weil schon bei
der Vergabe der Identifier auf unterschiedliche IDs geachtet werden
muss. Ähnlich wie im TCP/IP-Netzwerk, wo man ja auch nur unter-
schiedliche IP-Adressen vergibt (außer man hat ein akademisches
Interesse, was sonst passiert).
> Beide Telegramme müssten doch identisch aussehen, woran erkennen
> denn die Knoten, dass ein anderer nochmal genau das gleiche
> geschrieben hat?
Sofern die Pakete (ID + Daten + CRC) absolut identisch sind und auch
noch zeitgleich gesendet werden, gibt es letztendlich auch keine
Kollission. Das sind aber theoretische Gedankenspielereien, die
keinen Bezug zur Praxis haben.
hat schon mal jemand mit dem FT232BM herumgebastelt und weiß, ob und
wie die Handshake-Leitungen beschaltet werden müssen, wenn man keinen
Handshake benutzen will? Die Doku schweigt sich dazu beharrlich aus.
Wolfgang wrote:
> bin auf der Suche nach einer Schaltung um mit einem Laser auf einer
> Entfernung von ca. 100m mit einer Genauigkeit von ca. +-10cm eine
> Entfernung zu messen.
> Aus kostengründen suche ich einen Bauplan etc.
Sowas dürfte sehr aufwändig sein. Ob da "Baupläne"
frei verfügbar
irgendwo herum geistern, bezweifel ich sehr.
Ultraschall dürfte bei dieser Entfernung auch schon eine ziemliche
Herausforderung sein, könnte aber bei schmalbandiger Auswertung
und nicht zu kleiner Rückstreufläche (z.B. Haus) funktionieren.
Horst-D. Winzler wrote:
>> Wie erzeuge ich die notwendige Klingelspannung?
> Indem du dir einen trafo besorgst. Ausgangsspannung 60V. 50mA genügt.
> In reihe schaltest du einen widerstand, 1kOhm, 10W.
Eine Wechselspannung mit 25 Volt ohne Vorwiderstand reicht auch.
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