ich will bei einem Solarcontroller die Batteriespannung (12V) mit dem
AD-Wandler des 16F876 messen... dazu habe ich einen Spannungsteiler
mit 2 Widerstaenden verwendet. Da durch den Spannungsteiler dauerhaft
Strom fliesst, habe ich hochohmige Widerstaende (150K/330K) gewaehlt.
Der Spannungsteiler ist direkt an den RA1 Pin des Controllers
angeschlossen. Der Effekt ist, dass die Spannung am Pin des PIC
in erwarteter Hoehe anliegt, sobald aber das AD Wandler Modul
aktiviert ist und der Channel auf RA1 eingestellt ist, bricht
die Spannung auf weniger als die Haelfte zusammen, und das so lange,
bis wieder ein anderer Channel eingestellt wird.
Zwar empfiehlt das Datenblatt nicht mehr als 10 KOhm
am Eingang, aber ich bin davon ausgegangen, dass ein hoeherer
Eingangswiderstand nur die aquisition Time erhoeht, also der
interne Kondensator laenger braucht um geladen zu werden. Und
die 500 nA Ileakage vom Analog Input Model duerften auch nicht
so gravierende Auswirkungen haben.. weiss jemand an was das
liegen koennte?
Ich hab mir mit einem 100 nF Kondensator ausgeholfen, der zwischen
RA1 und GND liegt. Wenn man jetzt die aquisition time sehr kurz waehlt
(40 us), funktioniert fast alles wie erwartet, der Wandler liefert
jetzt den erwarteten Wert, der um eine Stufe schwankt. Nur sind
ab und an groessere Ausreisser (10 Stufen) nach oben und unten
dabei. Der Wandler wird zurzeit nicht im Sleep-Modus betrieben,
kann das das sein was Microchip mit "digital noise" bezeichnet?
> Normalerweise wird der (interne Einagnsgkapazitaet) A/D-Wandler
> nur wenige Mikrosekunden nach Start des Messvorgangs geladen,
> die Spannung am Spannungsteiler konnte also (bei >10k) den
> Kondensator noch gar nicht ganz aufladen.
ok, Missverstaendnis.
Man kann bei dem PIC einen Kanal einstellen, der zugehoerige
Pin wird dann mit dem internen Csample verbunden. Dann muss
eine Zeit gewartet werden, die sich nach einer Formel im Datenblatt
berechnen laesst. Dann kann die Wandlung mit dem Setzen eines Bits
gestartet werden, was ich aber im Moment nicht mache, sondern
das Prog landet stattdessen in einer Endlosschleife. D.h. der
interne Kondensator ist dauerhaft mit dem externen Spannungswandler
verbunden und die Spannung sackt dauerhaft ab.
ich hab jetzt das Problem gefunden. Auf der Platine ist ein MAX3222
RS232-Pegelkonverter. Wenn der laeuft (keine Datenuebertragung, nur
Ladungspumpen sind in Betrieb) zappeln alle Messwerte des AD Wandlers.
Auch die groesseren Ausreisser haengen damit zusammen. Schaltet man
den MAX3222 vorher ab (Shutdown), fuehrt das zu konstanten Werten beim
Wandeln. Ist damit vielleicht ein Stoerungsproblem ueber die GND Leitungen
(hoher Strom beim Laden der Kondensatoren beim MAX3222).
http://www.opaya.de/skoepf/x/scc1.png ist das Layout. U4 ist der MAX3222
(links unten), C7 der zugehoerige 100nF Stuetzkondensator. U1 ist der
PIC16F876, C10 der 100nF Stuetzkondensator. Waere es besser gewesen, die
beiden GND Anschluesse (Pin 8, Pin 19) des PIC direkt zu verbinden statt
ueber eine kleine Schleife?
> Dann mach halt den Spannungsteiler noch hochohmiger und setz
> einen Puffer-OpAmp dazwischen. Oder mit einem FET o.ä. den
Braucht viel zu viel Platz ;)
> (dann niederohmigeren Teiler) nur fuer die Zeit der Messung
> an die Spannungsquelle schalten. Ist doch nicht sooo schwierig oder?
> Schau, das traurige ist doch, das die Nintendo-Generation
> von Analogtechnik nix verstehn tut.
Na na... solange sich das nur auf die Elektronik auswirkt und
nicht auf andere Bereiche ... hoffentlich fuehrt eine Ueberdosis
Lara Croft nicht zu Realitaetsferne ...
Im Ernst:
Muss es high side current sensing sein (Also in der + Leitung
Messen)? Wenn ja, dann Shunt in + Leitung, OpAmp an Shunt,
FET an Ausgang, Widerstand an Ausgang vom OpAmp:
Wenn low side current sensing (also messen auf GND) auch reicht:
Shunt in - Leitung, OpAmp dran und Ausgang zu AD-Wandler. Dann
darf - am Eingang und Ausgang allerdings nicht verbunden werden.
Also in etwa so:
in einer Schaltung habe ich einen MAX3222 (also MAX232 mit geregelten
Ladungspumpen und Shutdown Funktion) im Einsatz, und wenn der MAX3222
laeuft wird der AD-Wandler des Microcontrollers gestoert, obwohl
Vref des µC eine eigene Spannungsquelle hat.
Die +5V von Vcc kommen ueber einen LP2950 (Low Drop Spannungsregler,
eingesetzt wegen niedrigem Eigenstromverbrauch), an dessen Ausgang ist
ein 100µF Elko. Von da eine ca. 7 cm lange Leiterbahn zum MAX3222,
und in dessen Naehe dann ein 100nF Kondensator, wie auch an den anderen
Logik ICs. So stoert das Ding den AD-Wandler des PIC16F876.
Um dem auf den Grund zu gehen, habe ich erstmal die Vcc Leitung zum MAX3222
aufgetrennt und den MAX3222 ueber einen 4.8V Akkupack versorgt. Damit
war die Schaltung entstoert und der AD-Wandler funktionierte.
Dann habe ich die - Leitung vom Akkupack direkt an den Stuetzkondensator
neben dem Spannungsregler geloetet, sodass die GND Leitung auf der
Platine wieder miteinbezogen war. Wieder keine Stoerungen -> Stoerungen
muessen ueber Vcc kommen.
Der naechste Versuch war, nachdem der Akkupack wieder weg war, direkt
an den MAX3222 nochmal 100µF zur Stabilisierung hinzuloeten. Aber viel
geholfen hat das nicht. Dann habe ich einen Widerstand in Vcc eingeloetet
(RC-Filter), aber R muss dabei sehr niedrig sein (wegen hoher Stromaufnahme
des MAX3222), mit den 10 Ohm hat das dann keinen so grossen Wert mehr.
Als zusaetzliche Massnahme habe ich noch einen 1000µF Kondensator
neben den Spannungsregler geloetet. Damit waren die Stoerungen dann
endlich weg.
Soweit so gut, aber mir kommen die 1000µF extrem viel vor - bei einer
Reduzierung auf 470µF treten schon wieder die ersten leichten Stoerungen
auf. Die Datenblaetter des MAX3222 und LP2950 reden von Werten von weit
unter 10µF, und ein kleinerer Kondensator waer sehr schoen, weil wenig
Platz.
Hat jemand ne Idee an was das liegen kann? Bei dem AD-Wandler im PIC16F876
scheint Vcc (neben Vref) auch eine Rolle zu spielen, aber was fuer ein
Ripple darf denn Vcc enthalten, damit das den AD-Wandler nicht stoert?
vielen Dank fuer die Ratschlaege.
Ich habe es mal mit einem Low-ESR 100µF Kondensator getestet,
der hat was geholfen, allerdings nicht ganz so viel wie
der 1000µF-Billigelko. Die Leiterbahn ist durchgehend 1mm
breit. Dann habe ich mal die Elkos wieder weggeloetet
und statt dem Widerstand eine Spule (2,2mH) rein - und
hinter dem Spannungsregler und vor dem MAX3222 je ein 100µF
Elko, vor dem MAX3222 zusaetzlich 100nF - das funktioniert
einwandfrei.
Der MAX3222 ist gegenueber dem MAX232 ein paar Generationen
weiter und hat vielleicht niederohmigere MOSFETs in den
Ladungspumpen, was dann zu viel steileren Flanken und
hoeheren Stroemen fuehrt.
Post subject: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
Posted: 2003-09-29 10:02:51
Replies: 162 Views: 182
> an den Eltern bzw. unserem miserablen Bildungssystem. Ich finde es
> einfach trotzdem immer wieder ärgerlich, wenn man zugucken muss wie
> irgendwelche Deppen absolut sinnfrei die Umwelt verpesten (mit ihren
> Abgasen und der "Musik"). Dass es nichts bringen würde, bei
solchen
> Hohlköpfen die Mineralölsteuer anzuheben, da hast du sicherlich
(und
> auch die anderen Poster) recht.
Naja... psychologisch ist das IMO schon sinnvoll. Wenn ich einen
Raucher sehe, faellt mir ein, wie er durch seine hohen Tabaksteuern
zur Finanzierung des Staatshaushaltes beitraegt und mich als
Nichtraucher vor noch hoeheren Abgaben entlastet. Da leihe ich dem
gerne mein Feuerzeug. Wenn dann bei "sinnfreien" Rumfahrern mit
getunter Kiste und Zusatzlichtmaschine (fuer die Anlage) bei Spritpreisen
von 5-10 Euro/Liter der gleiche Effekt eintritt, warum nicht...
Post subject: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
Posted: 2003-09-29 10:22:45
Replies: 162 Views: 182
> fuer CO2 Regulation (mein Vorschlag waere all den ueberflussigen Bauern,
> die nur Dank Subventionen ueberleben, die Renaturierung ihrer Aecker
> duzrch Waldaufforstung aufzuerlegen, finanziert aus Benzinsteueraufkommen)
> und Rentenkasse etc. *Eigentlich* ist das System perfekt,
> nur halt das Siemens & Co davon nicht abbekommen haben...
Waldaufforstung fuehrt nur zu Beginn zu einem CO2-Entzug der Umgebung
(Jungwald), der im Vergleich zum CO2-Ausstoss der Industrie nicht
nennenswert ist. Ein "ausgewachsener" Wald nimmt genausoviel CO2 auf
wie er freisetzt (Biomasse verrottet staendig -> CO2 wird wieder frei,
Biomasse wird ueber den Umweg von Moebeln am Ende verbrannt -> CO2 wird
wieder frei). Er traegt nur dann zur fixierung des Kohlenstoffs bei,
wenn seine Biomasse unter Luftabschluss geraet und so nach und nach
von Erdschichten begraben wird. Ist aber bei uns, wo jeder Wald
"wirtschaftlich betrieben" wird (ausser ein paar Bannwaeldern), nicht
mehr der Fall. Also wuerde der Wahnsinn bedeuten, Baeume faellen und
in ausgedienten Kohlebergwerken endlagern (damit das CO2 nie mehr
freigesetzt wird), dafuer aber an anderer Stelle fleissig weiter
Oel foerdern ;), oder endlich von der elendigen Petroindustrie wegkommen...
Post subject: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
Posted: 2003-09-29 23:33:35
Replies: 162 Views: 182
> Keiner von uns muß in die Arbeit rauchen -- ein Großteil
allerdings wohl
> mit dem Auto zur selbigen fahren, denn nicht jeder wohnt in einer
Großstadt,
> und von den Großstädten weist nicht jede einen sinnvoll
ausgebauten
Finde ich nicht. Jeder kann umziehen, muss er aber nicht.
Ein hoher Spritpreis macht das Autofahren unattraktiver - es werden
weniger fahren. Von welcher Bevoelkerungsschicht wie viele weniger
fahren werden und welche Fahrten sie einsparen spielt dabei keine Rolle -
das Ziel, die Reduktion des CO2 Ausstosses wird dabei erreicht.
Was mit den Steuereinnahmen geschieht ist dabei weitgehend unbedeutend.
Klar, jedes Individuum hat seine Beweggruende warum ausgerechnet er
nicht auf die Fahrten verzichten kann, und es soll ja auch keinem
verboten werden; im Fall der Arbeit gibt es meist mindestens
2 Alternativen, umziehen oder Nahverkehr.
Wenn man den Misserfolg der "Niedrigverbrauch-Autos" sieht, bzw.
deren Nischendasein, kann man schon den Eindruck gewinnen, dass
der Spritverbrauch in den meisten Faellen kein Kaufargument ist...
> Davon abgesehen: Auch der ÖPNV muß (sollte) sich in seiner
Preisgestaltung
> nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten richten. Eine hohe
Mineralöl-
> und/oder Ökosteuer führt somit auch zu teuren ÖPNV-Tickets,
welche bereits
> heute meist hinreichend unattraktiv hochpreisig sind.
Ab wievielen Fahrgaesten ein Bus der auf N Fahrgaeste ausgelegt ist,
sparsamer faehrt als ein Auto weiss ich nicht - der ÖPNV benutzt
auch Schienenfahrzeuge, die sind aus mehreren Gruenden weniger
problematisch.
Und ich stimme der Argumentation nicht ganz zu, dass der ÖPNV
nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden muss -
nicht immer ist ÖPNV sinnvoll, aber auf einer Strecke wo eine
Auslastung erreicht werden kann, ist es oekologisch sicher
sinnvoller, den ÖPNV zu subventionieren, um moeglichst viele
auf Schiene/Bus zu bringen.
Marktwirtschaftlich gesehen hast Du natuerlich recht.
> Die erste Gruppe wird sich nämlich auch durch einen Benzinpreis von
5-10 Euro
> pro Liter nicht ändern. Genausowenig, wie eine höhere
Tabaksteuer nennenswert
> Einfluß auf das Rauchverhalten von Jugendlichen haben wird -- ein
hoher Preis
> erhöht den "Coolness"-Faktor nur noch...
Nun ja, mit einem Preis von 5-10 Euro pro Liter Benzin, sehe ich eher
die Schaeden, die die daraus entstehenden 2,5 kg CO2 verursachen,
abgedeckt, als bei dem derzeitigen Preis.
Post subject: Warum LKW Maut Geraete nicht mit Flash Eprom ?
Posted: 2003-09-30 16:07:52
Replies: 162 Views: 182
>> Finde ich nicht. Jeder kann umziehen, muss er aber nicht.
> Sag mal, aus welcher Anstalt haben sie dich denn rausgelassen? Tickst
> du überhaupt noch? Schon mal was von Familien gehört? Von dem
Problem,
Na, wir wollen doch nicht ausfaellig werden, hm?
> überhaupt Wohnung, Arbeit für beide Erwachsene und vielleicht
noch
> eine Kindertagesstätte in halbwegs örtlicher Nähe zu
finden? Sollen die
> dann alle umziehen, weil ein Elternteil gerade den Job verloren hat und
> das nächste Jobangebot weiter weg ist?
Familie -> Kinder -> Zukunft.
Und du willst doch, dass deine Kinder in der Zukunft einen Lebensraum
haben, wo sie "normal" leben koennen, und nicht die durch uns
verursachten
Umweltschaeden als Erblast ueberlassen bekommen, so in der Art "wir waren
damals nicht Willens oder in der Lage, uns vernuenftig zu verhalten. Hatten
genug andere Probleme".
> Milchmädchenrechnung. Es werden die Fahrten unterbleiben, die nicht
> objektiv notwendig sind. Davon werden schon bei den jetzigen Benzin-
> preisen kaum welche übrig sein.
Kann man hier objektiv einordnen? IMO ist "notwendig" was
subjektives.
Sogar fuer einen, der mit seinem getunten Auto "einfach so" auf und
abfaehrt, ist die Fahrt notwendig. Um seine Freunde zu beeindrucken,
oder wen auch immer.
> So so. Ich schaue mich jetzt seit ca. einem Jahr auf dem Markt um. Es
> gibt schlicht kein "Niedrigverbrauch-Auto" in der von mir
anvisierten
> Klasse[1]. Insbesondere weil ich mir keinen Neuwagen leisten will.
> Oder ein Smart echt zu klein ist.
> [1] Kombi. Etwa Passat-Größe. Mit Klimaanlage. Erwarte 15.000
km/a.
^^^^^^^^^^^
Guter Witz. Und PS soll er natuerlich auch nicht zu wenige haben.
Und dann noch einen niedrigen Verbrauch...
ich suche fuer eine Energieuebertragung ueber eine Fernmeldeleitung
(Fernspeisung) einen Schaltregler, der mit moeglichst hohem
Wirkungsgrad arbeitet. Die Groessen sind:
Am Ausgang ist ein Bleiakku angeschlossen und das Ding muss galvanisch
getrennt sein.
Als Wandler habe ich mal einen einfachen Sperrwandler oder einen
Gegentaktwandler in Erwaegung gezogen.
Soweit erscheint mir das mal unproblematisch, das Problem ist,
dass die Fernmeldeleitung einen hohen Widerstand hat (ca. 400 Ohm)
und es deshalb einen "maximum Power Point" gibt. Deshalb muesste
der Schaltregler eine Leistungsbegrenzung haben...
Ich habe mir schon ueberlegt, den Schaltregler mit der PWM eines
Microcontrollers anzusteuern, dabei Strom und Spannung am Ausgang
messen, Leistung berechnen und mit einer Suchschleife den MPP
suchen. Zum Glueck ist alles wenig dynamisch, schnelle Lastaenderungen
gibt es nicht.
Evtl. laesst sich das auch ohne den Microcontroller realisieren,
manuell den MPP ermitteln und einstellen ist auch ok. Waere dann
vermutlich einfacher.
Hat jemand schonmal einen Schaltregler direkt mit einem Microcontroller
gesteuert?
Und was fuer ein Wandler waere bei der Leistung vorteilhafter? Der
Sperrwandler ist einfacher, aber ich befuerchte hoehere Verluste durch
die Speicherdrossel...
Post subject: "Lebensberechtigung" von PIC-µC
Posted: 2004-07-05 09:50:16
Replies: 62 Views: 1168
> Atmel
> stellt halt gerade auf einen 0.35um Prozess um und damit kann bzw. will
> man die alten Designs offenbar nicht einfach geshrinkt weiterbauen.
Hat sich damit eigentlich auch bei der Stromaufnahme der AVRs was getan?
Zumindest bis vor einem Jahr haben die fuer mich interessanten AVRs ein
vielfaches an Strom gefressen im Vergleich zu einem vergleichbaren PIC.
Zum Beispiel 16F876.
> BTW: Den allerersten AVR, den AT90S1200 gibt es immer noch.
Post subject: "Lebensberechtigung" von PIC-µC
Posted: 2004-07-05 09:50:16
Replies: 62 Views: 1168
> Atmel
> stellt halt gerade auf einen 0.35um Prozess um und damit kann bzw. will
> man die alten Designs offenbar nicht einfach geshrinkt weiterbauen.
Hat sich damit eigentlich auch bei der Stromaufnahme der AVRs was getan?
Zumindest bis vor einem Jahr haben die fuer mich interessanten AVRs ein
vielfaches an Strom gefressen im Vergleich zu einem vergleichbaren PIC.
Zum Beispiel 16F876.
> BTW: Den allerersten AVR, den AT90S1200 gibt es immer noch.
> - Weil der Kettenbrief am Ende ist, bedeutet man den Leuten,
> dass man doch bitte garnix mehr ausgeben und sparen möge,
> um selber noch eine Rente zu bekommen. Deshalb geizen
> die ohne Ende und die gesamte Wirtschaft liegt brach.
Das sind 2 verschiedene Dinge. Zum einen ist der Konsum nach wie
vor sehr hoch, nur waechst er nicht mehr so wie es die Wirtschaft
gerne haette (und der Staat auch, um weitere Rekordausgaben zu
rechtfertigen). Es kann aber kein grenzenloses Wachstum geben.
Der Geiz ist das andere. Die Wirtschaft verleitet die Leute
(mit dem gleichen Geld) immer mehr konsumieren zu muessen
(weil sie Wachstum braucht), deshalb muss das einzelne Produkt
immer billiger werden (zum Beispiel die Media-Markt WLAN
Access-Points ;)) ... aber vielleicht meinst du das mit Kettenbrief,
der am Ende ist...
> Mein Taschenrechner sagt mir, dass dieses Spiel sehr bald,
> wenn die Pfeifen in Berlin nicht verschwinden, ein ganz ganz
> böses Ende nehmen wird.
Das wird es so oder so. Und auch die, die derzeit die Opposition
bilden sind Pfeifen. Bei denen wuerden die Steuern dann halt anders
heissen...
> Und das wir vorher ernsthaft überlegen
> müssen, den Standort zu verlagern.
Das steht dir frei. Ihr wuerdet nicht die ersten sein ;)
> die Herrschaften merken garnicht, wie sehr sie den letzten Rest
> von Investitionssicherheit und Investitionswillen für ihr angebliches
> Gerechtigkeitsgegrantel zum Teufel jagen :-(
Schaue dir die Staatsfinanzen an. Entweder der Staat erfindet noch
ein paar Steuern oder geht Konkurs. Investitionssicherheit hast du auch
ohne das Hohe C nicht ;)
> Obwohl wir ganz ruhig sein müssen, vorletzte Woche wurde unsere
> USV für das Rechenzentrum für 20 Minuten getestet:
> Fa. E.OFF ihre 110KV Stromschiene hatte vom Karlsfeld (München Nord)
> bis Landshut komplett ihren Geist aufgegeben. Die USV tat ...
Da hast ja nochmal Glueck gehabt. Die privatisierte Energiewirtschaft
betreibt ihr Netz zunehmend wirtschaftlich, d.h. dass es gerade noch
so laeuft. Da kommt sicher bald n laengerer Ausfall ;)
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