Hi NG,
ich stehe vor der Aufgabe einen Drehwinkel zu messen.
Dazu habe ich bereits Bauteile namens Agilent HEDS-9x40 gefunden, die Dinger
haben mit einer Codescheibe so etwa 500 Positionen/Umdrehung.
mir würden eigentlich 360 genügen. Ganz abgesehen davon sind die
Teile wohl
schleicht in Bastlerfreundlichen mengen zu bekommen und obendrein
sch...teuer.
Klingt interessant - habe heut mal eine Maus geschlachtet :-))) Das Rädchen
da drin scheint aber ein bisschen grob.
Ich brauche eine Möglichkeit 360 Stellungen pro Umdrehung zu erkennen -
und
einen indexpuls für den Nulldurchgang.
Das Ganze soll zum einen von einem Schrittmotor zum anderen von Hand
betätigt werden.
"Olaf Kaluza" <olaf@criseis.ruhr.de> schrieb im Newsbeitrag
news:HK4n7G.1yC@criseis.ruhr.de...
> Nicolas Nickisch <n.nickisch@gmx.de> wrote:
>
> >mir würden eigentlich 360 genügen. Ganz abgesehen davon
sind die Teile
wohl
> >schleicht in Bastlerfreundlichen mengen zu bekommen und obendrein
> >sch...teuer.
>
> Wenn es nur zum selberbasteln ist dann koenntest du vielleicht etwas
> aus einer alten Maus ausbauen. Je aelter desto besser da frueher die
> mechanische Qualitaet besser war.
> Ich weiss jetzt aber nicht welche Aufloesung die Encoder in einer Maus
> haben.
>
>
> Olaf
>
>
> --
> D.i.e.s.S. (K.)
Ich brauche 360 Stellungen mit Nullerkennung. Anwendung soll sowohl mit
Schrittmotor als auch von Hand betätigt werden.
"Rafael Deliano" <Rafael Deliano@t-online.de> schrieb im
Newsbeitrag
news:3F48CDB3.68589A8C@t-online.de...
> > Kennt jemand Alternativen ?
> Es gibt Dutzende Möglichkeiten.
> Aber bei den üppigen Angaben zur Anwendung
> lässt sich kaum was konkretes empfehlen.
>
> Preiswert: bessere Potis für ca. 20 EUR.
> Machen nur 324 Grad, aber man kann eventuell
> 2 verbauen. 1 Grad Auflösung oft auch mühsam,
> aber z.B. Nachkorrektur per EEPROM denkbar.
>
> MfG JRD
Beide "Abteilungen" habe ich besucht, den HEDS wg. Preis
ausgeschlossen, den
Sharp wg. nur 120° .
Wie funktioniert die Geschichte mit Quadratur auf 480 Positionen zu kommen.
Und hat das Sharp-Teil einen Index ?
Nicolas Nickisch
"Hartmut Schaefer" <Hartmut.Schaefer@hartmut-schaefer.de>
schrieb im
Newsbeitrag news:3F49D58C.3C0F@hartmut-schaefer.de...
> Hallo Nicolas,
>
> > Dazu habe ich bereits Bauteile namens Agilent HEDS-9x40 gefunden, die
Dinger
> > haben mit einer Codescheibe so etwa 500 Positionen/Umdrehung.
> >
> > mir würden eigentlich 360 genügen. Ganz abgesehen davon
sind die Teile
wohl
> > schleicht in Bastlerfreundlichen mengen zu bekommen und obendrein
> > sch...teuer.
> >
> > Kennt jemand Alternativen ?
>
> die Drehgeber-Abteilung vom Farnell-Katalog (oh, Verzeihung, natuerlich
> Farnell Inone-Katalog...(wieso eigentlich Inone, ich kenn nur
> Danone..)) hat eine Auswahl, allerdings ist da der HEDS eher einer der
> billigen. Bei Conrad gibt es Scheiben und Sensoren von Sharp, die haben
> aber nur max 120 Teilungen/Umdrehung (was nach Quadraturdecodierung auch
> fuer 480 Positionen/Umdrehung reicht).
> Wenn Du Deine Anwendung genauer beschreibst, wird Dir eventuell genauer
> geholfen.
>
> Gruss
> Hartmut
Post subject: Frequenz eines Signals mit µC bestimmen ...
Posted: 2003-09-10 07:31:12
Replies: 15 Views: 750
Ich glaube schon ...
Bin allerdings nur Hobby-µCler und habe nicht so viel Überblick.
Nicolas Nickisch
"Thomas Drescher" <ThomasDe2@hotmail.com> schrieb im
Newsbeitrag
news:20030909.21383938@groucho.TFDrescher.net...
>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Ursprüngliche Nachricht
<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Am 09.09.03, 22:43:59, schrieb "Nicolas Nickisch"
<n.nickisch@gmx.de>
zum Thema Frequenz eines Signals mit µC bestimmen ...:
> ich möchte die Frequenz eines Rechtecksignals bestimmen (eigentlich
> Geschwindigkeitssignal am Auto).
> Hat jemand Erfahrungen/Beispielprogramme für sowas ?
Da gabs früher zwei Valvo Büchlein Befehlssatz- und Applikation zur
Frequenzbestimmung für den 8051... So oder ähnlich *in der Erinnerung
kram*. Die habe ich hin und wieder auf e-Flohmärkten gesehen :-)
> Der µC für das Projekt soll ein AVR werden.
Damit habe ich zwar keine Erfahrung; aber kann es sein, dass er seine
Wurzeln beim 8051 hat?
Post subject: Frequenz eines Signals mit µC bestimmen ...
Posted: 2003-09-10 07:34:13
Replies: 15 Views: 750
Hmm,
jetzt kommt mir gerade die Idee: Wenn es reicht die steigende oder fallende
Flanke des Signals als Interrupt zu nehmen und dann mit dem internen Timer
die Zeit bis zum nächsten Signal zu messen, dann ist das in der Tat
einfach
...
Nicolas Nickisch
"Carsten Kurz" <audiovisual@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3F5E4B3E.A671D7BF@t-online.de...
>
>
> Nicolas Nickisch schrieb:
> >
> > Hi NG,
> >
> > ich möchte die Frequenz eines Rechtecksignals bestimmen
(eigentlich
> > Geschwindigkeitssignal am Auto).
>
> Wieviel Erfahrung hast Du denn mit uC überhaupt? Für sowas haben
> eigentlich alle aktuellen uC spezielle Ports bzw. Zähler. Zieh Dir
mal
> das Datenblatt zu einem beliebigen AVR und schau mal nach der
> Beschreibung der Capture Ports/Register. Das ist trivial.
>
> - Carsten
>
> --
> Audio Visual Systems fon: +49 (0)2238 967926
> Carsten Kurz fax: +49 (0)2238 967925
> Fasanenweg 38a email: audiovisual@t-online.de
> 50259 Pulheim / Germany WGS84:N50°5844.7"
E06°4703.5"
>
Post subject: Frequenz eines Signals mit µC bestimmen ...
Posted: 2003-09-10 11:43:21
Replies: 15 Views: 750
Ich schätze, daß das Signal für meine Zwecke ausreichen wird !
Nicolas Nickisch
"Heinz Saathoff" <hsaat@despammed.com> schrieb im Newsbeitrag
news:MPG.19c8f0e8c7497cb39896c3@news.arcor.de...
Nicolas Nickisch schrieb...
> jetzt kommt mir gerade die Idee: Wenn es reicht die steigende oder
fallende
> Flanke des Signals als Interrupt zu nehmen und dann mit dem internen Timer
> die Zeit bis zum nächsten Signal zu messen, dann ist das in der Tat
einfach
> ...
Denk daran, daß das Signal von einem Sensor kommt, bei dem die Zeit
zwischen 2 Impulsen schwanken kann (Jitter). Also entweder in einer
Nachbearbeitung mitteln oder mehr als einen Impuls auswerten. Kann man
mit Cap/Com Unit machen, aber IMO ist ein Zähler besser geeignet, da die
Interruptlast geringer wird.
Post subject: Frequenz eines Signals mit µC bestimmen ...
Posted: 2003-09-10 11:49:00
Replies: 15 Views: 750
Sehr nett von Dir. Als "Gedankenstütze" wäre das prima.
Gleich noch ne Frage:
Da die Schaltung letzlich die im Fahrzeug vorhandene Steuerung überlisten
soll, muß in bestimmten Fällen das vom Getriebesignal
unterdrückt oder auch
unverändert weitergegeben werden.
Ich muß also:
- Das Signal erkennen
- Die Frequenz ermitteln
- ggf. die Pulse unverändert wieder ausgeben.
Ginge das mit diesen OC1ABC-Pins der ATmels ? Wenn ich die Doku richtig
verstanden habe, dann kann man einen Timer so programmieren, daß nach
dessen
Ablauf ein bestimmter Pin "kippt".
Nicolas Nickisch
"Dirk Wiebel" <news@wiebel.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bjmnhr$c3q$1@newsserv.zdv.uni-tuebingen.de...
Hallo Nicolas,
> ich möchte die Frequenz eines Rechtecksignals bestimmen (eigentlich
> Geschwindigkeitssignal am Auto).
habe gerade einen Frequenzzaehler fertig, das ist eine ganz nette
Einstiegsuebung in den ATmega8, bzw. -16 gewesen. Ich messe damit
Impulse von einer Lichtschranke aus. Auf einem kleinen LCD wird sowohl
die aktuelle Frequenz (aktualisiert 1x pro sec) als auch die Gesamtzahl
der Impulse ausgegeben. Vorgehen:
- LCD-Routinen fuer HD44800 einbinden und ggfs. anpassen (fuer 4MHz z.B.
auf www.mikrocontroller.net zu finden)
- Timer2 starten und mit der Overflow-Interruptroutine den Zeitablauf
steuern
- Timer1 (16bit) als Zaehler verwenden.
1x pro Sekunde lese ich den Zaehler in ein "Gesamtanzahl"-Register
ein,
gebe die Werte (Aktuell -> Frequenz und Gesamtanzahl) aus und loesche
den Zaehler.
Fuer die Umwandlung der Binaer-/Hexwerte in ASCII gibts massenhaft
Beispiele im Netz. Suche mal nach "hex2bcd", die
"Abziehmethode" ist
auch recht leicht verstaendlich.
Den Rest der Zeit schlaeft die CPU und wird nur von den
Timer/Counter-Interrupts geweckt.
Wenn Du meinen (q&d) Assembler-Code haben willst, schicke ich ihn Dir
heute abend (von zu Hause).
Post subject: AT90s8515 mit 11,.... MHz, geht das ?
Posted: 2003-10-22 13:05:22
Replies: 6 Views: 134
Hi NG,
meine Schlatung arbeitet mit einem AVR 8515, z. Zt. 8 MHz.
ich würde gerne ausprobieren, ob bestimmte Probleme der Schaltung sich mit
einer höheren Taktfrequenz verbessern lassen.
Ich hatte dabei die 11,gequetschte frequenz im Auge , damit die serielle
Schnittstelle gut läuft.
Ehe ich mich auf die Suche nach dem entsprechenden Quarz mache - ist ein
Betrieb oberhalb der spezifiezierten 8 MHz gut machbar ?
Oder muß ich gleich auf den ATMEGA8515 ausweichen ?
Post subject: AT90s8515 mit 11,.... MHz, geht das ?
Posted: 2003-10-22 19:58:02
Replies: 6 Views: 134
Das klingt ermutigend.
Dann werde ich mal auf die Suche nach dem entsprechenden Quarz gehen.
Muß ich die Kondensatoren (z.Zt 22pf) ändern ?
Nicolas Nickisch
"Michael Dreschmann" <michaeldre@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3f96c22c.2983690@news.rhein-zeitung.de...
> Hi!
>
> Also nen AT90S2313 habe ich schon bis 17.nochwas MHz zum Laufen
> bekommen. Hat problemlos funktioniert.
> Allerdings kann man das glaub ich nicht verallgemeinern... :)
>
> Michael
Hi NG,
ich verwende in einer Schaltung den 16 Bit Timer des AT90S8515.
Der µC läuft mit 8 MHz, eine externe Taktfrequenz ist nicht
angelegt.
Nun stimmen meine Berechnungen bezüglich des Teilers und der erreichbaren
Taktzeiten hinten und vorne nicht - die Takte sind viel zu lange.
Ich hatte ermittelt, daß mit CK/1024 und entsprechendem Setzen des
Zählers
ca. 5-6 IRQs ausgelöst werden.
Weit gefehlt, ich habe allenfalls 1/4 Hz, daß ändert sich auch durch
Ändern
des Zähler-Startwert nicht gravierend.
Läuft der Zähler etwa mit einer anderen Frequenz als der
µC-Taktfrequenz ?
Vielen Dank, den hatte ich auf CK/1024 gesetzt.
Entsprechend sollte es 1024/8000000 = 0.000128 s dauern bis der Timer um
eins hochgezählt wird.
Ein voller Timerdurchlauf dauert an 8,38848 s.
Ich setze den Zähler aber schon auf 250 (im HiByte). Das sollte zu einer
Zeit zwischen 2 iRQ von 0,16384s führen.
Tuts aber nicht - dauert fast 4 Sekunden. !!!
"MaWin" <me@privacy.net> schrieb im Newsbeitrag
news:01c3aa9a$f005bfe0$b5e3b8d9@amdk6-300...
> Nicolas Nickisch <n.nickisch@gmx.de> schrieb im Beitrag
<bp2ang$1j59j0$1@ID-197925.news.uni-berlin.de>...
> >
> > Läuft der Zähler etwa mit einer anderen Frequenz als der
µC-Taktfrequenz
?
> >
> Grundsatz Nr. 1: Man sollte immer in das Datenblatt des Chips gucken,
> den man verwendet. Stichwort Prescaler.
> --
> Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
> homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
> de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
> Read Art of Electronics Horowitz/Hill before you ask.
> Lese Hohe Schule der Elektronik 1+2 bevor du fragst.
>
>
>
Code folgt ....
"Jan Schomerus" <jhschome@uwaterloo.ca> schrieb im Newsbeitrag
news:bp2ejh$1j0rp5$1@ID-108452.news.uni-berlin.de...
> * Nicolas Nickisch schrieb:
> > Der µC läuft mit 8 MHz, eine externe Taktfrequenz ist
nicht angelegt.
> >
> > Ich hatte ermittelt, daß mit CK/1024 und entsprechendem Setzen
des
> > Zählers ca. 5-6 IRQs ausgelöst werden.
>
> Wann und wodurch sollen die denn ausgelöst werden?
> Overflow oder Compare Match? Wenn letzteres, hast du daran
> gedacht, das "Clear on Compare Match"-Bit zu setzen?
> Vielleicht postest du mal ein paar Codeschnipsel.
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