Schalte bei allen 75 Ohm Eingängen einen 150 Ohm Widerstand parallel zum
50-Ohm Kabel, dann ist das Kabel richtig abgeschlossen, es kommt zu keinen
Reflexionen. Allerdings sind dann die Ausgänge überlastet, das Signal
wird
ev. zu schwach. Falls der Verstärker einen Regler hat, ein wenig
aufdrehen.
>>Schon mal den Spruch "Der Weg ist das Ziel" gehört???
> Diesen dummen und sinnlosen Spruch hört man immer wieder. Meist in
> Verkaufstrainings. Hört sich toll an und sagt nix aus.
Ein dummes Beispiel: Bei uns hat es eine Finnenbahn, also so ein Waldweg mit
Holzsplittern bestreut, und einen Kreis bildend.
Nun gibt es da Leute, die gehen hin, laufen eine halbe Stunde im Kreis rum
und gehen wieder nach Hause.
Das Ziel ist dabei sicher nicht wieder am Ausgangspunkt des Rundweges
anzukommen, sondern sich auf dem Weg zu trainieren. Also ist der Weg das
Ziel, und durchaus sinnvoll.
Ebenso ist es auch beim Elektronik-Basteln. Man trainiert sein Hirn, auch
wenn man etwas unnötiges bastelt, oder eine viel zu komplizierte Methode
wählt.
Mit einem LCD-Thermometermodul von Conrad lernt man nichts über die
nichtlinearität des NTCs und wie man sie korrigiert. Also wäre es
eher
sinnlos sich so ein billiges Fertigteil zu kaufen.
Richtig dumm und sinnlos sind aber Antworten in den Newsgroups im Stil von
"das macht keinen Sinn", "das geht nicht", "das kannst
Du nicht". "vergiss
es, das gibts schon fertig zu kaufen"
> Verstehe ich nicht, wenn ich was sinnloses bastle, lerne
> ich dabei höchstens das es sinnlos ist sowas zu basteln...
Hallo Frank,
Nein, Du lernst dabei Physikalische, Mathematische und Technische
Grundkenntnisse, die Du vieleicht später bei einer sehr wichtigen Arbeit
brauchen kannst. Ich rede aus Erfahrung, was habe ich in meiner Kindheit
doch für sinnloses Zeug gebastelt, während dem Studium habe ich mir
dann
den Lebensunterhalt mit der Entwicklung und dem Aufbau von elektronischen
Schaltungen in einem Forschungslabor verdient. Da war ich sehr froh um
meine reichhaltige Erfahrung.
> Ist aber nun mal eine Tatsache. Wäre genau so sinnvoll,
> wie wenn hier einer Fragt ob man mit den weißen Led´s
> etwas bauen kann, was einer s/w Bildröhre gleich kommt,
> um das dann als TV zu verwenden...
Vieleicht haben die Leute, die heute OLED-Displays entwickeln früher auch
Fernseher aus LEDs oder Glühbirnchen gebastelt ;-)
> Bauen kann man das, sinnvoll ist es nicht, und TV wird
> man damit höchsten kucken, wenn man diese "Tolle Sache"
> irgend jemand anders zeigen will, und selbst da stellt
> man dann noch einen richtigen TV daneben um zu zeigen
> das das Bild was angezeigt ist wirklich vom TV-Programm
> kommt...
Es gibt Leute, die zahlen ein Vermögen für solche grosse
LED-Fernseher, und
hängen sie an belebten Plätzen auf und belästigen die Passanten
darauf mit
Werbung.
> Du hättest mit Deinem Geigerzähler und einer 60er-Jahre
Leuchtzeigeruhr
> japanesischer Herkunft quasi die Möglichkeit, eine Urban Legend als
> wahr oder falsch zu entlarven...
Hat meine Mutter zur Schulzeit gemacht. Der Physiklehrer zeigte mit einem
Geigerzähler die Strahlung der Armbanduhr. Marke und Herkunft der Uhr ist
mir nicht bekannt.
> Die Amis halten so etwas natürlich gleich für eine Erfindung,
obwohl
> doch jeder weiß, dass ein ausgewalztes Gehirn nicht mehr
funktioniert! ;o)
Soviel ich weiss ist das neue bei Sun nicht die direkte Verbindung der Chips
an sich, sondern die dabei angewendete kapazitive Kopplung an Stelle einer
leitenden Verbindung.
Nein, das ist ein Lautsprecherverstärker. Er würde wahrscheinlich zu
sehr
Rauschen, und auch nicht eine hohe Ausgangsspannung hinbekommen, denn er
ist für geringe Betriebsspannungen (max 6V) ausgelegt.
Nimm lieber einen gewöhnlichen Operationsverstärker, z.B. NE5532 oder
TL072,
da sind auch zwei in einem Gehäuse, und sie funktionieren in einem grossen
Versorgungsspannungsbereich, z.B. auch direkt an 12V der Autobatterie.
> Kann man für den Rückkopplungswiderstand ein Drehpotentiometer
nehmen?
> Wenn ja, müsste es linear oder logarithmisch sein bzw. würde
sich das
> dann auch gut zur Lautstärkekontrolle eignen?
Ja, kann man. Für Lautstärkeregler nimmt man normalerweise
logarithmische.
Beim Nichtinvertierenden Verstärker kannst Du aber minimal auf Faktor 1
zurückdrehen, also nicht beliebig leise.
Nein, das ist ein Kopfhörerverstärker. Er würde wahrscheinlich
zu sehr
Rauschen, und auch nicht eine hohe Ausgangsspannung hinbekommen, denn er
ist für geringe Betriebsspannungen (max 6V) ausgelegt.
Nimm lieber einen gewöhnlichen Operationsverstärker, z.B. NE5532 oder
TL072,
da sind auch zwei in einem Gehäuse, und sie funktionieren in einem grossen
Versorgungsspannungsbereich, z.B. auch direkt an 12V der Autobatterie.
> Kann man für den Rückkopplungswiderstand ein Drehpotentiometer
nehmen?
> Wenn ja, müsste es linear oder logarithmisch sein bzw. würde
sich das
> dann auch gut zur Lautstärkekontrolle eignen?
Ja, kann man. Für Lautstärkeregler nimmt man normalerweise
logarithmische.
Beim Nichtinvertierenden Verstärker kannst Du aber minimal auf Faktor 1
zurückdrehen, also nicht beliebig leise.
> Hi Sebastian,
>
> Sebastian Voitzsch wrote:
>> Mario Zeller wrote:
> [...]
>>> das Autoradio ist von Philips, genaue Bezeichnung habe ich jetzt
>>> nicht im Kopf, ist ohne Kassettendeck, hat sowohl einen
>>> Chincheingang für externe Geräte als auch einen für
nen CD-Wechsler.
>>>
>> Vielleicht steigst Du, um dem Rätselraten ein Ende zu bereiten,
mal
>> in Dein Auto und guckst nach der genauen Bezeichnung? Dann
läßt sich
>> der mysteriöse Anschluß sicher identifizieren. Das letzte
mal, als
>
> Philips RN139. Identifiziert ist er schon lange. Ich habe ja ein Handbuch.
> Und darin steht klipp und klar, dass es ein Eingang für externe CD-,
MD-,
> Kassetten-Player ist, wie man ihn aktiviert und dass eine
> Lautstärkeregelung nur über das extern angeschlossene Gerät
möglich ist.
> Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, das irgendwie zu umgehen
(ohne
> Modifikationen am Gerät, ist ein Dienstfahrzeug!), ich kann es mir
aber
> nicht vorstellen, deshalb habe ich direkt nach einer Möglichkeit zum
> Verstärken gefragt. Falls jemand von euch weiß, wie es ohne
Verstärker
> geht, wäre es natürlich noch besser, allerdings halte ich es
für
> unwahrscheinlich. Vielleicht sollte ich mal in einer Hifi-Gruppe explizit
> danach fragen.
Nochmals eine Idee: Nimm zwei Tonfrequenzübertrager (kleine
Transformatoren)
mit einem Übertragungsverhältnis 1:10. Damit brauchst Du keine
Stromversorgung.
Die Impedanz wird mit dem Quadrat des Übersetzungsverhältnis
gewandelt, also
1:100. Die typ. 47kOhm Eingangsimpedanz des Line-In am Autoradio werden
also auf 470 Ohm transformiert, welche ein Kopfhörerausgang (typ. für
32
Ohm ausgelegt) locker treiben mag.
Die Spannung wird mit 1:10 verstärkt, die Ausgangsleistung an den
Lautsprechern also mit 1:100, es wird dann schön laut!
> Hallo!
>
> Danke erstmal für die URLs.
>
> Ich hab hier also nen kaputten Sony-Fernseher KV-27XRD. Beim
> Einschalten gibt die Bildröhre einmal ein (für diesen Fernseher
> charakteristisches) Einschaltbrummen von sich, sonst passiert nix.
Das Brummen kommt von der Entmagnetisierungsspule, hat mit dem Rest des
Gerätes wenig zu tun.
> Bin für alle Tips zur weiteren Fehlersuche dankbar.
IC-Sicherung defekt? Ein Sony-TV von einem Kollegen hatte ähnliche
Symptome.
Defekt war eine kleine Sicherung in einem zweibeinigen TO92 Gehäuse
(Bezeichnung N15, N20 oder ähnlich). Wir haben sie durch eine normale
Schmelzsicherung ersetzt, seither funktioniert der Fernseher wieder.
Soviel ich mich erinnere war die Sicherung in der Nähe des
Zeilentransformators und unterbrach die Spannungsversorgung.
Ich weiss, normalerweise gibt es einen Grund für defekte Sicherungen, aber
bei den Sony-Geräten scheinen sie oft selbst der Schwachpunkt zu sein,
habe
ähnliche Berichte auch im Internet gefunden. z.B. hier:
> On Thu, 13 May 2004 16:53:45 +0200, Klaus-Dieter Schön
> <schoeni@t-online.de> wrote:
>
>>Hallo, NG!
>>
>>Ich wüßte gern mal ein empfehlenswertes Mittel
>>um ein kratzendes Lautstärke-Poti zum Schweigen
>>zu bringen, was habt ihr so für Geheimwaffen im
>>Einsatz?
...
> Manchmal liegt es auch daran, dass über defekte Elkos Gleichspannung
> am Poti anliegt.
Richtig. Was auch noch helfen kann ist ein sehr hochohmiger Verstärker
nach
dem Poti, dann spielt der schlechte Kontakt des Schleifers keine Rolle
mehr.
Post subject: S: Schaltung für "Verbesserung" von Signalen von Plattenspielern
Posted: 2004-06-01 23:41:58
Replies: 31 Views: 2424
Wolfgang Draxinger wrote:
> Bevor die CD sich etablieren konnte gab es einige high end HiFi
> Anlagen, die damit beworben wurden, besondere Filter o.ä. zu
> enthalten, die das Plattenspielersignal "säubern" sollten.
Ob
> diese Schaltungen wirklich die Funktion erfüllten, die sie haben
> sollten sei dahingestellt.
Ich habe hier ein kleines Kästchen von Philips, Beschriftung "Dynamic
Noise
Limiter".
Die Funktionsweise ist ganz einfach: An leisen Stellen werden die Hochtöne
abgeschwächt, an lauteren normal durchgelassen. Somit vermindert sich das
Rauschen bei Pausen / Leisen stellen, während laute Stellen immer noch
klar
klingen. Der Eingangspegel (und somit die Ansprechschwelle) lässt sich
einstellen.
Weiterer Vorschlag: Ein Sperrfilter für Brummeinstreuungen aus dem Netz
und
gegebenenfalls Vibrationen vom Motor (sollte beides bei einem guten
Plattenspieler nicht nötig sein).
Post subject: Re: Denon CD Player 890 - ich will ihn heilen
Posted: 2004-06-06 21:43:16
Replies: 11 Views: 1150
Haffi wrote:
> Mein DCD-1420 hatte schon zweimal dasselbe Problem. Bei mir war nur
> eine Sicherung durch. Das Problem ist, dass sie nicht als solche zu
> erkennen war, weil sie aussieht wie ein Transistor
> (Halbleiter-Sicherung).
Was hat es eigentlich mit denen auf sich? Sind sie flinker als die im
Glasröhrchen, oder präziser? Oder einfach billiger in der
automatischen
Bestückung?
Stefan
P.S. Ich habe mal so eine in einem defekten Sony Fernseher gefunden.
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