Da mein Unrat-A/V-3-fach-Umschalter so langsam den Geist aufgibt
(Wackelkontakt im Audio-Teil) und ich mittlerweile 4 Anschlüsse
benötige,
wollte ich mal fragen, wie schwer das selbstzubasteln ist. 3 Chinch-Buchsen
je Ein- und für den Ausgang und Analogschalter der 4xxx müssten ja
reichen,
aber wie mach ich das mit der Abschirmung? Ich hab lang nix mehr mit
Elektronik gemacht, bin etwas eingerostet, und noch nie mit A/V-Signalen.
Erweiterung des ganzen mit noch rumliegendem AVR sollte dann auf IR-Basis
gehen, also wären Analogschalter schon passend für den Umschaltteil.
Vielleicht etwas OT, aber ich habe keine bessere Gruppe gefunden:
Bei Unrat gibt es unter der Art.-Nr. 351270 einen 5-fach-Scart-Verteiler.
Ich will nun damit an die TV-Buchse eines Digital-Receivers gehen und das
Signal auf zwei Fernseher verteilen. Wie groß ist dabei der
Qualitätsverlust? Würde es auch gehen, einen Umschalter Art.-Nr.
350577 zu
nehmen oder müsste ich da die Kabel von Input auf Output umlöten?
Oder habt
ihr noch eine bessere Lösung ohne etwas selber zu machen? (Ich soll dies
bei
einem Bekannten machen und der mag kein selbstgebasteltes Zeug.)
Ich sehe grade noch Reichelt Art.-Nr. "AVK 164". Scheint das gleiche
wie der
Conrad zu sein, aber nur 2 Buchsen und nur gut 2 Euro. Taugt der was? Und
wie gesagt: Ist der Qualitätsverlust hoch? Er soll so niedrig wie
möglich
sein.
> Dieter Wiedmann schrieb:
>
>> Die ganzen passiven Teile taugen da nichts, du brauchst sowas wie
>> Conrad #352500.
>
> Ergänzung: ELV 40-316-52 passt genau, 1xEin->2xAus.
Danke, ich meine, den hätte ich im Conrad-Katalog sogar schomal gesehn.
Bausatz geht ja noch, ich denke, damit wird es gehn. Hat denn schon jemand
erfahrungen mit diesem Ding?
> Da kann man nicht viel vermurksen, das sind wohl nur zwei
> Emitterfolger
> und ein bisschen Hühnerfutter. Die Bauteile kosten kaum mehr als EUR
> 3,-, der Rest ist für PCB,Gehäuse und Anleitung.
Ich meinte eher Erfahrungen mit dem fertigen Gerät :)
Reichen die 300mA aus dem vorgeschlagenen Netzteil denn aus?
> Ich bastele gerade mal wieder mit einem AVR rum und habe Andreas
> irc-Channel von mikrocontroller.net endeckt, leider ist der aber sehr
> leer... aber ich habe das Gefühl, dass auch in dse zur Zeit wieder
> häufiger von AVRs geredet wird.
>
> Daher mein Vorschlag: #mikrocontroller.net in irc.de.euirc.net
> besuchen, wenn man Fragen oder Antworten zum Thema hat, denn je mehr
> da sind, desto mehr bringt es, da hinzugehen.
Wie die andern schon gesagt haben, in IRC ist man nur, wenn man
[1] zu viel Zeit hat => lange online => nur wenige (ich)
[2] nur kurz ein Problem gelöst haben will => kurz online => nicht
so wenige
Alle Leute, auf die [2] passt, sind halt nur kurz da. Auch ist das jetzt der
2. µC-Channel (nagut, der erste ist Elektronik allgemein) im euIRC, vor
einem guten Jahr tauchte dieser Thread auf: http://groups.google.de/groups?hl
> Jürgen Schulz wrote:
>
>> Frag mal Deinen Hausarzt nach Epilepsie....
>
> Nein, muß nicht sein! Da gab es doch vor nicht allzu langer Zeit
eine
> japanische(?) Zeichentrickserie mit viel geblitze und Geflimmer. Dabei
> sollen auch sehr viele Kinder umgefallen sein. Das ist wohl mehr oder
> weniger "normal", auch wenn es nicht bei jedem auftritt.
Pokemon Folge #42
Diese Folge wurde aus dem Grund nur in Japan gesendet. Es ist in einer Szene
ein Pokemon in der Mitte des Bildes zu sehen und der Rest des Bildes
flackert rot/blau. Angeblich haben die Kinder in Japan von dieser Folge
reihenweise epileptische Anfälle gekriegt, weshalb die Folge in good old
Germany nicht gesendet wurde. Ich war in der Pokemon-Euphorie-Phase noch
komplett mit einbegriffen (Jugendsünden ;)), die Folge habe ich mit
Untertiteln gesehen. Einen epileptischen Anfall habe ich nicht bekommen,
aber Würgegefühl.
Ich will dich nicht daran hindern, Motorola zu nehmen. Für Hobby sind
jedoch
AFAIK andere 8bit-µCs verbreiteter:
1. AVR:
Der Takt wird intern nicht geteilt. AVR haben einen kleinen Befehlssatz, die
größeren (ATMega) haben auch einen Hardware-Multiplizierer. Lassen
sich
leicht über ein simples Kabel programmieren.
2. PIC:
Der Takt wird intern durch 4 geteilt. PIC haben einen sehr kleinen
Befehlssatz von nur 35 Befehlen und lauern mit vielen kleinen Fallen (z.B.
werden die Flags nicht gesichert, wenn ein Interrupt ausgelöst wird).
Lassen
sich auch durch ein simples Kabel programmieren, brauchen jedoch
zusätzlich
noch 12V zur Programmierung.
3. 8051:
Der Takt wird je nach Ausführung sehr stark bis garnicht geteilt. 8051
gibt
es von sehr vielen Herstellern, während es die Anderen µCs nur von
jeweils
einem Hersteller gibt. Der 8051 hat einen etwas größeren
Befehlssatz. Die
moderneren Typen lassen sich auch per simplem Kabel programmieren, bei
manchen braucht man jedoch ein richtiges Programmiergerät.
MfG,
Gian [Im Grunde ist das ein Glaubenskrieg] Perrone
ich habe eine kleine Schaltung mit nem AVR geplant (Fahrradlicht deluxe,
über den Sinn lässt sich streiten) und hab jetzt ganz am Schluss das
Problem, dass ich ein LCD anschliessen möchte, aber bisher alles auf 3.3V
ausgelegt habe (6V lässt sich gut mit Batterien erreichen, LM317
dahinter).
Laut Reichelt-Datenblatt will das aber 4.5-5.5V haben. Hmpf.
Die Absolute Maximum Ratings lassen zwar mehr zu (-0.5V - 7V), aber das
heisst ja nur, dass das LCD es aushält, nicht, dass es funktioniert.
Hat schonmal jemand erfolgreich ein LCD mit 3.3V zum Laufen gebracht?
Längere Timings und gut ist?
Das einzige, was mir noch einfallen würde, wäre, einen negativen
Spannungsregler für 3.3V-5V = 1.7V anzuschliessen, der nur für das
LCD da
ist, denn der Rest (ein paar 74HC547 und ein ATMega16L) tuns mit 3.3V.
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