"Oliver Bartels" <spamtrap@bartels.de> schrieb im Newsbeitrag
news:lmptr2tn8vupvceoe9c91od9hmjae70ski@4ax.com...
>
> - Die Treiberleistung dürfte zum zu schaltenden Eingangstrom
> durchaus proportional sein (egal ob MOSFET oder Bipolar,
> da Wechselspannung).
Nein, sie ist bei MOSFET zur Taktfrequenz linear.
> - Die Verluste steigen mit dem zu schaltenden Strom.
Zwar steigt auch die Gatekapazitaet mit der MOSFET-Leistungsfaehigkeit,
aber nicht linear, denn gerade hier ist ja die Werbeaussage jedes neuen
MOSFETs. Wennn ihr was geeignetes nehmen wuerdet, wie IRF6635, der 180A
gekuehlt vertraegt, wuerdet ihr niedrige Gate-Ladungswerte kennenlernen.
Keine Ahnung, warum man den Chip nennt, und ihr macht noch dutzende an
schlechteren Alternativvorschlaegen, und ja: Farnell hat ihn, nur bekomm
ich keine dicken Kabel drangeloetet, und 35u Platine ist mir bei 50A zu
duenn. Leider gibts den Chip in keinem anderen gehaeuse, und IRF2804 ist
deutlich schlechter, Farnell hat ihn nicht, und die einzigen die hier
rumliegen, IRF3205, sind sozusagen alte Garde, damit sollte man das
Projekt erst gar nicht anfangen.
> Jetzt kommt noch Ollis fiese Vermutung dazu:
> - Bei ungefähr 2 x Ut ist der Wirkungsgrad eines Halbleiter-
> Wandlers mit Bootstrap nahe Null, damit freche Buben
> am Abpumpen von Diffussionspotentialen entgegen dem
> zweiten Hauptsatz gehindert werden.
Diese Vermutung ist falsch wenn UT = Ugt = Threshold des MOSFETs sein
soll. Ich hatte die Treiberleistung bereits ausgerechnet, und selbst
mit deinem ungeeigneten MOSFET hast du nur 0.7 Watt ausgerechnet.
> Das kann man zumindest in einer Abschätzung ausrechnen,
Eben.
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