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Andreas Messer wrote:
> Jetzt zu meiner Frage: im
> Datenblatt wird die Gegenkopplung per Kondensator (Elko) auf Masse gelegt,
> damit der Nullpunkt vom Verstärker auch schön
bei Null bleibt. Naja, nun
> hab ich in einigen Foren gelesen, das Elkos im Signalzweig ja nicht so
toll
> sind. Irgendjemand hatte den auch durch zwei dicke WIMAs ersetzt. Ist der
> Einfluss auf den Klang wirklich so schlimm?
Sofern sie sinnvoll eingesetzt werden, gibt es keine Probleme. Im
vorliegenden Fall wird in Reihe zu dem 680 Ohm weder ESR noch ESL eine
Rolle spielen. Und der Leckstrom wird ob der erwartbar
vernachlässigbaren Spannungen auch nicht ins Gewicht fallen.
Unschön wird die Sache, wenn die Elkos längs zum
Lautsprecher liegen.
Dem einen oder anderen mag allerdings der Hochpass bei 10Hz etwas knapp
erscheinen, zumal an +In bei 15Hz noch ein weiterer seiner Art ist. Das
wird bei 20Hz sicher schon grob 4dB kosten. Man könnte die
Kondensatoren
ggf. einen Faktor 2 grÃ¶Ãźer wählen, dann
wird es gutmütiger. Dann würde
ich allerdings auch C4 etwas aufstocken, damit es nicht plopt.
> Als Alternative hab ich mir überlegt an den Ausgang des TDA
einen aktiven
> Tiefpass mit nachgeschaltetem Integrator zu legen und den Ausgang des
> Integrators dann an die Gegenkopplung.
Unnötig bis gefährlich. Das könnte
sich aufschaukeln.
Marcel
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