W.Riedel@t-online.de schrieb:
>
> Im nahen Infrarot (0.8 um .. 1.3 um[*]) gilt das sogar für
> durchblutetes lebendes Gewebe und sogar dünne
> Knochen (Schädel).
> Es werden sog. Streulicht-Tomographien angefertigt, indem nur die
> "ballistischen" Photonen von schnellen Impuls-Lasern verwendet
> werden.
> Das sind diejenigen, die ungestreut, d.h. geradlinig durchkommen.
> Zum Aussortieren dieser braucht es heute keine optischen
> Schalter, sondern schnelle Avalanche-Photodioden (1 ns == 30 cm
> Luftweg; im Gewebe ca. 20cm. [**]).
Ja. Mir schien auch, dass in der Veröffentlichung mit geringfügiger
Gewalt eine Anwendung für den Ramanlichtverstärker gesucht wurde.
Und dein Posting ruft Erinnerungen wach, es war ein Demoexperiment
mit Milchglas :-).
>
> [**] Für Licht ist die NF-Dielektrizitätskonstante (Eps rel =
81)
> nicht mehr wirksam für die Lichtgeschwindigkeit.
> OT: Bei der NMR-Tomographie leider schon: Im Gewebe ist Lambda
> fast Sqrt(81)=9-mal kleiner als im Freiraum. Sehr zum Leidwesen
> beim Entwickleln homogener Anregungsfelder ohne stehende Wellen.
Ja. Erst im Bereich von einigen GHz geht die Dielektrizitätskonstante
von flüssigem Wasser runter. Das ist dann der Bereich hoher Verluste,
welche allerdings im Mikrowellenofen gerade ausgenutzt werden.
http://www.lsbu.ac.uk/water/microwave.html
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mfg Rolf Bombach